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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Zweiter Sieg für Dylan Pereira und BWT Lechner Racing in Serie

Dylan Pereira sicherte BWT Lechner Racing zum zweiten Wochenende in Folge einen überzeugenden Sieg im Porsche Mobil 1 Supercup: Auf dem Hungaroring bei Budapest lag Pereira am Ende  rund zwei Sekunden vor Ayhancan Güven, Larry Ten Voorde sogar mehr als fünf Sekunden weiter zurück. Mit seinem vierten Karrieresieg im Supercup baute Pereira auch seine Meisterschaftsführung aus. JB Simmenauer im MSG-Porsche von Lechner Racing Middle East kam auf Platz fünf ins Ziel, während Leon Köhler und Jaxon Evans beide einen sehr unglücklichen Tag erwischten.

Pereira nutzte seine Pole-Position für einen tollen Start, übernahm sofort die Führung, wehrte einige frühe Angriffe von Güven ab und baute seinen Vorsprung bereits auf eine Sekunde aus, bevor in Runde 3 das Safety-Car ausrücken musste. Der Österreicher Philip Sager hatte sich auf der Start-Ziel-Geraden gedreht und war ziemlich heftig in die Boxenmauer eingeschlagen. Es dauerte zwei Runden, um das beschädigte Auto aus dem Weg zu räumen und die Strecke wieder frei zu bekommen. Beim Neustart behielt der 23-Jährige aus Luxemburg alles unter Kontrolle und erarbeitete sich bis zum Fallen der Zielflagge einen Vorsprung von zwei Sekunden auf: „Natürlich ist es ein tolles Gefühl, wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Vor allem im Trockenen hatte ich das ganze Wochenende ein tolles Auto, dafür danke ich Walter und dem Team“, freute sich Pereira. „Meine einzige Sorge in den letzten Runden waren die dunklen Wolken, ein plötzlicher Regenschauer wäre das Letzte gewesen, was ich gebraucht hätte. Aber zum Glück hat das Wetter gehalten!“


Sein BWT Lechner Racing Teamkollege Jaxon Evans hatte ein sehr unglückliches Rennen. In dem sehr engen Kampf um Platz fünf wurde er einmal von Jaap van Lagen überholt, der dann sein Tempo nicht halten konnte und einen ganzen Zug von Autos hinter sich blockierte, begünstigt durch die Streckencharakteristik des Hungarorings. Als er versuchte, in Runde 13 vorbei zu kommen, „berührten wir uns, denn er wieder verteidigte. Für mich war es ein Rennunfall, aber von außen muss es wohl anders ausgesehen haben, so dass ich eine Durchfahrtsstrafe bekommen habe.  Generell scheine ich heute ein paar Mal zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein, schon im Kampf mit Klein am Anfang, als ich ein bisschen neben der Strecke war, etwas Dreck aufgesammelt habe  und dann Probleme hatte, die Reifen nach dem Safety-Car wieder auf Temperatur zu bringen", war Evans tief enttäuscht.  „Dann habe ich beim Reinfahren in die Box auch noch einen Reifenschaden bekommen, wahrscheinlich als Folge der Berührung. wahrscheinlich wäre ich also ohnehin bis ganz ans Ende des Feldes zurückgefallen, aber das ist nur ein schwacher Trost. Jetzt muss ich nach vorne blicken und auf mehr Glück in Silverstone hoffen. Wir haben hier gesehen, dass das Auto schnell ist, Dylan hat das bewiesen, also herzlichen Glückwunsch an ihn.“

Leon Köhler im MSG-Porsche des Team Lechner Racing Middle East, der von Platz vier gestartet wäre, schaffte es nicht einmal in die Startaufstellung. „Ich bin wegen eines technischen Problems, das wir noch nicht vollständig identifizieren konnten, nicht vom Vorstart wegkommen. Natürlich bin ich sehr enttäuscht, denn ich glaube, ich hätte hier noch ein gutes Rennen fahren können. Aber so etwas kommt vor, man muss damit leben und sich schon auf das nächste Rennen konzentrieren“, sagte der 20-jährige Deutsche.  Sein Teamkollege JB Simmenauer fuhr sein bisher bestes Rennen der Saison und kam auf P5 ins Ziel: „Es war ein harter Kampf, aber ich habe einen klaren Kopf behalten, keine Fehler gemacht, so dass ich mit dem Ergebnis recht zufrieden bin“, so der 19-jährige Franzose.

Teamchef Walter Lechner war zwischen Freude und Trauer hin- und hergerissen: „Natürlich bin ich sehr zufrieden mit Dylan, der ein perfektes Rennen gefahren ist. Pole-Position, Start-Ziel-Sieg und schnellste Runde - besser geht es nicht. Auch JB hat heute einen guten Job gemacht keinerlei Fehler eingebaut und auf seinem MSG-Porsche einige sehr wichtige Punkte für Lechner Racing Middle East geholt. Aber ich leide auch mit Leon, der das unschuldige Opfer eines technischen Problems war, und für Jaxon. Ich glaube wirklich, dass die Durchfahrtsstrafe zu hart war für das, was dort passiert ist, da er nicht die Möglichkeit hatte, seinen Standpunkt zu dem Vorfall darzulegen. Für so etwas braucht es immer zwei - für mich war es ein Rennunfall.“


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