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Walter Lechner

Zweiter Doppelsieg für BWT Lechner Racing im Porsche Carrera Cup in Spielberg

Besser hätte das Wochenende für das Team BWT Lechner Racing und die beiden Fahrer Thomas Preining und Michael Ammermüller beim Heimspiel in Spielberg gar nicht laufen können. Mit einem zweiten Doppelsieg im Sonntagsrennnen des Porsche Carrera Cup Deutschland wiederholten die beiden das Ergebnis des Samstags. Der österreichische Porsche Jjunior Thomas Preining setzte sich dabei erneut gegen seinen erfahreneren Teamkollegen durch: „Am Anfang hat mich Michael ziemlich unter Druck gesetzt, aber ich konnte ihn zum Glück hinter mir halten“, meinte der 19-Jährige, und Ammermüller bestätigte: „In der ersten Phase des Rennens war ich schneller, bin aber trotzdem nicht vorbei gekommen. Aber nach dem Safety-Car war mein Auto aus irgendwelchen Gründen zumindest für ein paar Runden nicht mehr so gut, da konnte ich nicht mehr ganz dran bleiben. Grundsätzlich bin ich aber mit den ersten vier Rennen im Carrera Cup sehr zufrieden. Zwei  Siege und zwei zweite Plätze, 26 Punkte  Vorsprung in der Meisterschaft vor Thomas – so kann es von mir aus weiter gehen.“ 

Das Safety-Car hatte im fünften Umlauf für eine Runde auf die Strecke kommen müssen, nachdem es in einem harten Kampf zwischen Robert Lukas und Luca Rettenbacher zu einer Kollision gekommen war. Nach dem Re-Start konnte Preining sich dann ein bisschen absetzen, fuhr dabei auch wieder die schnellste Rennrunde. „Natürlich bin ich überglücklich, dass es heute wieder so gut geklappt hat und das ich meine Leistungen des gesamten Wochenendes bestätigen konnte“, freute er sich. „Zu wissen, dass mein nächstes Rennen jetzt auch hier am Red Bull Ring stattfinden wird, im Porsche Supercup im Rahmen des Formel-1-Wochenendes, gibt mir eine Menge Zuversicht. Sascha

Maassen, der Coach der Porsche-Junioren, war recht beeindruckt: „Es gibt an seiner Leistung über das ganze Wochenende überhaupt nichts zu kritisieren. Thomas hat hier einen tollen Job gemacht und auch viel mentale Stärke bewiesen, nachdem der Saisonstart für ihn ja nicht nach Wunsch verlief.“

Während sich Teamchef Walter Lechner unglaublich über die Top-Ergebnisse von Preining und Ammermüller freute, litt er auch gleichzeitig mit Dylan Pereira. Der Lechner Racing Pilot, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag feierte, schien auf dem besten Weg, sich selbst ein tolles Geschenk zu machen. Der Luxemburger musste ja erneut von ganz hinten starten, weil nach dem Qualifying 89 Gramm Sprit  gefehlt hatten – nur 1911 Gramm statt der vorgeschriebenen zwei Kilogramm waren noch im Tank. Doch mit einer grandiosen Aufholjagd flog er förmlich durch das Feld der 35 Starter. Schon in Runde sieben lag er auf Platz 10,  schaffte es dann noch bis auf Position sieben und wurde von vielen Experten schon zum „Mann des Rennens“ erklärt, ehe ihn ein Reifenschaden hinten rechts vier Runden vor Schluss zur Aufgabe zwang.

Wenigstens sein Teamkollege Jean-Baptiste Simmenauer hatte allen Grund, mit seinem Ergebnis zufrieden zu sein. Der 17-Jährige kam direkt vor Gaststarter Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East als Zehnter ins Ziel und schaffte es damit zum zweiten Mal hintereinander in die Top Ten. Im endgültigen Ergebnis des Samstagsrennens rutschte er ja sogar noch auf Platz sieben nach vorne, nachdem im Laufe des Abends noch Strafen gegen andere Fahrer ausgesprochen wurden. „Mein Ziel war es, es in dieser Saison regelmäßig in die Top Ten zu schaffen, jetzt ist mir das an meinem zweiten Rennwochenende in dieser Serie gleich zweimal gelungen“, freute sich der Youngster. „Ich muss natürlich immer noch sehr viel dazu lernen, aber ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg.“

 


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