Hauptmenü:


Inhalt:

Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Zwei Podiumsplätze für BWT Lechner Racing in Barcelona

Jaxon Evans und Dylan Pereira holten beim sechsten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2020 auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona zwei Podestplätze für das Team BWT Lechner Racing. Mit den Plätzen zwei und drei hinter dem Niederländer Larry Ten Voorde setzten sie die Erfolgsserie des Teams fort, das  in allen bisherigen Rennen der Saison Top-Drei-Ergebnisse erzielte. Leon Köhler im MSG-Porsche erhielt sich mit Platz sechs seine Titelchancen in der Rookie-Meisterschaft.

Evans übernahm zu Beginn des Rennens sogar die Führung von Pole-Setter Ten Voorde, doch aufgrund eines Unfalls, in den JB Simmenauer verwickelt war, der am Start nicht weg gekommen war  und von hinten getroffen wurde, musste zunächst das Safety-Car herauskommen, bevor das Rennen nach vier Runden endgültig mit roter Flagge abgebrochen wurde, um alle Trümmer zu beseitigen. Beim Neustart „hatte ich wahrscheinlich nicht genug Reifentemperatur, so dass ich nicht so gut wegkam wie beim ersten Mal, Larry kam vorbei und ich verlor in den ersten drei Runden mit den zu kühlen Reifen auch  ziemlich viel Zeit“,  so der Porsche-Junior aus Neuseeland. „Am Ende hatten wir einen tollen Speed im Auto, ich kam immer näher und näher, aber das Rennen war nicht lang genug, um noch einen echten Angriff zu starten. Aber es ist schön, wieder auf dem Podium zu stehen“, freute er sich dennoch.

Sein BWT Lechner Racing-Teamkollege Dylan Pereira machte beim ersten Start von Platz fünf aus, einen Rang gut,  dann einen weiteren beim zweiten Start. Eine Zeit lang versuchte er sogar, Evans auf Platz zwei anzugreifen, musste sich dann aber dann doch mit Position drei begnügen und sich entschlossen gegen Florian Latorre verteidigen, der von hinten drängte. „Ich hatte einen schleichenden  Plattfuß, insofern war das wirklich alles, was ich tun konnte“, meinte der Luxemburger. „Es war nicht leicht, aber zumindest habe ich ein wenig Schadensbegrenzung betrieben, auch wenn ich meine Meisterschaftsführung vorerst verloren habe. Aber der Unterschied zu Ten Voorde beträgt nur vier Punkte. Wenn ich nach vorn schaue: Wenn ich den Sieg vom letzten Jahr in Spa in zwei Wochen wiederholen kann, würde ich mir die Führung sofort wieder zurück holen.“

Leon Köhler im MSG-Porsche des Teams Lechner Racing Middle East kam nach einem langen Kampf mit seinen Rivalen in der Rookie-Klasse, Max van Splunteren und Marvin Klein, als Sechster  ins Ziel. Als er versuchte, den Niederländer auf Platz fünf  anzugreifen, wurde er leicht von der Strecke gedrängt, so dass Klein die Situation nutzte, um an ihm vorbei zu kommen.  „Aber später im Rennen hatte Klein dann auch einen Ausrutscher, so dass ich wenigstens wieder auf Platz sechs fahren konnte. In der Rookie-Meisterschaft ist es immer noch sehr eng, deshalb hoffe ich, dass ich bis zum Schluss um den Titel kämpfen kann.“ Sein Teamkollege JB Simmenauer im zweiten MSG-Porsche kam am Start nicht weg: „Ich habe den Motor  abgewürgt, blieb stehen, und dann, gerade als ich ihn wieder zum Laufen gebracht hatte, wurde ich von hinten von van Kuijk getroffen, der mich in die Boxenmauer drängte. Das war eine sehr unglückliche Situation, sollte natürlich nicht passieren..."

Der französische Fahrer Nicolas Misslin, ein Gastfahrer des Teams an diesem Wochenende, freute sich über Platz 16: "Im Rennen lief alles sehr gut, und ich habe alle meine Ziele erreicht, die ich mir gesetzt hatte, seit ich am Donnerstag den Vertrag mit dem Team abgeschlossen habe. Ich habe mich von Anfang an sehr willkommen gefühlt, das Team, die Ingenieure, das Auto, alles war großartig, ich hatte sofort Vertrauen. Nur dadurch war all das möglich, also ein ganz herzliches Dankeschön an alle bei Lechner Racing - und wir sehen uns in Spa wieder!

Teamchef Walter Lechner freute sich über die beiden Podiumsplätze: „Es zeigt, dass wir konstant an der Spitze mitkämpfen können - wir haben heute sehr wertvolle Punkte für die Teammeisterschaft gesammelt. Vielleicht hätte jemand anderes mit Blick auf die Meisterschafts-Situation Dylan anfangs an Jaxon vorbei geholt, als sie  sehr nahe beieinander lagen, aber Stallorder ist nicht unser Stil. Es  ist sowieso  alles noch sehr eng, wir können in den letzten beiden Rennen in allen Kategorien mit einem sehr spannenden  Titelkampf rechnen. Kompliment an unseren Gaststarter Nicolas Misslin! Er hat  wirklich einen sehr guten Job gemacht. Vor dem Führenden der Pro-Am-Klasse, Roar Lindland, zu bleiben, nachdem er fast zehn Monate lang kein Rennen mehr gefahren ist, das war schon stark!“ 


instagram
Startseite . Impressum . english .