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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Zwei Podestplätze für Lechner Racing beim Porsche Mobil 1 Supercup in Monaco

Der Porsche Mobil 1 Supercup bot den Fans ein super spannendes und enges Rennen in den Straßen von Monte Carlo – und am Ende konnte Lechner Racing sich über zwei Podestplätze freuen. Vorjahressieger Michael Ammermüller, der sich das ganze Wochenende über mit einer heftigen Erkältung herumplagte, die ihn sogar auf sein geliebtes Radtraining verzichten ließ, kam am Start aus der zweiten Position zwar sehr dicht an Pole-Setter Nick Yelloly heran, aber es reichte dann doch nicht ganz zum Überholen. In der zweiten Rennhälfte machte der amtierende Supercup Champion dann richtig Druck, kam ganz nahe an seinen Rivalen heran. Der geriet einmal richtig in Gefahr, als er am Swimming Pool kurz die Leitplanke küsste, konnte am Ende aber seine Führung doch bis zur Ziellinie verteidigen, die besondere Steckencharakteristik von Monaco nutzend, die Überholen ja fast unmöglich macht. 

Am Ende fehlten Ammermüller, der auch die schnellste Rennrund efuhr, ganze o,2 Sekunden auf den Sieg: „Sicher war ich schneller, aber es war einfach nicht möglich, an ihm vorbei zu kommen, ohne ein zu großes Risiko einzugehen, dass es kracht“, meinte der 32-Jährige. „Und in dieser so hart umkämpften Meisterschaft kann man es sich einfach nicht leisten, wichtige Punkte wegzuwerfen. Deshalb war es wohl die bessere Lösung, den zweiten Platz mitzunehmen anstatt noch irgendetwas Verrücktes zu versuchen.“ 

Hinter dem Führungsduo sicherte sich MOMO Megatron Lechner Racing Pilot Dylan Pereira, der von Startplatz vier aus ins Rennen gegangen war, den letzten Podiumsplatz, nur 1,4 Sekunden hinter dem Sieger. Der 20-jährige Luxemburger machte seinen Plan wahr und überholte Zaid Ashkanani, der vor ihm gestanden hatte, gleich am Start: „Das war die entscheidende Aktion, um mir hier meinen Traum vom Podium zu verwirklichen. Es ist ein tolles Gefühl, das hier bei diesem prestigeträchtigsten und vielleicht auch schwierigsten Rennen zu schaffen. Und ich bin überglücklich, dass ich das geschafft habe“, freute sich Pereira über seinen Erfolg.

Josh Webster, der durch eine Leitplankenberührung in seiner schnellsten Runde im Qualifying einen besseren als den achten Startplatz verpasst hatte, musste sich wie Al Faisal Al Zubair und Thomas Preining damit abfinden, dass hier in Monaco die Startaufstellung normalerweise schon weitgehend das Rennergebnis bestimmt. Die drei landeten – fast genau ihren Startplätzen entsprechend, am Ende auf den Positionen acht, zwölf und 14. 

Roar Lindland  vom Team Lechner Racing Middle East geriet in der ersten Runde in ein bisschen typisches Monaco-Mittelfeld-Chaos, verlor zunächst ein paar Positionen und wurde auch von seinem Konkurrenten in der Gentlemen  Kategorie, Mark Radcliffe überholt. Doch der Brite kassierte als Auslöser des ganzen Durcheinanders kurz darauf eine Durchfahrtsstrafe, so dass der Weg frei war für den Norweger, der am Ende die Gentlemen Klasse wieder mit einem überlegenen Vorsprung von 20 Sekunden auf seinen nächsten Verfolger gewann. Gaststarter Magnus Öhman hatte in der sechsten Runde in der St. Devote nach einem leichten Verbremser einen Ausrutscher zu verzeichnen, doch der schwedische Geschäftsmann schaffte es auf die Strecke zurück und wurde am Ende 26.

Teamchef Walter Lechner war mit dem Ergebnis seiner Mannschaft zufrieden: „Hier zwei Autos auf das Podium zu bringen ist ein Top-Ergebnis. Man hat im Rennen gesehen, dass wir klar die Schnellsten waren, aber wir wissen alle, dass das in Monaco keine Garantie für den Sieg ist, wenn man nicht aus der Pole Position startet. Michael hat all seine Erfahrung genutzt, um zu versuchen, in Führung zu gehen, aber diese Erfahrung hat ihm dann auch genutzt, es nicht zu übertreiben und zu viel zu riskieren, sondern den zweiten Platz und damit auch die Meisterschaftsführung abzusichern.  Dylan hat ein ganz starkes Wochenende hingelegt. Es ist für einen jungen Fahrer nicht einfach, dem Druck von Monaco zu widerstehen und seine beste Leistung abzurufen – das hat er geschafft.“


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