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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Wichtiger Schritt für Michael Ammermüller in Richtung dritter Supercup-Titel

BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller machte mit einem zweiten Platz beim Europafinale in Monza direkt hinter dem Niederländer Larry ten Voorde einen wichtigen Schritt in Richtung eines dritten Titelgewinns in Serie im Porsche Mobil 1 Supercup. Der 33-Jährige aus Bayern geht nun mit einem Vorsprung von 14 Punkten auf den Voorde und 18 Zählern auf seinen BWT Lechner Racing Teamkollegen Julien Andlauer, der schon in der zweiten Runde aufgeben musste, in die beiden Saison-Abschlussrennen in Mexiko.

„Der Start war ziemlich chaotisch, als sich Güven und Evans vor uns ziemlich heftig berührt haben,“ erzählte Ammermüller. „Aber wenigstens konnte ich mich auf meinem vierten Platz halten, von dem ich ja auch gestartet bin. Ich war schneller als Joey Mawson vor mir, aber ich habe ein paar Runden abgewartet, um ihn wirklich sicher und ohne Risiko überholen zu können. Ich wusste ja, dass Güven, der noch vorne lag, wegen der Kollision in der ersten Kurve eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen würde. Also musste ich nur dicht dahinter bleiben, um am Ende auf jeden Fall vor ihm zu landen.“ Der amtierende Supercup-Champion war auch darüber informiert, dass sein Teamkollege Julien Andlauer das Rennen nicht beenden konnte. „Insofern war mir klar, dass es für die Meisterschaft gut aussieht, wenn ich sicher auf Platz zwei ins Ziel käme.“ 

Andlauer, der französische Porsche Junior, musste nach einem ziemlich schlechten Qualifying von Startplatz 13 aus sehr viel Boden gutmachen. Schon bis auf Platz neun nach vorne gefahren, rutschte er in der zweiten Runde ausgangs der Ascari-Schikane von der Strecke, landete ziemlich heftig in der Mauer und musste aufgeben. „Ich war ziemlich schnell, bekam plötzlich starkes Untersteuern und bin über den Randstein abgeflogen“, meinte der junge Franzose. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht, aber ich werde nicht aufgeben und  in den beiden letzten Rennen in Mexiko noch einmal alles versuchen. Man weiß ja nie, was passiert, man muss immer da sein und bis zum Schluss kämpfen.“

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing verlor von Startplatz fünf aus in der hektischen ersten Runde ein paar Positionen: „Ich wusste nicht, wo ich hin sollte, musste nur versuchen, irgendwie auf der Strecke zu bleiben. Später konnte ich mich wieder etwas nach vorne kämpfen, hatte am Ende des Rennens  einen harten Fight  mit Jaxon Evans um Platz sechs. Aber er war sehr schnell, deshalb hat er mich eine Runde vor Schluss doch noch wieder auf Platz sieben verdrängt.“ Sein Teamkollge Tio Ellinas machte von seinem 15. Startplatz aus noch das Bestmögliche und wurde Zehnter.

Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East fuhr eines seiner besten Supercup-Rennen überhaupt, kämpfte die ganze Zeit über mit den absoluten Top-Piloten und konnte am Ende Florian Latorre nach einem harten Duell um Platz acht hinter sich lassen. „Es war nicht einfach, ich wusste, dass ich mir nicht den kleinsten Fehler erlauben durfte. Aber ich habe es geschafft, ihn doch ein paarmal wieder aus meinem Windschatten zu bringen – so konnte ich vorne bleiben.“Sein Teamkollege Saul Hack wurde bei seinem Monza-Debüt 21.

„Freud und Leid liegen im Rennsport oft so nahe beieinander“, meinte Teamchef Walter Lechner. „Natürlich freue ich mich für Michael, der wieder einmal ein sehr starkes und cleveres Rennen gefahren ist. Aber ich leide auch mit Julien mit. So ein Ausrutscher ist so schnell passiert, besonders, wenn man  aufholen muss. Ich möchte aber auch Al Faisal gratulieren, der heute wirklich eine Top-Leistung abgeliefert hat. Wir gehen jetzt in das Saisonfinale Ende Oktober in Mexiko mit einer Führung sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung, in letzterer sogar mit einer ziemlich deutlichen. Das ist natürlich noch keinerlei Garantie. Wir wissen, dass wir fokussiert bleiben und wieder eine perfekte Leistung abliefern müssen. Aber es sieht zumindest einmal schon recht vielversprechend aus.“


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