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Walter Lechner

Wichtige Schadensbegrenzung für BWT Lechner Racing und Julien Andlauer

BWT Lechner Racing und Julien Andlauer gelang im zweiten Rennen des deutschen Porsche Carrera Cup 2019 in Hockenheim wichtige Schadensbegrenzung: Vom elften Startplatz aus zeigte der 19-jährige Franzose eine tolle Show und kämpfte sich mit vielen starken Überholmanövern bis zur Zielflagge auf Rang fünf nach vorne, nachdem er direkt nach dem Start bis auf Position 18 zurück geworfen worden war.  „Wenigstens war es noch ein versöhnliches Ende eines schwierigen Wochenendes nach dem verpatzten Qualifying“, freute sich Andlauer. „Ich glaube, heute konnten wir zeigen, dass wir grundsätzlich doch ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben. Ich bin sicher, dass wir an den kommenden Porsche Carrera Cup Wochenenden den diesmal verlorenen  Boden wieder gut machen können.“

Der zweite BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller verlor genau wie Andlauer ein paar Plätze während der chaotischen Startrunde, während Dylan Pereira von Startplatz 15 aus ein paar Ränge nach vorne kam, ehe nach einem Zwischenfall im Mittelfeld das Safety Car für drei Runden auf die Strecke musste. Gerade als die Strecke wieder frei war und Ammermüller erneut auf dem Weg nach vorne zu sein schien, bekam er einen Schlag von Gustav Malja ab und musste mit defekter Aufhängung aufgeben. „Das war natürlich absolut nicht das Wochenende, auf das ich gehofft hatte“, war der amtierende Porsche Supercup Champion ziemlich  enttäuscht.

Sein einziger Trost: Aus seinem Samstagsergebnis von Platz zwölf beim Fallen der Zielflagge wurde noch Platz neun. Denn zwei Konkurrenten kassierten aus technischen Gründen eine Disqualifikation,  Igor Walilko, der Ammermüller umgedreht hatte, erhielt eine 30-Sekunden-Strafe. Der Pole entschuldigte sich übrigens ehrlich: „Es tut mir sehr leid, was da passiert ist. Ich schätze Michael extrem für seine sportliche Einstellung über all die Jahre, dass ich dann gerade ihn getroffen habe, ist mir besonders peinlich.“

Auch Julien Andlauer und Dylan Pereira gewannen jeweils drei Positionen durch die Strafen und landeten so auf den Plätzen zehn und 17. Am Sonntag hatte Pereira genauso wie Andlauer ein starkes Rennen, konnte sich trotz der heißen Zweikämpfe im Mittelfeld aus allen Schwierigkeiten heraus halten und erreichte am Ende als Achter das Ziel: „Mit einem besseren Qualifying kann ich in der Zukunft sicher wieder in der Spitzengruppe mitmischen“, war der 21-Jährige aus Luxemburg überzeugt. 

Entgegen der ersten Einschätzung am Samstag schaffte es Lechner Racing doch, Jean-Baptiste Simmenauer nach seinem Crash im ersten Rennen wieder an den Start zu bringen. Der junge Franzose musste in einem Ersatzauto, das eigentlich schon auf dem Weg nach Barcelona zum ersten Porsche Supercup Rennen 2019 war und nach Hockenheim umdirigiert wurde, aus der letzten Reihe starten, dann aber nach fünf Runden mit Vibrationen aufgeben

„Im Rennsport gibt es immer mal Wochenenden, die so gar nicht in deine Richtung laufen“, betonte  Teamchef  Walter Lechner. „In diesem so starken Feld haben wir den Preis für ein missglücktes Qualifying bezahlt. Aber das Positive ist, dass wir zeigen konnten, dass unsere Autos grundsätzlich den Speed haben. Dylan ist gestern die schnellste Rennrunde gefahren, Julien heute – außerdem hat er ein tolles Rennen hingelegt, aus dem er mit Sicherheit auch eine Menge Selbstbewusstsein ziehen  kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir an den nächsten Rennwochenenden stärker sein werden, auch wenn wir wissen, dass wir immer eine Top-Leistung hinlegen müssen, um unsere größten Konkurrenten zu schlagen.“


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