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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Wetter sorgt für eher nutzloses freies Training in Spa-Francorchamps

Das typische Spa-Wetter machte das freie Training für den siebten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2020 in Belgien ziemlich nutzlos: Aufgrund einiger Roter Flaggen im F2-Qualifying zuvor startete das Training bereits mit 15 Minuten Verspätung, während  bereits dunkle Wolken aufzogen und nur die ersten zehn Minuten völlig trocken waren. Bald setzte ein leichter Nieselregen ein, der von Minute zu Minute immer schlimmer wurde und sich zu einem heftigen Wolkenbruch entwickelte. Etwa 20 Minuten vor Schluss entschied die Rennleitung, die Session zu stoppen, da die Bedingungen auf der überfluteten Strecke immer gefährlicher wurde.

Die Zeiten und Ergebnisse sagten also am Ende nicht allzu viel aus, denn vieles hing davon ab, wer sofort Druck gemacht hatte, eine saubere Runde erwischte - oder am Anfang noch andere Dinge zu erledigen hatte. Dylan Pereira vom Team BWT Lechner Racing zum Beispiel musste „zu Beginn etwas langsam machen, weil wir neue Antriebswellen einfahren mussten, während einige der anderen bereits richtig Gas gaben. Wir haben dafür auch alte Reifen verwendet, Platz fünf macht mir also keine Sorgen. Es wäre schön gewesen, noch zwei oder drei Runden zu haben, um ein paar Dinge zu checken, aber im Allgemeinen fühlt sich das Auto gut an, deshalb freue ich mich auf morgen“, sagte der Spa-Sieger von 2019. „Die Vorhersage tendiert im Moment eher in Richtung trockene Seite, aber es ist Spa, also weiß man nie...“

Pereira's Teamkollege Jaxon Evans landete auf Platz 13, war aber aufgrund der Umstände dennoch eher in lockerer Stimmung: „Das hätte wohl eher ein Wasserski-Wettbewerb sein können - oder eines dieser Bootrennen in der Boxengasse. Irgendwie ist das das falsche "Spa" - ich hätte nichts gegen ein schönes zum Entspannen“, grinste der Porsche-Junior aus Neuseeland. 

Leon Köhler im MSG-Porsche des Team Lechner Racing Middle East war zwar Siebtschnellster, da er auf dieser schwierigen Strecke aber nicht viel Erfahrung hat, hätte er gerne noch ein paar Runden mehr gedreht: „Ich bin in der Vergangenheit nur einen Tag hier gefahren, deshalb hatte ich auf etwas mehr Trainingszeit gehofft. Aber es ist, wie es ist - also muss ich einfach sehen, dass ich morgen eine gute Runde hinbekomme.“ Sein Teamkollege JB Simmenauer wurde 14., wobei eine Runde aufgrund der Missachtung von Track Limits gestrichen wurde. „Zumindest konnte ich ein Gefühl für das Auto bekommen, aber das Qualifying wird für alle eine Herausforderung werden. Aber ich bin  zuversichtlich, dass wir eine gute Abstimmung finden werden, denn ich vertraue auf die große Erfahrung des Teams.“

Der Franzose Nicolas Misslin , der an diesem Wochenende erneut als  Lechner-Gastfahrer am Start ist, belegte Position 18,  „aber ich konnte auf meiner einzigen wirklich schnellen Runde nicht wirklich angreifen, da ich im Verkehr feststeckte. Immerhin konnte ich meine Streckenkenntnisse etwas auffrischen, da sich doch einiges verändert hat, seit ich das letzte Mal hier gefahren bin.

Teamchef Walter Lechner meinte nur, „dass man das heute ohnehin nicht als richtiges Training bezeichnen kann. Mit so wenigen gefahrenen  Runden wird das Qualifying morgen ein kleines Glücksspiel, aber ich hoffe, dass wir unter allen möglichen Bedingungen ein gutes Set-Up finden und wieder um die Pole-Position kämpfen können, wie letztes Jahr, als Dylan sie hier für uns geholt hat. Aber es wird nicht einfach, denn einige unserer Hauptkonkurrenten haben auf dieser Strecke noch mehr Erfahrung als wir, weil sie in den entsprechenden nationalen Meisterschaften unterwegs sind.“


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