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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Walter Lechner: „Der Neustart - schwierig, aber wichtig!“

Lange mussten Walter Lechner und sein Team warten, aber jetzt geht die Rennsportsaison für die Erfolgstruppe aus dem salzburgischen Faistenau endlich los. Im Rahmenprogramm des Grand Prix von Österreich startet auch die Porsche Mobil 1 Supercup Saison 2020 – unter strengen Auflagen und Beschränkungen, die es für alle Beteiligten nicht immer einfach machen. So ist zum Beispiel die Zahl der zugelassenen Mitarbeiter auf vier pro Auto beschränkt, es besteht Kontaktverbot zu anderen Teams und Serien, die Maskenpflicht erschwert das Arbeiten der Mechaniker in den Boxen.

Nicht nur durch die Corona-Umstände ist die Saison für Lechner und seine Truppe ein besonderes Jahr: das Jahr 1 nach Michael Ammermüller. Der Supercup-Champion der letzten drei Jahre verzichtet wegen Terminüberschneidungen mit dem ADAC GT Masters schweren Herzens auf eine Titelverteidigung. Lechner

Seinen Platz bei BWT Racing nimmt der Neuseeländer Jaxon Evans ein, einer von zwei Porsche Junioren im Supercup. Der 23-Jährige überzeugte bereits bei seinen ersten Auftritten seinen neuen Teamchef: „Beim Testen auf dem Red-Bull-Ring hat er zweimal die Tagesbestzeit gesetzt und auch auf Anhieb sehr gut mit dem Team zusammen gearbeitet“, freut sich Walter Lechner. Auch  Evans ist glücklich in seiner neuen Umgebung: „Walters Team hat über viele Jahre die absoluten Maßstäbe im Supercup gesetzt. Da kann ich unglaublich viel lernen. Ich hoffe nur, dass ich in der Lage bin, das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Das Ziel muss es sein, zumindest um den Titel mitkämpfen zu können.“

Sein Teamkollege wird Dylan Pereira aus Luxemburg, der schon seit vier Jahren zum Lechner Team gehört, 2019 seine ersten Supercup-Siege feierte und in dieser Saison voll angreifen will: „Ich habe letztes Jahr gesehen, dass ich an der Spitze mitmischen kann. Jetzt muss ich nur schauen, dass ich das noch konstanter umsetzten kann“, so der 23-Jährige.

Für das Team Lechner Racing Middle East gehen in dieser Saison zwei Youngster an den Start: Der Deutsche Leon Köhler, der letztes Jahr bereits immer wieder im deutschen Porsche Carrera Cup aufhorchen ließ und im Winter die Porsche Sprint Challenge Middle East souverän für sich entschied, gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente innerhalb der verschiedenen Porsche Markenpokale. Mit seinen 20 Jahren will er in seiner ersten kompletten Supercup-Saison vor allem „erst einmal nur lernen. Und es gibt keine besseren Lehrmeister als Walter und seine Mannschaft.“

Neben ihm fährt der Franzose Jean-Baptiste Simmenauer, im Fahrerlager normalerweise nur JB genannt, der schon seit drei Jahren zum Lechner-Kader gehört, vor allem im deutschen Porsche Carrera Cup, aber auch sporadisch immer wieder bereits im Supercup zum Einsatz kam. „Mein Problem in den letzten Jahren war immer eher das Qualifying, da muss ich noch zulegen. Wenn mit das in diesem Jahr gelingt, dann kann ich noch zulegen“, meint der 19-Jährige.

Ein drittes Auto von Lechner Racing Middle East wird im Laufe der Saison von verschiedenen Fahrern gesteuert werden. Für die beiden Rennen auf dem Red Bull Ring kommt der 22-jährige Deutsche Julian Hanses zum Einsatz, der seine Karriere im Formel-Sport begann und im Winter in der Porsche Sprint Challenge Middle East erste GT-Erfahrungen sammelte.

Für Walter Lechner ist der Saisonstart emotional eine etwas zweischneidige Angelegenheit. „Einerseits ist es natürlich sehr schön und wichtig, dass es jetzt doch endlich wieder los geht. Es war wirtschaftlich für uns schon eine gewisse  Herausforderung, diese Monate durchzustehen und dabei alle Mitarbeiter behalten zu können. Andererseits nehmen einem die Bedingungen, unter denen die Rennen jetzt stattfinden müssen, schon einen Teil der Freude daran – auch wenn sie notwendig sind.“ 


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