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Walter Lechner

Vierter Saisonsieg für Michael Ammermüller, Andlauer behält Tabellenführung

BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller feierte in einem chaotischen Rennen im niederländischen Zandvoort  seinen vierten  Saisonsieg im deutschen Porsche Carrera Cup, vor Lokalmatador Jaap van Lagen und  Dylan Pereira vom Team Lechner Racing.  Da wegen einiger Zwischenfälle nur 10 der geplanten 17 Runden absolviert werden konnten, gab es am Ende nur halbe Punkte. Julien Andlauer, von einem Kontrahenten kurz von der Strecke befördert, landete aus Platz sechs, führt aber weiterhin die Fahrerwertung an, jetzt mit 5,5 Punkten Vorsprung auf seinen BWT Lechner Racing Teamkollegen.

Ammermüller, der bereits am Samstag im ersten Rennen ganz oben auf dem Podium gestanden hatte, setzte sich aus der Pole Position sofort in Führung. In der dritten Runde musste das Rennen jedoch mit der roten Flagge gestoppt werden: Bei einem heftigen Crash im Mittelfeld überschlug sich Sandro Kaiman und landete auf dem Dach seines Porsche, blieb jedoch zum Glück unverletzt. Nach fast 20 Minuten Unterbrechung wegen notwendiger Streckenreparaturen ging der Neustart dann hinter dem Safety Car über die Bühne, allerdings schon bei aus Zeitplan-Gründen auf 15 Minuten verkürzter Renndauer. Der 33-Jährige aus Bayern blieb vorne, nach einem weiteren Zwischenfall dreieinhalb Minuten vor Schluss, als Richard Wagner im Kiesbett steckte, wurde die karierte Flagge unter Safety-Car-Bedingungen geschwenkt. „Ein bisschen schade, dass ich jetzt das zweite Mal für einen Sieg nur halbe Punkte bekomme“, meinte Ammermüller, „aber ansonsten war es ein perfektes Wochenende für mich und das Team.“

Julien Andlauer wurde beim Start von van Lagen kassiert und fiel auf Rang drei zurück. Doch als noch fataler erwies sich eine sehr harte Attacke von Larry ten Voorde, der den französischen Porsche Junior von der Strecke schob, so dass der noch hinter JB Simmenauer vom Team Lechner Racing zurückfiel. Die Situation wurde nach dem Rennen von den Sportkommissaren untersucht, ten Voorde, Dritter auf der Strecke, bekam eine 30-Sekunden-Zeitstrafe.   Andlauer, so am Ende Sechster direkt hinter Simmenauer, war trotzdem sauer: „Das war einfach zu viel. Die erste Berührung lasse ich mir ja noch eingehen, da kann man sagen, er hat sein Auto ein bisschen verloren. Aber die zweite sah für mich dann doch sehr nach Absicht aus, als wollte er mich raus schieben. Aber zumindest konnte ich meine Meisterschaftsführung verteidigen.“

Durch die Strafe ging der dritte Platz erneut, wie am Samstag, an Dylan Pereira vom Team Lechner Racing, der vom fünften Startplatz aus ins Rennen gegangen war und sich immer in der Spitzengruppe halten konnte. „Ich glaube, meine Pace war heute etwas besser als gestern. Nur schade, dass ich diesmal nicht auf´s Podest steigen konnte, weil das halt alles erst nachträglich entschieden werden konnte.“

„Es war heute wieder ein sehr gutes Teamergebnis für uns, und Michael hat das gesamte Wochenende dominiert“,  meinte  Teamchef Walter Lechner. „Aus Zandvoort mit einer Doppelführung in der Fahrerwertung wegzugehen und  mit BWT Lechner Racing unseren Vorsprung in der Teamwertung ausgebaut zu haben ist toll. Aber es ist alles noch sehr eng, deshalb müssen wir schon in einer Woche am Norisring wieder eine Top-Leistung abliefern.“


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