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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Triple Header - eine besondere Herausforderung für Lechner Racing im Porsche Supercup

Das fünfte Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2021 in Spa-Francorchamps ist der Auftakt zu einem sehr anspruchsvollen Triple Header mit insgesamt vier Rennen an drei aufeinander folgenden Wochenenden. Für Lechner Racing Teamchef und CEO Robert Lechner war es daher wichtig, dass seine Mannschaft in der kurzen Sommerpause eine wohlverdiente Pause einlegte: "Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Batterien wieder aufzuladen, um so gut wie möglich vorbereitet und voller Energie für die kommenden drei Wochenenden zu sein, die sowohl anspruchsvoll als auch sehr interessant sein werden. Es gibt noch viele Punkte in allen Kategorien zu gewinnen, aber es wird eine sehr intensive Zeit für Mensch und Maschine, für das Team, die Fahrer und die Autos." 

Drei Trucks transportieren die fünf Autos von BWT Lechner Racing und Lechner Racing Middle East quer durch Europa, von Österreich nach Belgien, wo das Spa-Rennen auf der historischen Strecke in den Ardennen immer ein Saisonhighlight ist, dann nach Zandvoort in den Niederlanden, wo der Supercup zusammen mit der Rückkehr der Formel 1 nach mehr als 30 Jahren auf dieser Strecke debütiert, und schließlich zum großen Finale nach Monza/Italien, wo gleich zwei Rennen anstehen, um den Supercup Champion 2021 zu krönen.


All dies zu organisieren, wäre schon unter normalen Umständen eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, unter den Bedingungen von Covid-19 ist es sogar noch zeitaufwändiger und mühsamer: "Wir müssen für jedes Teammitglied eine Menge Formulare ausfüllen, um in jedes Land einreisen zu können, alle Testprotokolle müssen genau eingehalten werden - und natürlich hofft man immer, dass kein positiver Fall eintritt, was die Sache noch komplizierter machen würde", sagt Lechner Racing Team Manager Michael Schöch. 

Zwischen den Rennen nicht nach Hause zu kommen, bedeutet, dass man weit im Voraus planen muss, was Ersatzteile angeht, Reisepläne für alle organisieren und trotzdem schnell auf eventuelle Zwischenfälle reagieren muss. "Generell muss man mental immer einen Schritt voraus sein", erklärt Schöch. "Während wir gerade erst  nach Spa kommen, denke und plane ich schon für Zandvoort - und so weiter. Und die ganze Zeit hofft man natürlich, dass es keine größeren Schäden an den Autos gibt, die alles noch schwieriger machen würden. Aber andererseits können wir den Fahrern auch nicht sagen, dass sie zu vorsichtig sein sollen. Sie müssen immer noch angreifen, um anständige Ergebnisse zu erzielen.“ 


Back-to-Back-Rennen erfordern auch ein Abweichen vom normalen Ablauf, was die Vorbereitung der Autos für das nächste Rennen angeht: "Normalerweise packen wir am Sonntagnachmittag recht schnell zusammen, fahren nach Hause  und bereiten die Autos  in der Fabrik auf das nächste Rennen vor. Jetzt machen die Mechaniker diese Arbeit schon an der Strecke und wir fahren erst am Montagmittag weiter - direkt zum nächsten Rennen. Wir wollen diese Arbeit bewusst nicht bis zur Ankunft am nächsten Austragungsort aufschieben - auf der Anreise kann immer etwas passieren, Dinge können sich verzögern, und dann würde man unter Zeitdruck geraten..." 

Die meisten Lechner-Fahrer waren in diesem Jahr bereits in Spa: Dylan Pereira, der mit dem Rückenwind eines zweiten Platzes in der GTE-Am-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans anreist, wurde hier auch schon Zweiter im französischen Porsche Carrera Cup, an dem auch JB Simmenauer und Nicolas Misslin  teilnahmen. Ayhancan Güven, der in der Saison 21 des Porsche Supercup bereits auf dem Podium stand, fuhr hier bereits im Porsche Carrera Cup Deutschland gefahren. Nur Tio Ellinas hat eine längere Pause in seiner Spa-Erfahrung, denn er war hier 2019 zum letzten Mal am Start. 



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