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Walter Lechner

Sieg für Michael Ammermüller und BWT Lechner Racing auf dem Norisring

Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing holte sich den Sieg beim zweiten Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem prestigeträchtigen Nürnberger Norisring, vor Youngster Leon Köhler und seinem Teamkollegen Julien Andlauer, der auf Platz drei einen weiteren Podiumsplatz für das österreichische Team sicherstellte. Teamchef Walter Lechner konnte es kaum glauben: „Vor dem Start war heute nicht unbedingt mit so einem Ergebnis zu rechnen – und wir haben sicher auch ein bisschen Hilfe von der Konkurrenz bekommen. Aber das zeigt auch wieder einmal, wie wichtig es ist,immer da zu sein, abzuwarten, wie sich ein Rennen entwickelt und Fahrer zu haben, die ihren Job sehr diszipliniert und intelligent machen. Dass wir außerdem jetzt bei Halbzeit der Saison die Führung in der Teamwertung übernehmen konnten, ist dabei noch ein spezielles Geschenk.“

Ammermüller und Andlauer waren hinter den drei Huber-Autos aus den Positionen vier und fünf gestartet, der französische Porsche Junior hatte sich dann noch in der ersten Hälfte des  31-Runden-Rennens an dem Bayern vorbei geschoben: „Er war vielleicht ein kleines bisschen schneller, und als er dann in der Grundigkehre mal neben mir war, hätte es keinen Sinn gemacht, mit Gewalt irgend etwas Verrücktes zu versuchen“, meinte Ammermüller. „Vielleicht war es im Nachhinein sogar mein Glück, denn so war ich nicht direkt dahinter, als es vor uns krachte, musste nicht so extrem weit ausweichen und konnte dadurch die Spitze übernehmen. Das ist nach den beiden Erfolgen 2014 jetzt mein dritter Sieg auf dem Norisring und es ist immer etwas ganz Spezielles, hier zu gewinnen, durch die besondere Atmosphäre auf dieser Strecke.“ 

Der entscheidende Moment im Rennen passierte in Runde 22: Der drittplatzierte Igor Waliko verpasste seinen Bremspunkt, rutschte in den vor ihm liegenden Meisterschafts-Führenden Larry ten Voorde und schob den auf Spitzenreiter Henric Skoog – alle drei Autos draußen. Ammerrmüller fand den schnellsten Weg durch das Chaos und konnte so in Führung gehen, ehe das Safety Car für drei Runden auf die Strecke kam, während Andlauer extrem weit ausweichen musste, um einen Kontakt zu vermeiden: „Deswegen ist dann auch noch Leon an mir vorbei gekommen. Aber grundsätzlich muss ich sagen, dass ich Glück gehabt habe, nicht auch noch in den Crash verwickelt zu werden, ich war ja direkt dahinter. Nach dem Safety Car wollte ich dann bei meinen Angriffen auf Platz zwei nicht mehr allzu viel riskieren. Mit Blick auf die  Meisterschaft, wo wir an diesem Wochenende ja extrem aufgeholt haben, war es wichtiger, die Punkte auf jeden Fall sicher ins Ziel zu bringen. Jetzt sind wir wieder voll im Geschäft, ich liege nur noch 4,5 Punkte hinter Larry, da ist wieder alles drin.“

JB Simmenauer vom Team Lechner Racing  ging von sechsten Startplatz aus ins Rennen, kam nicht optimal weg und landete dann nach einigen harten Duellen im Mittelfeld auf Platz acht. Für seinen Teamkollegen Dylan Pereira  ging sein von Anfang an nicht besonders erfreuliches Norisring-Wochenende entsprechend weiter: Nach technischen Problemen am Samstag, die einen Motorwechsel über Nacht notwendig machten,  wurde er diesmal schon in der ersten Rennhälfte von Berkay Besler, der dafür auch eine Durchfahrtsstrafe bekam, in einen Dreher geschickt. „Die Strafe für ihn hilft mir nur auch nichts“, ärgerte sich der 21-Jährige aus Luxemburg, der am Ende 18. wurde. „Ich bin dadurch ganz ans Ende des Feldes zurückgefallen und hatte keine Chance mehr.“


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