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Walter Lechner

Schwieriger Start für BWT Lechner Racing in den deutschen Porsche Carrera Cup 2019

Es war sicherlich nicht der Start in den deutschen Porsche Carrera Cup 2019, den sich die Lechner Racing Teams erhofft hatten. Nach einem bereits sehr schwierigen Qualifying bei wechselnden Streckenbedingungen und einer Roten Flagge fünf Minuten vor Schluss brachte auch das Rennen der österreichischen Mannschaft nicht  viel Glück.

Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing, der trotz Motorproblemen im Qualifying vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gegangen war, schien auf dem Weg, zur Spitze aufzuschließen, als er zunächst einen leichten  Rammstoß von  Henric Skoog erhielt und dann von  Igor Walilko umgedreht wurde, was ihn auf den 16. Platz zurück warf. Er schaffte es am Ende noch wieder bis auf Position 12 nach vorne – in einem Rennen, das von zahlreichen Zwischenfällen und Safety Cars gekennzeichnet war. „Das war wohl einer dieser Tage“, zuckte der 33-Järige Bayer mit den Schultern, „ich bin mir nicht bewusst, irgendetwas falsch gemacht zu haben, aber es sollte einfach nicht sein...“ 

Eine der Safety-Car-Phasen war die Folge einer Dreier-Kollision in der Haarnadel, die den Lechner-Racing-Piloten Jean-Baptiste Simmenauer mit einem stark beschädigten Auto und einer leichten Fußverletzung des Fahrers aus dem Rennen warf. Auch der zweite  BWT Lechner Racing Fahrer, Julien Andlauer, war in diesen Zwischenfall verwickelt. „Ich habe das Gefühl, dass dabei meine Lenkung beschädigt wurde, das Auto war danach sehr schwierig zu fahren“, sagte der Franzose, der sich am Ende mit dem 13. Platz zufrieden geben musste. Um das Pech perfekt zu machen, kassierte dann Dylan Pereira von Lechner Racing, der sich bereits vom 18. Startplatz auf Position zehn nach vorne gekämpft hatte, eine Durchfahrtsstrafe, die ihn auf den 20. Platz zurück warf. 

Teamchef Walter Lechner war über das Ergebnis am Samstag natürlich nicht glücklich, „aber nach so vielen Jahren im Motorsport weiß man, das solche Dinge passieren können. Der Schlüssel war schon das schlechte Qualifying. Wenn man irgendwo im Mittelfeld festhängt, wir es schwierig. Vor allem, weil anscheinend alle unseren pinken Autos gerne einen besonders harten Kampf liefern. Leider ist Simmenauers Auto zu stark beschädigt, um es bis morgen wieder aufzubauen, er kann also am zweiten Rennen nicht teilnehmen. Insgesamt müssen wir morgen versuchen, einigermaßen Schadensbegrenzung zu betreiben und dann in einer Woche beim Start des Porsche Supercup in Barcelona den Spieß wieder umzudrehen.“

Das zweite Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland 2019 in Hockenheim startet am Sonntag, den 5. Mai um 11.15 Uhr.


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