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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Premiere für Leon Köhler im MSG-Porsche: Erste Startreihe im Qualifying in Spielberg

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen, die den ganzen Samstag über auf dem Red Bull Ring herrschten musste das Qualifying für den Porsche Mobil 1 Supercup auf Sonntagmorgen verschoben werden. In einem sehr engen Kampf der Top-Fahrer schaffte es Leon Köhler im MSG-Porsche des Team Lechner Racing Middle East erstmals im Supercup in die erste Startreihe, knapp hinter Pole-Setter Ayhancan Güven.  Dylan Pereira vom Team BWT Lechner Racing startet von Platz drei, alle fünf Lechner-Autos schafften den Sprung in die Top Ten. 


Pereira, der im freien Training am Freitag Schnellster war, hatte nicht die einfachste Session, da einige seiner Rundenzeiten aufgrund von Missachtung der Tracklimits gestrichen wurden. „Das setzt einen zusätzlich unter Druck. In meiner letzten Runde, die meine schnellste gewesen wäre, habe ich am Ende einen kleinen Fehler gemacht, so dass ich auf Platz drei hängen blieb.  Aber letzte Woche war ich recht erfolgreich mit meinen Attacken im Rennen, bin von vier auf zwei vorgefahren, also schauen wir mal, wo ich von Platz drei 3 aus hinkomme“, sagte der 23-Jährige aus Luxemburg und fügte schmunzelnd hinzu: „Wenigstens habe ich Leon einen schönen Windschatten gegeben, was ihm am Ende vielleicht geholfen hätte, vor mir zu landen.“

Sein BWT Lechner Racing Teamkollege Jaxon Evans, erster Saisonsieger vor einer Woche, kam auf Position acht.  „Das Auto war viel besser als am Freitag, ich glaube, heute lag es eher an mir, dass ich nicht weiter vorne gelandet bin. Mit dem ersten Reifensatz hatte ich, während ich versuchte, meine Bremsbalance zu finden, einen Ausrutscher, und das war nicht sehr hilfreich für mein Selbstvertrauen. Was mich beim zweiten Anlauf wahrscheinlich rein fahrerisch ein paar Zehntel gekostet hat. Natürlich ist es nicht ideal, von hinten zu starten, aber ich werde versuchen, im Rennen so viel Boden wie möglich gut zu machen.“

Lechner Racing Middle East-Pilot Leon Köhler im MSG-Porsche freute sich über Rang zwei, der für den 20-Jährigen seinen ersten Start aus der ersten Reihe im Supercup bedeutet:  „Ich versuche, meine Runden zu optimieren, meine Fehler zu minimieren - und das klappt immer besser. Jetzt freue ich mich richtig auf das Rennen.“ Sein Teamkollege JB Simmenauer musste sich mit Startplatz zehn begnügen: „Mit dem zweiten Reifensatz habe ich etwas zu früh Gas gegeben, bin im Kies gelandet und dann hat der Rennleiter verlangt, zurück an die Box zu kommen, um mein Auto überprüfen zu lassen. Das bedeutete, dass ich am Ende nur noch eine Runde hatte“, war der Franzose ein wenig enttäuscht.

Julian Hanses, der auf dem Red Bull Ring im dritten Auto von Lechner Racing Middle East sitzt, war mit der Qualifikation auf Position neun recht zufrieden: „Im Vergleich zum vergangenen Wochenende bin ich den Top-Leuten nähergekommen, was vielversprechend ist. Es gibt aber noch Spielraum für Verbesserungen, und außerdem bin ich auf meiner schnellsten Runde in den Verkehr geraten, was etwa ein Zehntel gekostet hat. Aber im Allgemeinen bin ich recht zufrieden!“

Teamchef Walter Lechner meinte: „Gratulation an Leon, der wieder einmal einen tollen Job gemacht hat. Er und auch Dylan haben jetzt gute Chancen auf einen Podiumsplatz, sogar auf einen Sieg. Wir müssen sehen, wie sich das Rennen entwickelt, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis nach Hause bringen können.“


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