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Walter Lechner

Pole Position für Thomas Preining in Zandvoort

Im Moment kann kaum etwas Thomas Preining wirklich stoppen: Obwohl der Österreicher nach dem Qualifying zum fünften Rennwochenende des deutschen Porsche Carrera Cups im niederländischen Zandvoort sogar etwas ungehalten war, startet er ins heutige Rennen (16 Uhr, Sport 1) aus der Pole Position, am Sonntag dann von Platz zwei hinter Lokalmatador Jaap van Lagen. Doch für den BWT Lechner Racing Piloten wäre seiner Ansicht nach noch viel mehr möglich gewesen: „Ich konnte ja meinen letzten Angriff gar nicht mehr starten. Beim ersten Versuch stand einer der Amateurfahrer massiv im Weg, danach kam dann die Rote Flagge raus, weil jemand abgeflogen war. Natürlich war ich erst mal ein bisschen sauer, weil man ja immer sein Bestes zeigen will. Aber andererseits ist es ja kein so schlechtes Ergebnis, gerade auf dieser Strecke, wo die Startposition so extrem wichtig ist, weil sich das Überholen wirklich sehr sehr schwer gestaltet.“

Preinings BWT Lechner Racing Teamkollege Michael Ammermüller startet heute von Platz fünf, morgen dann von  Position sieben ins Rennen. Auch er verpasste seine letzte Chance auf einen Angriff auf die Bestzeiten durch die Rote Flagge, nachdem er einen sehr schnellen ersten Sektor hingelegt hatte, ehe die Session gestoppt wurde. „Außerdem habe ich den Testtag hier am Dienstag, bei dem fast alle anderen dabei waren, aus familiären Gründen auslassen müssen. Deshalb hat es vielleicht ein bisschen länger gedauert, bis ich wirklich hundertprozentig auf Speed gekommen bin, so dass ich diese letzten zweieinhalb Minuten wirklich gebraucht hätte.“

Im Gegensatz zu Ammermüller war Dylan Pereira  vom Team Lechner Racing nach dem Qualifying überglücklich: „Endlich habe ich es mal wieder richtig hingekriegt“, strahlte der 21-jährige Luxemburger. „Ich wusste immer, dass ich den Speed habe, aber diesmal habe ich dann auch wirklich mal ein paar gute Runden zustande gebracht. Heute von Platz zwei aus der ersten Reihe und morgen von Platz drei zu starten eröffnet mir sehr gute Chancen für zwei gute Rennen. Das Ziel sind zumindest Podiumsplätze.“ Sein Teamkollege Jean-Baptiste Simmenauer zeigte erneut eine gute Qualifying-Leistung, der erst 17-Jährige stellte sein Auto für beide Rennen auf den achten Startplatz.

Walter Lechner jr., für alle  Einsätze von Lechner Racing im deutschen Porsche Carrera Cup verantwortlich, war sehr zufrieden  mit dem Ergebnis: „Einmal auf Pole, immer in der ersten Startreihe, alle vier Autos in beiden Rennen unter den Top Acht, davon kann man nicht immer mit Sicherheit ausgehen, speziell auf einer Strecke wie hier, wo Verkehr und Zwischenfälle erfahrungsgemäß immer eine große Rolle spielen. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition für beide Rennen, jetzt liegt es an uns, das Beste daraus zu machen.“


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