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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Pole Position für Thomas Preining auf dem Hungaroring

Tolles Ergebnis für Thomas Preining vom Team BWT Lechner Racing auf dem Hungaroring. Im Qualifying zum sechsten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2018 sicherte sich der junge Österreicher seinen zweite Pole Position der Saison, nachdem er schon sein Heim-Rennwochenende im Juni in Spielberg dominiert hatte. Preining, der schon am Freitag im freien Training Schnellster geworden war, übernahm mit dem ersten Reifensatz mit einer Zeit 1:47,400  gleich einmal die Spitze, mit drei Zehntel Rückstand setzte sich Michael Ammermüller, der letztjährige Sieger auf dem Hungaroring, zunächst hinter seinen österreichischen Teamkollegen, ehe er von seinem größten Meisterschaftsrivalen Nick Yelloly zwischenzeitlich auf Rang drei verdrängt wurde.

In den letzten Minuten der Session, als mit einem neuen Reifensatz die Zeiten noch einmal deutlich purzelten, eroberte Porsche Junior Julien Andlauer ganz kurz die Spitze, doch Preining konnte mit einer Traumrunde  von 1:46,786 kontern und schlug den Franzosen im Kampf um die Pole Position um über drei Zehntel. „Das ist natürlich eine tolle Ausgansposition für das Rennen morgen“, freute er sich. „Besonders auf dieser Strecke ist es extrem wichtig, ganz vorne zu stehen. Fast so wichtig wie in Monaco. Denn Überholen ist auf diesem engen, winkligen Kurs nun mal extrem schwierig.“,

Ammermüller konnte diesmal nicht nachziehen, da er eine zunächst sehr schnelle Runde, in der er im ersten Sektor Bestzeit gesetzt hatte, nicht optimal zu Ende bringen konnte und so am Schluss bis auf Platz sieben abrutschte. „Das wird dann morgen wahrscheinlich eher Schadensbegrenzung werden. Das Wichtigste wird sein im Mittelfeld nicht raus gekickt zu werden und wertvolle Punkte zu sammeln."

Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Middle East fuhr eine der besten Qualifying-Runden seiner Supercup-Karriere und stellte sein Auto auf Startplatz neun, sein bestes Qualifying-Ergebnis bisher in seiner kompletten Supercup-Karriere: „Hoffentlich kann ich das morgen im Rennen (12.35 Uhr auf Eurosport) wiederholen und ein paar wertvolle Punkte einfahren“, strahlte der Youngster aus dem Oman. Sei Teamkollege Khalid Al Wahaibi wurde 22., während in der ProAm Kategorie Team Lechner Racing Middle East Pilot Roar Lindland als Gesamt-19. wieder einmal der Schnellste war.

Die beiden MOMO Megatron Lechner Racing Piloten Dylan Pereira und  Josh Webster hatten in den entscheidenden Minuten des Qualifyings nicht besonders viel Glück, erwischten auf der recht kurzen und deshalb sehr vollen Strecke keine komplett freie Runde und mussten sich deshalb mit den Rängen 12 und 14 begnügen. Webster bekam, wie vorher schon einmal auch Pereira, eine schnelle Runde wegen Tracklimits gestrichen. „Grundsätzlich ist das halt immer eine sehr schmale Grenze zwischen dem, was noch toleriert wird und was nicht“, meinte der 21-jährige Luxemburger dazu, „aber wenn man da nicht riskiert, ganz ans Limit zu gehen., ist man halt auch nicht schnell genug“

Teamchef Walter Lechner war natürlich sehr zufrieden, eines seiner Autos auf der Pole Position zu sehen. „Thomas hat hier bisher einen tollen Job gemacht. Seit gestern schon war er immer der dominierende Fahrer, drei Zehntel Vorsprung, sechs Zehntel auf den Dritten, das ist unglaublich. Ich hoffe, dass er morgen einen guten Start erwischt, dann hat er gute Chancen auf einen erneuten Sieg. Heute hat man wieder einmal gesehen, wie stark die Konkurrenz ist. Wenn man bei einem Rennen vorne liegt, heißt das noch lange nicht, dass das beim nächsten auch so sein muss. Gratulation an Al Faisal Al Zubair, er hat heute einen Superjob gemacht und bewiesen, dass er sich im Porsche Mobil 1 Supercup immer mehr zu Hause fühlt.”


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