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Walter Lechner

Podiumsplatz für Jaxon Evans beim zweiten Rennen in Spa-Francorchamps

Jaxon Evans vom Team BWT Lechner Racing holte beim zweiten Rennen des Porsche Carrera Cup Frankreich in Spa Francorchamps seinen sechsten Podestplatz in dieser Saison. Es war außerdem  auch sein fünfter Podiumsplatz in Folge, da er beim ersten Rennen in Spa am Samstagabend noch  auf den dritten Platz nach vorne rutschte, da der Sonntagssieger Ayhancan Güven wegen Verletzung der Tracklimits  eine Fünf-Sekunden-Strafe erhielt.  JB Simmenauer, der als Tabellenführer in das Wochenende ging, kam auf Platz vier ins Ziel und liegt nun im Titelkampf bei zwei noch ausstehenden Rennen in zwei Wochen in Barcelona auf dem dritten Platz, 14 Punkte hinter Güven. 

Evans startete von Platz drei  und konnte bald viel Druck auf den vor ihm fahrenden Florian Latorre ausüben,  attackierte  den Franzosen immer wieder. „Schade, dass ich nicht wirklich an ihm vorbei gekommen bin, bei einem meiner Angriffe war es schon sehr, sehr knapp. Aber es war unter den gegebenen Bedingungen war es auch sehr schwierig, dicht hinter jemandem her zu fahren“, sagte der Porsche-Junior aus Neuseeland. „Der dritte Platz hat mir wenigstens wertvolle Punkte gebracht. Jetzt müssen wir in Barcelona voll attackieren, um noch Siege zu holen. Wenn man sich die Meisterschaft ansieht, liege ich jetzt auf Platz fünf, mit 18 Punkten Rückstand.  Und auch wenn es nichts ändert, denke ich manchmal an den Podestplatz, den ich in Le Mans verloren habe, als ich von einem Gaststarter aus dem Rennen geworfen wurde... Das  ist frustrierend, weil es so schwer ist, aufzuholen.“

JB Simmenauer startete von Position fünf  und holte sich beim Start einen Platz, da Marvin Klein sehr schlecht wegkam. „Aber irgendwie hatte ich an diesem Wochenende nie wirklich den Speed, um Angriffe auf die Jungs vor mir zu starten, auch wenn wir das Auto gegenüber gestern deutlich verbessert haben“, war der 19-jährige Franzose ein wenig enttäuscht. „Zum Schluss bin ich allerdings wieder etwas langsamer geworden, so musste ich darauf konzentrieren, meine Position in den letzten Runden gegen Klein zu verteidigen, der mir wieder sehr nahe gekommen war. Zumindest das ist mir gelungen, so dass ich die Punkte für Platz vier mitnehmen konnte.“

Richard Wagner hatte sich auf Platz sieben qualifiziert und behielt diese Position während des gesamten Rennens bis zur letzten Runde, als ihn ein Reifenschaden am Ausgang von Raidillon aus dem Rennen warf. „Ich spürte schon zwei oder drei Runden zuvor einige Vibrationen, aber ich konnte nicht viel tun. Ich habe versucht, beim Bremsen etwas vorsichtiger zu sein, nicht mehr hat über die Randsteine zu fahren - aber am Ende ist der Reifen trotzdem geplatzt. Ich muss froh sein, dass zumindest nichts Ernstes passiert ist, denn es war sicher nicht der ideale Ort für so etwas,“ meinte der Deutsche. Trotzdem nahm Wagner auch etwas Positives mit: „Es war ziemlich gut war, zu sehen, dass ich zumindest in einigen Teilen des Rennens mit den Rundenzeiten der vor mir liegenden Jungs mithalten konnte. Es gibt noch viel zu tun, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

Nicolas Misslin startete von Platz drei in der Pro-Am-Kategorie und lieferte sich schon bald einen sehr engen Kampf mit seinen Meisterschaftsrivalen Christophe Lapierre und Sylvain Noel.  „Ich bin am Start an Sylvain vorbeigekommen und habe dann Christophe angegriffen, bin sogar einmal vorbeigekommen, aber er hat mich sofort wieder überholt.“ Auf der Strecke überquerte Misslin die Ziellinie hinter Lappiere auf Rang zwei aber eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen Verletzung der Tracklimits für beide machte Noel zum Sieger und ließ den Lechner-Piloten auf Rang drei zurückfallen.  

Teamchef Walter Lechner stellte fest, „dass wir bisher gezeigt haben, dass wir in unserem ersten Jahr im französischen Porsche Carrera Cup konsequent an der Spitze gegen die dort etablierte Konkurrenz mitkämpfen können. Das ist eine wertvolle Leistung, auch wenn nicht immer alles genau nach unseren Vorstellungen verlief. Jetzt freuen wir uns also auf das Saisonfinale in Barcelona und sehen, was wir dort erreichen können.“


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