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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Podiumsplatz für BWT-Lechner-Fahrer Jaxon Evans in Silverstone

Ein weiterer Podiumsplatz steht auf der Erfolgsliste von BWT Lechner Racing: Porsche-Junior Jaxon Evans wurde im vierten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 in Silverstone hinter Larry Ten Voorde und Max van Splunteren Dritter, während Dylan Pereira mit Rang sechs die Führung in der Meisterschaft verteidigte. Alle vier Lechner-Stammpiloten landeten erneut unter den  Top Ten.

Von Platz drei gestartet, versuchte Evans sofort, an van Splunteren vorbeizukommen, was ihm aber nicht gelang, da die beiden Niederländer an der Spitze perfektes Teamwork zeigten. „Später versuchte ich es während des gesamten Rennens, aber es gab einfach keinen Weg vorbei. Ich denke, es war klar, dass ich eine ganze Menge mehr Speed hatte, aber es ist sehr schwierig zu überholen, wenn der Fahrer vor einem  keinen Fehler macht, und ich wollte kein zu großes Risiko eingehen“, sagte der Neuseeländer. „Aber ich bin ziemlich glücklich, wieder auf dem Podium zu stehen, es ist eine gute Basis für das kommende Wochenende. Ich hoffe, dass wir das Auto bis dahin noch ein wenig verbessern und um den Sieg kämpfen können.“

Sein BWT Lechner Racing-Teamkollege Dylan Pereira hatte das gleiche Problem mit einem anderen Niederländer, Jaap van Lagen: „Ich habe während des gesamten Rennens versucht, Druck auf ihn auszuüben und ihn zu einem Fehler zu drängen - aber er hat keinen gemacht. Es ist ja bekannt, dass man in dieser Serie, wenn man im Mittelfeld startet, normalerweise nicht mehr als ein oder zwei Positionen gutmachen kann. Ich musste auch die Meisterschaftssituation im Auge behalten, zumindest einige Punkte holen.  Ein Ausfall  ist das Letzte, was man braucht“, erklärte der 23-Jährige aus Luxemburg. "Wir hatten die Abstimmung des Autos für das Rennen geändert, da ich damit vorher nicht zufrieden war. Jetzt fühlte es sich schon besser an, deshalb hoffe ich, dass ich  nächstes Wochenende im Qualifying weiter vorne bin, um dann im Rennen angreifen zu können.“

Leon Köhler im MSG-Porsche des Teams Lechner Racing Middle East kam auf der Strecke zunächst auf Rang neun ins Ziel, war aber mit seinem Rennen nicht allzu glücklich:  „Am Anfang habe ich zwei Positionen verloren, als Dylan und ich in einer sehr unglücklichen Situation aneinander gerieten. Dann hatte das Auto vor mir wahrscheinlich ein Motorproblem, ich bekam viel Öl auf die Windschutzscheibe, konnte nicht mehr richtig sehen und musste etwas zurückstecken. Am Ende hat Güven mich berührt  und kam auf diesem Weg vorbei...“ Zumindest den letzten Punkt korrigierten die Sportkommissare nachträglich: Sie entschieden, dass Güven die Position hätte zurück geben müssen und setzten den jungen Deutschen wieder auf Platz acht.  

Sein Teamkollege JB Simmenauer kam nach einem schwierigen Start ins Rennen auf Platz zehn ins Ziel: „Schade, dass ich zu Beginn nicht überholen konnte, denn der Typ vor mir hat überall die Tür zugemacht. Dann war der Speed nicht allzu schlecht, aber mein Hauptproblem ist immer noch das Qualifying. Daran muss ich in den nächsten Wochen arbeiten.“

Die Gaststarter Berkay Besler und Julian Hanses kamen auf den Plätzen 11 und 14 ins Ziel -der Deutsche war dabei ein bisschen sauer auf sich selbst:  „Ich muss am Start geschlafen habe  - etwas, das wirklich nicht hätte passieren dürfen.“ Er fiel erst einmal auf Platz 19 zurück, kämpfte sich dann aber wieder auf Rang 14 nach vorne und hielt damit Überholrekord in diesem Rennen: "Der Speed  war eigentlich gar nicht so schlecht, das ist wenigstens etwas.“ 

Teamchef Walter Lechner war von Anfang an realistisch gewesen: „Ich wusste, dass es im heutigen Rennen vor allem um Schadensbegrenzung gehen würde. Das hat sich als richtig herausgestellt - aber mit einem Podiumsplatz und der Tatsache, dass alle sechs Autos ins Ziel gekommen sind,  kann ich nicht allzu unglücklich sein. Mit Blick auf die nächste Woche hoffe ich, dass wir da von Anfang an konkurrenzfähiger sein werden, da wir im Laufe des Wochenendes einige Dinge gefunden haben. Auch unsere beiden Gaststarter haben nun einige Erfahrungen in Sachen Streckenkenntnis gesammelt, die sie hoffentlich gut nutzen können.“


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