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Walter Lechner

Podium für Dylan Pereira und Lechner Racing beim Heimrennen in Österreich

Dylan Pereira vom Team Lechner Racing sicherte der österreichischen Mannschaft bei ihrem Heimrennen auf dem Red Bull Ring einen Podiumsplatz. Im fünften Lauf des deutschen Porsche Carrera Cup 2019 landete er nur sieben Zehntel hinter Sieger Larry ten Voorde aus den Niederlanden auf Platz zwei. „Ich freue mich wirklich, dass ich endlich mal wieder ein richtig gutes Ergebnis erzielt habe, ein gutes Qualifying und ein gutes Rennen hatte“, strahlte der 21-jährige Luxemburger. „Von Startplatz zwei aus ins Rennen gehen zu können war natürlich schon mal sehr wichtig. Und obwohl es heute ziemlich hektisch war, es auch viele Zwischenfälle gab, habe ich keinen Fehler gemacht und das Auto sicher ins Ziel gebracht. Ich habe zwischendurch schon mal versucht, Larry ein bisschen zu attackieren, aber er hat keinen Fehler gemacht und so habe ich nie eine echte Überholchance bekommen.“ 

Schon in der ersten Runde war JB Simmenauer vom TeamLechner Racing, von Platz vier gestartet, leicht in den Kies gekommen, hatte sich dadurch gedreht und war dann quer auf der Strecke stehen geblieben. Tim Zimmermann und Lukas Ertl hinter ihm konnten nicht mehr ausweichen und krachten ziemlich heftig in Simmenauers Auto. Natürlich musste die Rote Flagge heraus kommen, doch zum Glück bleiben sowohl der junge Franzose als auch die beiden anderen Fahrer unverletzt.

Das Rennen wurde hinter dem Safety-Car neu gestartet, und nach ein paar Runden gelang es  Julian Andlauer vom Team BWT Lechner Racing, von Platz drei gestartet, an Pereira vorbei zu gehen. Als er dann versuchte, sich in eine günstige Angriffsposition gegenüber ten Vorde zu bringen, war er seht dicht hinter seinem Konkurrenten, kam mit zwei Rädern ins Kiesbett und fiel bis aus Platz zehn zurück. Unter anderem mit der schnellten Rennrunde konnte er sich noch auf Position sieben zurück kämpfen, war aber danach dennoch etwas enttäuscht: „Ich habe in dem Moment nicht einmal attackiert, bin ihm nur hinterher gefahren. Aber dadurch, dass ich so dicht dran war, habe ich nicht richtig gesehen, wo genau auf der Strecke ich bin. Dann bekam ich Untersteuern und bin deshalb in den Kies raus gerutscht. So Punkte zu verlieren hilft natürlich nicht in Sachen Meisterschaft.“

Der zweite BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller, Schnellster im Qualifying und deshalb für das Sonntagsrennen auf der Pole Position, musste diemal von Position neun ins Rennen gehen. „Es gab vor, während und nach dem Qualifying einige Diskussionen um die Tracklimits und leider wurden mir ein paar meiner schnelleren Runden gestrichen“, war der 33-Jährige aus Bayern schon vor dem Start ein bisschen enttäuscht. Er konnte sich bis auf Platz sechs vorarbeiten, ehe ihn Jaap van Lagen, der dafür auch eine Durchfahrtsstrafe kassierte, von der Strecke schob und er an der Box aufgab, nachdem er ans Ende des Feldes zurück gefallen war: „Da noch weiter zu fahren, hätte keinen Sinn gemacht“, stellte er frustriert fest. „Aber ich bin schon ziemlich sauer, ich glaube, das, was er da gemacht hat, war einfach zu viel. Ich hatte ihn schon überholt, da ist er mir einfach ins Auto gefahren. Ich hoffe nur, dass ich morgen aus der Pole Position wieder was gut machen kann.“I

Gaststarter Saul Hack aus Südafrika, dem Walter Lechner die Chance auf eine Teilnahme an diesem Carrera-Cup-Wochenende gab, um sich besser auf das Porsche Supercup Rennen am Red Bull Ring in drei Wochen vorbereiten zu können, musste nach einigen Scharmützeln mit der Rennleitung wegen Tracklimits und Schwarzer Flagge von hinten starten. Im Rennen kam er dann auch nur vier Runden weit, ehe er nach einem kleinen Zwischenfall mit einem Konkurrenten die Segel streichen musste.

Teamchef Walter Lechner freute sich über den zweiten Platz von Pereira, „auch wenn für uns heute nicht alles nach Plan lief. Zuerst muss ich aber einmal sagen, dass ich froh bin, dass der Porsche so ein sicheres Auto ist und bei dem Crash am Anfang niemand verletzt wurde. Es war eine unglückliche Situation, solche kleinen Fehler können halt immer ml passieren. Aber wenn JB sich in den Kies raus gedreht hätte, statt auf die Strecke zurück zu kommen, wäre natürlich insgesamt viel weniger Schaden entstanden. Morgen starten wir von den Plätzen eins, drei und vier – mal schauen, ob wir da auf das heutige Ergebnis noch eins drauf setzen können.“ 

Rennen zwei auf dem Red Bull Ring beginnt am Sonntag  um 11.25 Uhr  (live auf Sport1)


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