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Walter Lechner

Pinkes Podium in Zandvoort: Ammermüller Sieger, Andlauer neuer Tabellenführer

Ein komplett pinkes Podium,  BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller mit seinem dritten Saisonsieg im deutschen Porsche Carrera Cup, sein Teamkollege Julien Andlauer auf Rang zwei vor Dylan Pereira und damit erstmals an der Tabellenspitze der Fahrerwertung: Das Samstagsrennen im niederländischen Zandvoort hätte für die Lechner Teams nicht besser laufen können.

Ammermüller, der bereits das Qualifying dominiert hatte, übernahm aus der Pole Position die Führung und gab sie bis zur Zielflagge nicht mehr ab – außer für ein paar Sekunden am Ende der ersten Runde, als Jaap van Lagen versuchte, ihn auf der Start-Ziel-Geraden zu überholen. Doch der Holländer verpasste dabei komplett seinen Bremspunkt, rutschte in der Tarzankurve von der Strecke und fiel erst einmal auf Platz neun zurück, während Ammermüller jetzt stets an der Spitze blieb: „Die Bedingungen waren ziemlich schwierig durch den starken Wind und den vielen Sand auf der Strecke, es war sehr rutschig. So habe ich versucht, nicht zu übertreiben, das Risiko möglichst gering zu halten und den Sieg nach Hause zu bringen.“ 

Julien Andlauer, von Startplatz drei ins Rennen gegangen, lag auf zunächst auf dem zweiten Platz, ehe ihn auf der Strecke Larry ten Voorde überholte. Doch der holländische Lokalheld hatte für einen Frühstart bereits eine Fünf-Sekunden-Strafe kassiert, so dass das eigentlich keine Rolle gespielt hätte. Trotzdem holte sich Andlauer, der seine Reifen für die Schlussphase des Rennens geschont hatte, eine Runde vor Schluss seinen zweiten Platz auch auf der Strecke zurück. „Dadurch, dass wir ja keinen Funk im Auto haben, war mir diese Situation nicht so bewusst, deshalb musste ich es auf der Strecke regeln“, meinte der französische Porsche Junior, der so auch die Meisterschaftsführung von ten Voorde übernahm, den die Strafe auf den vierten Rang zurückwarf.

So stand als Dritter am Ende  Dylan Pereira vom Team Lechner Racing auf dem Podium, der als Fünfter gestartet war, weil er noch eine Drei-Plätze-Strafe wegen eines kleinen Vergehens im letzten Rennen auf dem Norisring mitschleppte. Auf der Strecke kam er dann auch auf Platz fünf ins Ziel, nachdem ihn Luca Rettenbacher passiert  hatte. Doch die Rennleitung hatte das Überholmanöver als nicht korrekt eingestuft und von dem Österreicher verlangt, die Position zurück zu geben. Da Rettenbacher das nicht tat, kassierte er am Ende des Rennens eine 30-Sekunden-Strafe, was für Pereira, den 21-jährigen Luxemburger, den dritten Podestplatz der Saison sicherstellte. Sein Teamkollege JB Simmenauer, der die meiste Zeit auf Platz sechs gelegen hatte, war unglückliches Opfer einer etwas übermotivierten Attacke von  van Lagen, die dem  jungen Franzosen einen kaputten Kühler und damit einen Ausfall bescherten.

„Vielleicht war das mit den ganzen Strafen für die Zuschauer ein bisschen unübersichtlich, aber wir selbst wussten schon immer genau, was los ist“, betonte Teamchef Walter Lechner. „Natürlich ist das wieder ein ganz tolles Ergebnis für uns, zum ersten Mal in diesem Jahr führen wir nicht nur in der Team-, sondern auch in der Fahrerwertung. Und mit zwei Autos in der ersten Startreihe für das Sonntagsrennen sieht es ja auch für morgen ganz vielversprechend aus...“


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