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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Michael Ammermüller wieder Supercup Champion – Roar Lindland holt ProAm Titel

Michael Ammermüller  vom Team BWT Lechner verteidigte seinen Titel im  Porsche Mobil 1 Supercup im letzten Rennen der Saison 2018, währed Roar Lindland vom Team Lechner Racing Middle East sich die Meisterschaft in der ProAm-Kategorie sicherte:  Für Lechner Racing hätte es nach dem gestrigen Gewinn des Teamtitels durch BWT Lechner Racing beim Saisonfinale in Mexiko nicht besser laufen können. „Hier alle unsere Ziele erreicht zu haben ist ein fantastisches Gefühl“, jubelte Teamchef Walter Lechner. „Gratulation an Michael und Roar, die heute wieder eine sehr reife, professionelle Leistung abgeliefert und damit ihre Klasse, die sie schon die ganze Saison über gezeigt haben, betätigt haben.“

Der 32-jährige Ammermüller war aus der Pole Position gestartet, doch sein Nebenmann Julien Andlauer kam etwas besser weg und übernahm deshalb sofort die Führung vor dem Deutschen.  Dessen BWT Lechner Racing Teamkollege Thomas Preining wurde gleich einmal in einige Zweikämpfe verwickelt, rutschte dabei von der Strecke und kassierte dafür eine Drei-Sekunden-Strafe, weil er sich so einen Vorteil verschafft hatte. In der dritten Runde überholte Nick Yelloly Ammermüller, der die Tür für seinen neun Punkte zurück liegenden Titelrivalen auch recht weit auf ließ,  genauso wie später in Runde fünf, als Preining an ihm vorbei ging. Schließlich wusste er da ja schon von dessen Strafe... Preining jagte dann Yelloly, ging auch in der zehnten Runde an ihm vorbei, doch der junge Österreicher schaffte es nicht, die drei Strafsekunden gutzumachen. So fuhr er zwar als Zweiter über die Ziellinie, wurde aber im Endergebnis nur auf Position vier hinter  Andlauer, Yelloly und Ammermüller  geführt.

„Ich wusste genau, was heute meine Aufgabe war: den Titel nach Hause zu bringen“, strahlte der alte und neue Champion Ammermüller, der Yelloly am Ende um sieben Punkte hinter sich ließ, nach dem Rennen. „Die Kommunikation mit der Box hat auch sehr gut funktioniert, ich wusste, dass ich nur knapp hinter Thomas und Nick herfahren musste, um auf´s Podium zu kommen und die Meisterschaft mit Stil abzuschließen. Natürlich fühlt es sich großartig an, diese fantastische, sehr starke und ausgeglichene Serie zum zweiten Mal hintereinander zu gewinnen. Vielen Dank an BWT Lechner Racing für ihre tolle Unterstützung über die komplette Saison.

Roar Lindland erwischte nicht den besten Start, so dass er gleich einmal hinter seine Klassen-Gegner Nicolas Misslin und Mark Radcliffe zurückfiel. Obwohl deutlich schneller als Radcliffe riskierte der Norweger aber nichts mehr, gab sich mit Platz drei in der Klassenwertung zufrieden und sicherte sich so den Titel mit vier Punkten Vorsprung auf Misslin: „Ich fahre schon so lange Rennen, habe sehr lange darauf gewartet, endlich einmal einen wichtiger Titel zu gewinnen – und jetzt habe ich es endlich geschafft“, war der 41-Jährige, der zusammen mit seinen Brüdern ein  Familien-eigenes Bauunternehmen führt, überglücklich. „In dieser Saison zu Walter ins Team gekommen zu sein, war noch einmal ein ganz wichtiger Schritt in Meiner Karriere. Lechner Racing ist so stark, so professionell, ich habe von ihnen noch einmal dazu gelernt und mich als Rennfahrer weiter entwickelt. Aber ganz nebenbei sind sie auch menschlich eine tolle Truppe – auch dafür vielen Dank!“

Lindlands Team Lechner Racing Middle East Teamkollege Philip Hamprecht beendete das Rennen auf Platz 14, während die MOMO Megatron Lechner Racing Piloten  Dylan Pereira und Josh Webster die Saison 2018 mit den Plätzen neun und elf abschlossen.

Walter Lechner  konnte seine Freude, aber auch seine Erleichterung, nachdem alles vorbei war, nicht verbergen: „Das waren jetzt unser dritter Fahrer- und Teamtitel  im Porsche Mobil 1 Supercup in Folge. Aber auch wenn es von außen vielleicht manchmal einfach aussieht – ich kann allen versichern, von innen ist es das ganz bestimmt nicht.  Man kämpft das ganze Jahr über, muss dann zwischen Monza und Mexiko sieben Wochen warten, kommt hier her, alles ist noch offen, kann sich ganz leicht in die eine oder andere Richtung drehen. Die Anspannung ist extrem hoch, baut sich mehr und mehr auf – bis es dann endlich geschafft ist. Jetzt herrscht natürlich bei uns allen im Team eine riesige Freude, aber speziell für mich ist es auch das Gefühl, jetzt auch ein bisschen entspannen, loslassen zu können, Vielleicht wird es noch ein paar Stunden oder sogar Tage dauern, bis ich komplett genießen kann, was wir in diesem Jahr alles erreicht haben.“


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