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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Michael Ammermüller und BWT Lechner Racing auf Titeljagd in Mexiko

Nach einer bis jetzt schon sehr erfolgreichen Saison mit dem Gewinn des Fahrer- und Teamtitels im deutschen Porsche Carrera Cup kann Lechner Racing das Jahr 2019 an diesem Wochenende  mit zwei weiteren Meisterschaften im prestigeträchtigen Porsche Mobil 1 Supercup krönen. Der amtierende Champion Michael Ammermüller hat bei den beiden Finalrennen im „Autodromo Hermanos Rodriguez“ in Mexiko City gute Aussichten auf die Titelverteidigung, sein Team BWT Lechner Racing ist durch einen großen Punktevorsprung klarer Favorit auf den Teamtitel.

In den beiden vergangenen Jahren sicherte sich Ammermüller jeweils hier im Finale die Meisterschaft, ein Fakt, der schon ein bisschen Selbstvertrauen gibt. „Ich mag die Strecke, ich war immer recht gut hier. Und diesmal ist mein Vorsprung mit 14 Punkten gegenüber   Larry ten Voorde und 18 gegenüber meinem Teamkollegen  Julien Andlauer sogar etwas größer als das in den letzten beiden Jahren der Fall war.“ Trotzdem ist der 33-Jährige aus Bayern vorsichtig: „Es muss immer noch alles gut laufen – und im Rennsport weiß man nie... Ich muss mich vor allem darauf konzentrieren, keinen Fehler zu machen und meine beste Leistung abzurufen. Alles andere liegt nicht in meiner Hand...“

Natürlich wäre der dritte  Porsche Mobil 1 Supercup  Titel  in Serie für Ammermüller ein fantastisches Ergebnis, doch er will auf keinen Fall schon zu weit voraus schauen: „Das ist alles noch viel zu weit weg. Man muss so ein Wochenende Schritt für Schritt angehen. Ich muss zugeben, dass sich auch bei all meiner Erfahrung so ein Final-Wochenende doch ein bisschen anders anfühlt als ein ganz normales Rennwochenende. Alles hängt von diesem Moment ab, man kann so viel verlieren. Also muss man in einer Weise herangehen, die nicht noch zusätzlichen Druck aufbaut.“ Vor allem, weil die Bedingungen, die spezielle Höhenlage von Mexiko-City auf über 2200 Metern, sowieso noch einmal zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt: „Der Start ist hier zum Beispiel besonders schwierig. Durch die dünnere Luft haben wir weniger Leistung, damit auch weniger Beschleunigung. Von 0 auf 100 km/h zu kommen dauert hier etwa eine Sekunde länger als normal. Das muss man berücksichtigen und dann entsprechend einkalkulieren.“

In der Teamwertung hat  BWT Lechner Racing 56  Zähler Vorsprung vor seinem engsten Verfolger, Martinet by Almeras. Angesichts der starken Leistungen von Ammermüller und Andlauer  über die gesamte Saison sollte diese gute Ausgangsposition eigentlich reichen, um den Titel sicher nach Hause zu bringen, vielleicht sogar schon nach dem ersten Rennen am Samstag. „Aber im Rennsport kann man nichts als gegeben hinnehmen“, betont Teamchef Walter Lechner. „Die Konkurrenz im Porsche Mobil 1 Supercup ist immer extrem stark. Wir wissen deshalb, dass wir wieder eine absolute Top-Leistung bringen müssen, um sicherzustellen, dass nichts schief geht.“ 


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