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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Michael Ammermüller baut mit Platz zwei Meisterschaftsführung auf fünf Punkte aus

Der Australier Matt Campbell sicherte sich in Mexiko seinen dritten Sieg in der Porsche Supercup Saison 2017, aber die Geschichte des Rennens schrieb der epische Zweikampf zwischen den beiden Meisterschaftskandidaten Michael Ammermüller und Dennis Olsen dahinter. Ammermüller sicherte sich am Ende Platz zwei und baute damit seine Führung in der Meisterschaftswertung auf fünf Punkte aus und brachte sich damit in eine sehr gute Ausgangsposition, am Sonntag im letzten Rennen den Titel endgültig unter Dach und Fach zu bringen. „Es war ein harter Kampf, ich musste all meine Erfahrung nutzen, um Dennis hinter mir zu halten", sagte der 31-Jährige aus Bayern. „Aber es war auch ein faires Duell, obwohl wir uns schon ein-, zweimal berührt haben. Natürlich ist es ein gutes Gefühl, jetzt mit einem etwas größeren Vorsprung in das letzte Rennen zu gehen, in dem ich ja in der ersten Startreihe stehe. Ich warte schon so lange darauf, diesen Titel endlich einmal zu gewinnen – jetzt scheint er in greifbarer Nähe zu sein."

Olsen, der sich am Vormittag die Pole Position gesichert hatte, hatte keinen besonders guten Start und verlor auf der langen Anfahrt zur ersten Kurve bereits zwei Plätze, während Campbell vor Ammermüller in Führung ging. Der Australier konnte dann vorne relativ schnell wegziehen, während sich die beiden Lechner-Piloten dahinter ein hartes Duell lieferten, selten einmal durch mehr als eine halbe Sekunde getrennt waren. Knapp dahinter folgte auch noch Dan 
Cammish, doch das Autodromo Hermanos Rodriguez machte seinem Ruf als Strecke, auf der das Überholen ausgesprochen schwierig ist, wieder einmal alle Ehre, so dass sich an den Positionen bis zum Schluss nichts mehr änderte.

Mit dem Österreicher Thomas Preining, der auf Platz sechs landete, obwohl ihm Mattia Drudi einmal von hinten ins Auto fuhr, Ryan Cullen auf Rang neun und Al Faisal Al Zubair auf der elften Position brachte Lechner Racing in einem insgesamt turbulenten Rennen alle sechs Autos unter den ersten Elf ins Ziel: „Von der Boxenmauer aus zuzuschauen, das war heute schon ziemlich nervenaufreibend", gab Teamchef Walter Lechner zu. „Aber ich muss meinen Fahrern ein Kompliment machen, sie haben sich immer im Rahmen des Erlaubten bewegt und ihren Kampf sauber ausgefochten."


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