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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Michael Ammermüller auf Pole Position beim Porsche Mobil 1 Supercup in Monaco

Es dauerte fast vier Stunden, bis die Michael Startaufstellung für das Porsche Mobil 1 Supercup Rennen am Sonntag in Monaco  feststand.  Doch dann war klar: Michael Ammermüller steht auf der Pole Position, nachdem  Larry ten Voorde seine schnellste Rundenzeit wegen Missachtung gelber Flaggen gestrichen wurde. Ganze 24 Tausendstel war der Niederländer da schneller gewesen als der  BWT Lechner  Racing Pilot...

Das Qualifying begann auf noch leicht feuchter Strecke, so dass von Anfang an klar war, dass die schnellsten Zeiten wohl mit Sicherheit gegen Ende der Session erzielt werden würden. Noch mehr als sonst kam es also darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. „Es ist natürlich schön, dass es am Ende so ausgegangen ist. Es war schon ziemlich chaotisch, dauernd ist irgendwer abgeflogen, da ist es richtig, dass sich die Rennleitung alles noch einmal genau angeschaut hat“, meinte Ammermüller, der amtierende Supercup Champion, der hier in Monaco wie alle sechs Lechner-Piloten mit   einen Aufkleber am Auto unterwegs ist, der an den am Montag verstorbenen Niki Lauda erinnert.  „Natürlich ist der Start hier noch wichtiger als auf jeder anderen Strecke, weil man ja praktisch nicht überholen kann, wenn der Vordermann keinen gravierenden Fehler macht...“

Sein BWT Lechner Racing Teamkollege Julien Andlauer wurde prompt das Opfer einer typischen Monaco-Situation: Der französische Porsche Junior schien mit einer sehr, sehr guten  Runde  auf dem Weg zur Pole Position, als das Qualifying zwei Minuten vor Ende mit der Roten Flagge gestoppt werden musste, da  Gianmarco  Quaresmini am Schwimmbad heftig in den Leitplanken gelandet war. 30 Meter bevor Andlauer die Start-Ziel-Linie überquerte, kam die Flagge heraus – so blieb der Barcelona-Sieger  auf Platz sieben festgenagelt: „Das ist natürlich sehr schade, vor allem, weil es so knapp war und gerade hier,  wo das Qualifying so extrem wichtig ist. Aber das ist nun mal Monaco – man muss halt damit leben...“

Noch vor dem Franzosen sicherte sich Dylan Pereira aus Luxemburg, der hier im vergangenen Jahr auf dem Podium stand, den fünften Startplatz. Sein MOMO Megatron Lechner Racing TeamkollegeTio Ellinas, im Porsche ein Monaco-Neuling, wurde Zehnter, nachdem er auch nicht gerade zu den glücklichsten Fahrern in Sachen Verkehr gehörte.

Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East, der im freien Training am Freitag mit einem Crash am Casino eine Rote Flagge verursacht hatte, wurde Elfter: „Danke an das Team, dass sie mir nach meinem Fehler gestern das Auto wieder so gut hergerichtet  haben. Vielleicht war ich heute ein bisschen vorsichtig, ich wollte auf keinen Fall, dass noch einmal etwas kaputt geht.“ Für seinen Teamkollegen Saul Hack war Position 16 ein ziemlich gutes Ergebnis: „Ich bin recht zufrieden mit meiner Leistung. Es ist nicht einfach, hier zum ersten Mal zu fahren, aber ich kann allen versichern, es macht eine Menge Spaß“, freute  sich der Südafrikaner.

„Es ist ja nichts Neues, dass das Qualifying in Monaco immer mal ein bisschen chaotisch ist. Insofern ist es natürlich gut, dass wir jetzt vorne stehen und mit Michael eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen haben“, meinte Teamchef Walter Lechner. „Es hätte natürlich noch besser aussehen können, Julien hatte  ja auch den Speed für ganz vorne, aber die Rote Flagge kam halt im für uns unglücklichsten Moment heraus. Aber mit so etwas muss man hier immer rechnen. Jetzt hoffen wir auf ein Rennen ohne Zwischenfälle, um unsere Autos  erfolgreich ins Ziel zu bringen.“

Das Rennen zum Porsche Mobil 1 Supercup 2019 in Monaco startet am Sonntag um 10.30 Uhr.


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