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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Meisterschaftsfeier bei Lechners

Es war ein absolut verrücktes Rennen im Autodromo Nazionale in Monza, das der Australier Matt Campbell aus der Pole Position gewann. Doch dahinter ging es teilweise drunter und drüber – und auch einige Lechner-Autos wurden in für diese High-Speed-Strecke typische Zwischenfälle verwickelt. Doch obwohl das Lechner Team durch diese Umstände zum ersten Mal in diesem Jahr überhaupt das Podium verpasste, gab es dennoch Grund zum Feiern: Für das Lechner MSG Racing Team reichten die Ränge neun und zehn für Dan Cammish und Michael Ammermüller, um sich bereits die Meisterschaft in der Teamwertung vor dem Walter Lechner Racing Team zu sichern.

Dennis Olsen, als Fünfter bester der Lechner-Piloten vor Ryan Cullen, der sich von Platz 14 in der Startaufstellung noch auf Position sechs nach vorne arbeitete, sicherte sich bereits vorzeitig die Rookie-Meisterschaft. Bei jetzt 43 Punkten Vorsprung auf Campbell kann ihn der Australier beim Saisonfinale Ende Oktober in Mexiko nicht mehr einholen.

Trotzdem war Teamchef Walter Lechner über einige Ereignisse während des Rennens nicht gerade begeistert. Speziell ging es dabei um einige sehr harte Attacken auf den Meisterschaftsführenden Michael Ammermüller, der jetzt nur noch drei Punkte Vorsprung auf Olsen hat. Das Duo wird das Titelduell in Mexiko unter sich ausmachen. Direkt nach dem Start war Ammermüller in der ersten Schikane von Olsen im Kampf um Platz drei überholt worden, hatte seinem Rivalen dabei aber fair genügend Platz „zum Überleben" gelassen. Die Konkurrenz sprang nicht so fair mit dem Bayern um. Mehrfach wurde er ziemlich unsauber ins Gras gedrückt, wie etwa von Robert Lukas – einige dieser Aktionen wurden dann auch nach dem Rennen noch von der Rennleitung untersucht. „Das war stellenweise einfach ein bisschen zu viel", waren sich Lechner und sein Fahrer, der kurzfristig sogar bis auf Platz 14 zurückgefallen war, einig. „Harter Rennsport ist okay, aber heute haben es einige Leute einfach übertrieben."

Das Lechner-Pech begann bereits in der ersten Runde, als Dylan Pereira in seinem letzten Supercup-Rennen 2017 ausschied, nachdem er als Opfer einer Kettenreaktion in den Weg von Daniele di Amato geschoben wurde und im Kiesbett landete. Der 19-Jährige kann beim Saisonfinale in Mexiko nicht dabei sein, weil er dann seinen Dienst in der luxemburgischen Armee antreten muss. „Ich hätte natürlich gern einen besseren Saisonabschluss gehabt, aber was soll man machen..." Al Faisal Al Zubair, der übrigens in den letzten drei Renn-Wochenenden des deutschen Porsche Carrera Cup 2017 starten wird, konnte sich immerhin aus größerem Ärger heraus halten und holte mit Platz 12 erneut wertvolle Punkte.


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