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Walter Lechner

Komplettes Podium in Pink in Hockenheim – fünfter Sieg für Ammermüller

Das Podium erstrahlte beim ersten Rennen des siebten Wochenendes des Porsche Carrera Cup Deutschland 2019 in Hockenheim erneut komplett in Pink: Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing holte sich seinen fünften Saisonsieg, vor seinem BWT Lecher Racing Teamkollegen  Julien Andlauer und Dylan Pereira, der in dieser Serie ja ebenfalls die pinken Farben vertritt. 

Ammermüller übernahm aus der Pole Position sofort die Führung vor Andlauer und Pereira. Letzterer versuchte gleich nach der ersten, drei Runden dauernden Safety-Car-Phase ein bisschen Druck auf die beiden vor ihm zu machen, berührte dabei einmal Andlauer auch leicht: „Ich musste sehr spät  bremsen, weil die anderen hinter mir auch sehr spät auf der Bremse waren. Ich habe gemerkt, dass das sehr eng wird, noch versucht, meine Linie zu ändern, um ihn nicht raus zu schieben. Das hat zum Glück funktioniert, ohne dass es wirklich Schaden angerichtet hat...“

In der siebten Runde versuchte Andlauer eine Attacke auf Ammermüller, doch der amtierende Supercup Champion konnte seine Position verteidigen, während der franzöische Porsche Junior durch die Aktion selbst ein bisschen in Schwierigkeiten kam. So konnte  sich sogar Pereira erst einmal den  zweiten Platz schnappen. Kurz darauf musste das Safety-Car zum zweiten Mal auf die Strecke, nach dem Neustart holte sich Andlauer, Tabellenführer in der Meisterschaft, mit einem starken Überholmanöver seinen Platz zurück. „Danach habe ich wirklich versucht, Druck auf Michael auszuüben, aber der ist halt so erfahren, dass es fast unmöglich ist, ihn in einen Fehler zu treiben. Also habe ich mich darauf konzentriert, keinen Blödsinn zu machen. Beim momentanen Meisterschaftsstand kann ich mit Rang zwei leben“, war der junge Franzose durchaus zufrieden mit seiner Rückkehr auf das Podium nach zuletzt  zwei schwierigen Wochenenden im Supercup.

Ammermüller feierte seinen knappen Sieg: „Julien hat es mir heute wirklich schwer gemacht, vor allem gegen Ende des Rennens. Aber ich konnte cool bleiben und meine Führung verteidigen. Es war ein schöner, sauberer Fight,und auch wenn es für unser Tram an der Boxenmauer vielleicht nicht immer einfach war, da zu zuschauen: Ich glaube, wir waren nie in Gefahr, ernsthaft in Probleme zu geraten. Wir sind kurz davor, den Teamtitel für BWT Lechner Racing zu sichern, da wäre es auch dumm, zu große Risiken einzugehen.“

Pereira gab sich in der Schlussphase des Rennens mit Platz drei zufrieden, von hinten bekam der Luxemburger in Diensten von Team Lechner Racing dabei kaum noch Druck. Sein Teamkollege JB Simmenauer, von Startplatz 14 aus ins Rennen gegangen, landete am Ende auf Platz 19, nachdem er in einigen Kämpen im Mittelfeld ein paarmal unglücklich den kürzeren zog. 

Teamchef   Walter Lechner war wieder einmal ziemlich stolz auf seine Teams und Fahrer: „Die drei da vorne haben wirklich wieder eine sehr starke Leistung gezeigt. Manchmal ist es nicht einfach, solchen Kämpfen von der Boxenmauer aus zuzuschauen, aber sie haben das sehr gut und professionell durchgezogen. Was den Teamtitel angeht, haben wir gar nicht groß gerechnet, wir sind sowieso nicht davon ausgegangen, dass das heute schon klappt. Aber wenn ich richtig verstehe, was die Leute sagen, die da gerne für uns kalkulieren, dann scheint es recht wahrscheinlich, dass es morgen so weit ist. Also warten wir mal ab...“ 


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