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Walter Lechner

Kleiner Fehler kostet Jaxon Evans Podiumsplatz beim ersten Rennen in Spa-Francorchamps

Das erste Rennen des vierten Wochenendes des Porsche Carrera Cup Frankreich war für die beiden Titelanwärter von BWT Lechner Racing nicht das glücklichste von allen. Jaxon Evans schien wieder auf dem Weg zu einem Podiumsplatz zu sein, als ihn ein kleiner Fehler auf Platz vier  zurückwarf. JB Simmenauer, der als Tabellenführer in das Wochenende ging, kam auf Position fünf  ins Ziel. 

Evans startete von Platz drei, nachdem es lange nach einem Platz in der ersten Startreihe ausgesehen hatte. Doch in letzter Minute wurde Marvin Klein eine Qualifikationsrunde zurückgegeben, die zuvor aufgrund von Missachtung der Tracklimits gestrichen worden war. „Ich habe versucht, am Start eine Position gut zu erobern, als Klein und Güven gegeneinander kämpften, aber es hat nicht geklappt, und ich habe am Anfang sogar ein wenig den Kontakt zu ihnen verloren“, sagte der Porsche-Junior aus Neuseeland. Er lag auf einem soliden dritten Platz, als das Safety-Car auf halber Distanz auf die Strecke musste.  Kurz nach dem Neustart versuchte er, den von Klein überholten Güven anzugreifen, der offensichtlich einige Probleme  hatte. „Aber ich hatte auch Mühe, die Reifen auf Temperatur zu bringen und machte dann selbst einen kleinen Fehler, geriet mit zwei Rädern in den Kies, verlor den Schwung und Latorre konnte mich überholen. Das ist ein bisschen ärgerlich, denn ich hätte gerne zumindest meine Serie von Podiumsplätzen von Paul Ricard fortgesetzt, aber immerhin habe ich die schnellste Rennrunde gefahren, was ja auch einen Punkt bringt.“

JB Simmenauer startete von Platz fünf und konnte nicht wirklich nach vorne kommen:  „Ab Runde sechs  hatte ich wirklich Probleme mit dem Auto, wir müssen genau hinschauen  und sehen, was wir für morgen verbessern können. In der letzten Runde war Eteki zwar nahe dran, aber er konnte mich nur in Kurve 18 überholen, weil er bereits in Kurve 17  neben der Strecke war. In der letzten Kurve berührten wir uns, als ich versuchte, den Platz zurückzuerobern.“  Weil  er sein Auto auf der Strecke halten konnte, überquerte der französische Youngster die Ziellinie als Fünfter und durfte die  Position auch behalten, da die Rennleitung die Situation zwar genau unter die Lupe nahm, aber auf Rennunfall und „no further action“  entschied.

Der Deutsche Richard Wagner hatte sich auf Rang sieben qualifiziert und behielt diese Position während des gesamten Rennens, bis ihn der  Zwischenfall zwischen Simmenauer und Eteki auf Rang sechs  beförderte. "Es war ein etwas einsames Rennen für mich, denn ich merkte bald, dass ich den Speed der Autos vor mir nicht ganz mitgehen konnte. Ich entschied mich dann, mein eigenes Rennen zu fahren, alles zu kontrollieren, keinen Fehler zu machen - was gut funktioniert hat. Die letzte Kurve war ein wenig hektisch, da ich dem sich drehenden Auto von Eteki ausweichen musste, aber ich kam gut durch, ohne mit hineingezogen zu werden.“ 

Nicolas Misslin startete von der Pole-Position in der Pro-Am-Kategorie, „was zumindest ein zusätzlicher Punkt für mich ist.“ Im Rennen wurde er von Sylvain Noel überholt und musste sich mit Platz zwei in der Klasse begnügen. „Natürlich hätte ich auf jeden Fall gewinnen wollen, aber Sylvain benutzte zwei neue Reifen, die er noch übrig hatte, so dass er einen kleinen Vorteil hatte. Der morgige Tag wird sehr wichtig sein, da ich wegen des Verkehrs im Qualifying nur von Platz drei starten werde und Sylvain wieder zwei neue Reifen haben wird, während ich meinen Vorrat bereits aufgebraucht habe. Aber es sind noch drei Rennen, um das Ziel zu erreichen, meinen Titel zu verteidigen, und es kann noch alles passieren.“

Teamchef Walter Lechner war mit dem Ergebnis nicht allzu glücklich, „da ich denke, dass ein Podiumsplatz für uns möglich gewesen wäre, aber solche Tage gibt es eben auch.  Kompliment an Richard Wagner, der sich hinter den Top sechs zu etablieren scheint, die meist viel mehr Erfahrung haben als er. Jetzt müssen wir vorne morgen auf ein besseres Rennen für uns hoffen.“


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