Hauptmenü:


Inhalt:

Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Julien Andlauer übernimmt in Silverstone die Führung im Porsche Mobil 1 Supercup

Den beiden BWT Lechner Racing Piloten Julien Andlauer und Michael Ammermüller gelang im Rennen des Porsche Mobil 1 Supecup in Silverstone mehr als nur reine Schadensbegrenzung nach einem nicht optimal  gelaufenen Samstag. Andlauer kämpfte sich mit einem eindrucksvollen Rennen bis auf Platz zwei nach vorne, lag am Ende nur eine halbe Sekunde hinter Sieger Ayhancan Güven. Damit übernahm der Franzose auch die Meisterschaftsführung mit drei Punkten Vorsprung von seinem Teamkollegen Michael Ammermüller, der als Sechster im Rennen auch noch einigen Boden gut machte. 

Andlauer, von Position sechs gestartet, nachdem ihm im Qualifying seine schnellste Runde wegen Missachtung der Track Limits gestrichen worden war, machte bereits in der ersten Runde zwei Positionen gut, schnappte sich dann im vierten Umlauf auch den anderen Porsche Junior, Jaxon Evans, womit er bereits einen Platz auf dem Podium erreicht hatte. Nach einigen schnellsten Rennrunden erhöhte er dann auch den Druck auf seinen Landsmann Florian Latorre, in Runde neun war der Franzose fällig. Als es in der Endphase des Rennens zu regnen begann, kam Andlauer auch noch ganz knapp an Güven heran, „da hat mir vielleicht eine Runde gefehlt“, lachte er nachher. Trotzdem war der 20-Jährige sehr zufrieden mit dem Ergebnis, „sowohl was meine eigene Leistung im Rennen betrifft als auch mit Blick auf die Meisterschaft.“ 

Der zweimalige Supercup-Champion Michael Ammermüller arbeitete sich von Startplatz neun auch noch weiter nach vorne, unter anderem mit einem starken Überholmanöver gegen Mikkel Pedersen in Runde fünf. Später konnte er dann dem sich vor ihm drehenden Joey Mawson gerade noch ausweichen – Platz sechs. „In den letzten Runden bin ich dann auch noch ganz dicht an die Leute vor mir heran gekommen, aber ich hatte keine Chance mehr, noch einen echten Angriff zu starten, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Mein Ziel war es heute, so viele Punkte  wie möglich für die Meisterschaft mitzunehmen. Wenn man sich anschaut, wo ich herkam, ist das Ergebnis wohl nicht so schlecht.“ 

Der Omani Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East, der sich am Samstag sehr über seinen siebten Startplatz gefreut hatte, wurde ein Opfer des Mawson-Drehers, musste einen  großen Bogen fahren, um einen Crah zu vermeiden, und verlor so einige Positionen. Das warf ihn in einen Mittelfeld-Kampf mit drei anderen Lechner-Autos zurück, „aber wenigstens bin ich aus dem als Sieger hervor gegangen“, meinte der junge Omani. Am Ende wurde er Elfter, direkt vor Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing auf Rang zwölf.  Pereiras Teamkollege Tio Ellinas warf eine Drei-Sekunden-Zeitstrafe auf Rang 16 zurück, direkt hinter Gaststarter JB Simmenauer auf Position 15 – angeblich hatte er sich durch Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft 

Weder Elinas noch Teamchef Walter Lechner konnten die Strafe wirklich verstehen: “In der Situation sind da alle kreuz und quer gefahren, aber nur Tio hat eine Strafe bekommen, bisschen merkwürdig...” Saul Hack vom Team Lechner Racing Middle East belege Platz21. „Er ist einfach noch in einem Lernjahr, muss die Strecken kennen lernen und sich an dieses für ihn neue, hohe Rennsport-Niveau gewöhnen“, meinte Lechner.

Grundsätzlich war der Österreicher mit dem Ausgang des Rennwochenendes sehr zufrieden. „Wir haben heute stark zurück gefightet, nachdem es gestern ja nicht so gut lief. Julien hat gezeigt, was für ein fantastischer Racer er ist, er ist mit Sicherheit auch ein sehr ernsthafter Titelkandidat in diesem Jahr. Michael hat getan, was er aus seiner Ausgangsposition heraus tun musste. Ich möchte aber auch noch einmal Al Faisal erwähnen, der ein sehr starkes Wochenende abgeliefert hat und nur durch Pech in einem entscheidenden Moment ein noch besseres Ergebnis verpasst hat.“ 


instagram
Startseite . Impressum . english .