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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Heißes Wochenende für BWT Lechner Racing auf dem Hungaroring - Klassensieg für Misslin

Es war ein heißes Wochenende für Lechner Racing auf dem Hungaroring bei Budapest im vierten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2021 – mit Temperaturen über 30 Grad und heißen Duellen auf der Strecke. Die BWT Lechner Racing-Piloten Ayhancan Güven und Dylan Pereira zahlten den Preis für das Missachten der Track Limits im Qualifying und sahen sich von den Startplätzen fünf und sieben einer schwierigen Rennsituation gegenüber. Eine fünf Runden dauernde Safety-Car-Phase gleich zu Beginn des Rennens wegen eines Unfalls von Christoph Zöchling machte es ihnen nicht leichter, denn die Zeit für eine mögliche Aufholjagd war dadurch deutlich verkürzt.

Der türkische Porsche-Junior Güven behauptete seine Position nach dem Re-Start und versuchte, an Florian Latorre und Jaxon Evans vorbeizukommen, fand aber am Ende doch keinen Weg vorbei. „Ich habe alles gegeben, ich war deutlich schneller, der Speed war absolut da, aber es gab einfach keine Chance, ohne einen Crash zu riskieren“, sagte er. „Und das wollte ich nicht, ich musste für das Team Punkte für die Meisterschaft holen, also musste ich mich mit Rang fünf  zufrieden geben.“ Wobei der fünfte Platz auf der Strecke später durch die Disqualifikation von Sieger Marvin Klein wegen eines Verstoßes gegen das Technische Reglement,  im Scrutineering nach dem Rennen entdeckt, noch zu Platz vier wurde...

Dylan Pereira verlor im üblichen Mittelfeldgetümmel nach dem Start zwei Plätze, doch dann kam es für ihn noch schlimmer, als Dorian Boccolacci ihn nach dem Re-Start umdrehte. Der 24-jährige Luxemburger fiel auf Rang 20 zurück, startete aber eine fantastische Aufholjagd durch das Feld und sah schließlich die Zielflagge als Zwölfter, rückte dann in den Ergebnislisten aber ebenfalls noch einen Rang nach vorne, genauso wie Teamkollege JB Simmenauer einen Platz hinter ihm. „Der Speed war wieder da, wie in allen Rennen in diesem Jahr, ich konnte die gleichen Rundenzeiten fahren wie die Führenden, aber es ist einfach enttäuschend, dass sich das derzeit nicht in den Ergebnissen niederschlägt“, konnte Pereira seine Frustration nicht ganz verbergen.  

Lechner Racing Teamchef Robert Lechner beurteilte das Wochenende realistisch: „Es ist kein Geheimnis, dass es auf dem Hungaroring sehr schwierig ist, zu überholen, selbst wenn man schneller ist als die  Autos vor einem, was Ayhancan Güven definitiv war. Aber mit Platz vier hat er zumindest wertvolle Punkte für das Team geholt. Dylan Pereira hatte das Pech, direkt nach dem Re-Start von Boccolacci umgedreht zu werden, zeigte aber nicht zum ersten Mal in diesem Jahr, dass er in der Lage ist, sich mit Rundenzeiten, die denen der Top Drei entsprachen, eindrucksvoll durch das Feld zu kämpfen. Auch JB Simmenauer fuhr ein gutes Rennen, machte viele Plätze gut. Wir haben also wieder einmal bestätigt bekommen, dass der Speed da ist, wir sind konkurrenzfähig, nur irgendwie scheinen im Moment die Dinge nicht in unsere Richtung zu laufen. Aber wir werden das als besondere Herausforderung annehmen, voll motiviert bleiben und unser Bestes geben, um das  in der zweiten Saisonhälfte wieder zu drehen.“

Pro-Am-Fahrer Nicolas Misslin rettete den Tag für Lechner Racing. Der Franzose vom Team Lechner Racing Middle East fuhr ein sehr cleveres Rennen von der Pole-Position in seiner Klasse und holte sich seinen zweiten Saisonsieg, mit dem er auch erstmals die Meisterschaftsführung in seiner Klasse übernahm, acht Punkte vor seinem Hauptrivalen Roar Lindland. „Ich wurde am Start von einem Pro-Fahrer getroffen, was das Auto leicht beschädigte und es in den Rechtskurven schwierig machte, aber zum Glück wusste ich, wie ich damit umzugehen hatte“, sagte ein überglücklicher Misslin. „Die tolle Arbeit, die ich mit dem Team leisten kann, die Unterstützung, die ich von ihnen bekomme, zahlt sich aus - dafür bin ich sehr dankbar. Und jetzt ist das nächste Rennen Spa, eines meiner absoluten Lieblingsrennen, es sieht also gut aus...“

Sein Teamkollege Tio Ellinas zeigte ebenfalls eine gute Leistung und fuhr von Platz elf in der Startaufstellung auf Rang acht  ins Ziel, um später noch auf Position sieben nach vorne zu rutschen. Lechner Racing Teammanager Michael Schöch war sehr zufrieden: „Glückwunsch an Nicolas, er hat heute wirklich eine sehr starke und reife Leistung gezeigt. Jetzt geht das ganze Team in die wohlverdiente Sommerpause, um gut vorbereitet für den anstehenden Triple Header Spa, Zandvoort und Monza zurückzukommen. Insgesamt sind noch vier Rennen zu fahren, in denen es viele Punkte zu verteilen gibt - und wir werden alles geben, um uns einen fairen Anteil davon zu holen.“ 


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