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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Heißes freies Training für die Lechner Teams in Hockenheim – Ammermüller Schnellster

Die extreme Hitze von fast 40 Grad hielt die Lechner Teams nicht davon ab, beim leicht chaotischen freien Training zum fünften Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup 2019 auf dem Hockenheimring eine  sehr starke  Leistung abzuliefern.  

Erst mehr als drei Stunden nach Ende der Session kam das endgültige Ergebnis heraus. Dann stand fest: Lechner Racing Pilot  Michael Ammermüller hatte zwei schnelle Runden, die ihm zuvor wegen Missachtung der Tracklimits gestrichen worden waren, zurückbekommen. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass gerade meine schnellste, die um eine Tausendstel für Platz eins gereicht hat, in Ordnung war“, hatte der zweimalige Supercup-Champion schon gleich nach dem Training gemeint, so freute er sich dann natürlich auch, „dass ich jetzt doch meine Belohnung bekommen habe. Generell war es ja für alle Fahrer ein harter Job:  „Ich glaube, in den Autos hat es an die 70 Grad“, so Ammermüller. „Aber zum Glück hatten wir ja nur heute das Problem.  Andererseits, wenn es dann im Qualifying wirklich regnen sollte, ist das auch nicht das Ideale, weil das dann schnell zur Lotterie werden kann. Das hatten wir ja hier letztes Jahr, als es bei abtrocknender Strecke nur darum ging, wer als Letzter über die Linie fahren kann...“ Sein BWT Lechner Racing Teamkollege Julien Andlauer, der ein bisschen im Verkehr aufgehalten wurde und  mit frischen Reifen auch mit etwas e Übersteuern kämpfte, erreichte Position sechs: „Ein, zwei Zehntel hätte ich sicher schneller fahren können“, war der französische Porsche Junior überzeugt.

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing landete am Ende auf Platz vier,  sein Teamkollege Tio Ellinas auf Position neun. „Es lief gut heute, ich bin mit dem Auto und auch mit meiner Leistung sehr zufrieden“, meinte der 21-jährige Luxemburger.“Hoffentlich geht das Wochenende jetzt so weiter.“

Die beiden Lechner Racing Middle East  Stammfahrer Al Faisal Al Zubair und Saul Hack belegten am  Ende die Positionen  13 und 26 auf der Strecke. Doch dem Südafrikaner, der einen ziemlich schwarzen Tag erwischte, wurden nachträglich noch alle Zeiten gestrichen, weil er eine Aufforderung, auf die Waage zu fahren, übersehen hatte. Zuvor hatte er bereits  einen Crash im Kiesbett mit seinem Landsmann Ewan Taylor zu verzeichnen gehabt, der gerade kurz zuvor abgeflogen war. Ergebnis des Zwischenfalls: eine gut 15-minütige Trainingsunterbrechung.

Für das Team am Start ist an diesem Wochenende als Gastfahrer aber auch Youngster Leon Köhler, der normalerweise im Porsche Carrera Cup Deutschland unterwegs ist. Für den 19-Jährigen ist es ein echtes Heimrennen, er wohnt nur etwa 45 Autominuten entfernt vom Hockenheimring in der Nähe von Frankfurt. „Natürlich hilft es mir ein bisschen, dass ich die Strecke sehr gut kenne, dass ich hier schon oft gefahren bin. Letztes Jahr war ich hier während des Formel-1-Wochenendes in der Formel 4 unterwegs, habe es damals sogar in die erste Startreihe geschafft. Ich freue mich riesig, dass ich hier von Lechner Racing die Chance auf einen Gaststart bekomme. Prinzipiell war es für mich und meine Zukunft sicher die absolut richtige Entscheidung, in diesem Jahr in die Porsche-Cupserien zu wechseln. Platz 15 heute ist ganz okay, auch wenn es durch die Hitze schon sehr anstrengend war. Mal sehen, ob morgen noch mehr geht...“

„Entscheidend ist, dass wir wohl schon wieder den Speed haben, um vorne mit dabei zu sein“, meinte Teamchef Walter Lechner. „Aber wenn das Wetter im Qualifying wirklich verrückt spielt, dann muss man sowieso sehen, was das alles wert war. Gerade bei wechselhaften Bedingungen ist ja immer alles möglich.“

 


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