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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Erste Startreihe für BWT-Lechner-Fahrer Jaxon Evans in Barcelona

Jaxon Evans vom Team BWT Lechner Racing schaffte beim sechsten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2020 auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona den Sprung in die erste Startreihe. Mit seinem zweiten Platz im Qualifying hinter dem Niederländer Larry Ten Voorde war der Porsche-Junior sehr zufrieden: „Ich habe mich gestern Abend Ingenieur Franzi Maier zusammengesetzt, um zu klären, wo ich im freien Training Zeit liegen gelassen haben. Wir haben gemerkt, dass ich beim Set-Up im Freien Training den falschen Weg eingeschlagen hatte. Deswegen sind wir auf eine Abstimmung zurückgegangen, von der wir wissen, dass sie funktioniert. Er hat mir geholfen, ein wirklich gutes Set-Up für heute zu finden, also vielen Dank an ihn und vor allem alles Gute zu seinem 66. Geburtstag! Es war eine sehr gute Runde, nicht perfekt, aber ich glaube es ist sehr schwierig unter solch heißen Bedingungen eine perfekte Runde hinzubekommen. Es ist eine gute Ausgangsposition, um morgen um den Sieg im Rennen kämpfen zu können.“

Sein BWT Lechner Racing-Teamkollege Dylan Pereira, der am Freitag im freien Training und auch im ersten Teil des Qualifyings mit dem ersten Satz neuer Reifen die schnellste Zeit gefahren war, war eher enttäuscht, am Ende nur auf Platz fünf gelandet zu sein, nachdem ihn ein schlechter Mittelsektor auf seiner schnellsten Runde eine bessere Zeit gekostet hatte. „Natürlich bin ich nicht zufrieden, ich habe wirklich mehr erwartet“, sagte der 23-Jährige aus Luxemburg. „Jetzt muss ich sehen, was ich im Rennen noch tun kann, um im Kampf um die Meisterschaft nicht zu viele Punkte zu verlieren.“

Einmal mehr hatte Leon Köhler im MSG-Porsche des Teams Lechner Racing Middle East großes Pech: Nachdem er auf den ersten neuen Satz Reifen die zweitschnellste Zeit gefahren war, konnte er wegen eines Kühlerdefekts  keinen zweiten Versuch mehr starten.  „Es flogen Steine, da jemand vor mir leicht im Kies lag - und sie trafen mein Auto frontal.“ So musste er hilflos zusehen, wie sich andere im zweiten Anlauf verbesserten und er auf Platz sieben zurück rutschte, „was unter den Bedingungen aber immer noch nicht so schlecht ist.“ Sein Teamkollege JB Simmenauer landete auf Position acht. „Ich war auf meiner schnellsten Runde direkt hinter Jaxon, es sah einige Zeit lang wirklich toll aus, aber dann machte ich ein paar Fehler, die mich ziemlich viel Zeit kosteten, so dass ich nicht ganz zufrieden sein kann.“

Der Franzose Nicolas Misslin, der an diesem Wochenende als Gastfahrer für das Team unterwegs ist, war mit Platz 21 eher zufrieden. Er lag nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Führenden der Pro-Am-Klasse Roar Lindland: „Das ist nicht schlecht, und für  das Rennen sieht es auch es recht gut aus. Ich freue mich sehr darauf.“

Teamchef Walter Lechner freute sich über die Leistung von Jaxon Evans: „Es ist toll, dass er es in die erste Reihe geschafft hat. Vielleicht kann er Ten Voorde wirklich angreifen - wenn er ihn schlagen könnte, wäre das für Dylan eine schöne Hilfe im Hinblick auf die Meisterschaft. Was Leon betrifft, so hatte er in den letzten Rennen wirklich Pech. Aber immer noch Siebter zu sein, nachdem er auf einer Strecke, auf der er noch nie zuvor war, nicht mehr mit neuen Reifen rausfahren konnte, ist schon eine Leistung.“


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