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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Erste Pole Position für Dylan Pereira beim Heimrennen in Spa

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing holte sich die erste Pole Position seiner Karriere im Porsche Mobil 1 Supercup: Auf dem anspruchsvollen Ardennenkurs von Spa-Francorchamps setzte er im Qualifying mit 2:22,508 die Bestzeit, zwei Zehntel vor Ayhancan Güven. Mit Michael Ammermüller, dem seine schnellste Runde wegen Missachtung von Tracklimits gestrichen wurde, auf Rang fünf, Tio Ellinas auf Platz sechs und Julien Andlauer auf Position neun landeten drei weitere Lechner Racing Piloten unter den Top Ten.

Pereira war überglücklich über seine Leistung: „Für mich als Luxemburger ist Spa ja quasi mein Heimrennen, ich habe viele Freunde und Familie hier. Da ist es natürlich  ein ganz besonderes Gefühl, hier meine erste Pole heraus gefahren zu haben. Ich freue mich riesig, dass es ganz zum Schluss noch geklappt hat. Ich war ja vorher schon schnell, habe aber nie alle drei Sektoren zusammen gebracht. Die allerletzte Runde hat dann wirklich perfekt gepasst.“ Der 21-Jährige gewann dieses Jahr ja schon in Hockenheim, in dem verkürzten Rennen gab es damals allerdings keine Punkte: „Jetzt hoffe ich, dass ich diesen Sieg wiederholen kann, diesmal aber mit Punkten und Podium.“ 

Die beiden BWT Lechner Racing Fahrer Michael Ammermüller und Julien Andlauer waren nach der Session beide etwas enttäuscht. Der amtierende Supercup Champion bekam seine schnellste Runde wegen angeblicher Überschreitung der Tracklimits in Kurve 17 gestrichen. Eine Runde,  mit der er mit drei Zehntel Vorsprung auf der Pole Position gestanden hätte. „Das ist wirklich ärgerlich, diese Tracklimit-Diskussionen sind auch immer ein bisschen Auffassungssache, es war jedenfalls eine sehr, sehr knappe Entscheidung.“ Andlauer, der derzeit Meisterschaftsführende, kam von Beginn an nicht wirklich mit der Strecke zurecht, hatte vor allem im Mittelsektor Probleme. „Ich habe auch ein paar Fehler gemacht, habe mich einfach im Auto nicht wohl gefühlt, hatte kein Vertrauen.  Platz neun ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft und erwartet hatte. Aber jetzt muss ich halt damit leben, versuchen, im Rennen noch ein paar Plätze gut zu machen und nicht allzu viele Punkte zu verlieren.“

Al Faisal Al Zubair vom  Team  Lechner Racing Middle East, der am Ende 17. wurde,  hatte noch ein bisschen mit der extrem schwierigen Strecke zu kämpfen, genauso wie sein südafrikanischer Teamkollege Saul Hack, der so nur auf Rang 26 landete.  JB Simmenauer, zum dritten Mal nach Österreich und Ungarn als Gaststarter im Supercup dabei, war mit Platz 12 nicht unzufrieden, „die Konkurrenz hier im Supercup ist nun mal sehr, sehr stark.“

“Ich freue mich sehr für Dylan, der einen sehr guten Job gemacht und im entscheidenden Moment alles perfekt auf die Reihe bekommen hat“, sagte Teamchef Walter Lechner. „Ich hoffe, dass er das auch  im Rennen genauso umsetzten kann. Unsere beiden Meisterschaftskandidaten hatten nicht das glücklichste Qualifying, da müssen wir jetzt schauen, morgen noch das Bestmögliche heraus zu holen und Schadensbegrenzung zu betreiben.“

Das Rennen in Spa-Francorchamps beginnt am Sonntag um 12.30 Uhr, live auf Eurosport.


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