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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Erst Schnellster, dann doch nicht – Dylan Pereira im Freien Training in Barcelona

Dylan Pereira vom Team BWT Lechner Racing fuhr die schnellste Zeit des freien Trainings zum sechsten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona, bekam die Runde aber später wegen Missachtung der Tracklimits gestrichen.  Dennoch war der amtierende Tabellenführer, der deshalb im offiziellen Ergebnis auf den fünften Platz zurückfiel, nicht allzu unglücklich: „Das Auto fühlte sich gut an, ich war von Anfang an gut dabei, und ich bin zuversichtlich, dass ich morgen um die Pole-Position kämpfen kann. Die erfolgreiche Saison des 23-Jährigen aus Luxemburg hat das Interesse am Supercup in seinem Heimatland übrigens deutlich erhöht: RTL Luxemburg wird die letzten drei Rennen der Saison live im Fernsehen übertragen. 

Pereira's Teamkollege Jaxon Evans beendete die Session durch die Entscheidung der Rennleitung sogar auf Platz zwei, aber  „der tatsächliche Zeitabstand zu Dylan war ziemlich groß, so dass ich unsere Daten vergleichen muss, um etwas aufzuholen. Ich glaube, ich bin mit dem Set-Up ein wenig in die falsche Richtung gegangen, also müssen wir wahrscheinlich einen anderen Weg für morgen wählen, um einen Startplatz in der ersten Reihe anstreben zu können“, sagte der Porsche-Junior aus Neuseeland. 

Leon Köhler im MSG-Porsche des Teams Lechner Racing Middle East kam auf Position neun, war aber mit seiner Leistung trotzdem  zufrieden. „Ich bin hier noch nie zuvor gefahren, also ist es für  das erste  Mal auf einer neuen Strecke nicht allzu schlecht. Vor allem, wenn ich mir die Sektorzeiten anschaue. Ich muss sie nur in einer Runde zusammenbringen, dann sollte es möglich sein, unter die Top Fünf zu kommen.“ Sein Teamkollege JB Simmenauer landete auf Platz zehn, nachdem er auf seiner schnellsten Runde in den Verkehr geriet. „Irgendwie war es heute nicht einfach, die richtige Lücke auf der Strecke zu finden. Im Allgemeinen ist es noch nicht das Ergebnis, das ich wollte, aber wir haben viele verschiedene Dinge ausprobiert, und ich weiß, wo ich mich verbessern kann.“ 

Der Franzose Nicolas Misslin tritt  an diesem Wochenende als Lechner-Gaststarter an.  Da er seit dem Ende der französischen Porsche Carrera Cup-Saison 2019 im vergangenen Oktober nicht mehr in einem Rennwagen saß, war er sehr glücklich, knapp hinter dem Führenden der Pro-Am-Klasse, Roar Lindland, auf Rang 20 zu landen: „Ich bin eigentlich Pro-Am-Fahrer, also ist das mein Maßstab, auch wenn als Gaststarter nicht in dieser Kategorie gewertet wird. Ich bin mit meinem ersten Auftritt nach so langer Zeit wirklich zufrieden. Ich danke Walter und dem Team, dass sie mir diese Chance gegeben und mir ein so gutes Auto zur Verfügung gestellt haben. Das Set-Up ist fantastisch und hat mir sofort Vertrauen gegeben. Es ist schade, dass es eine lange Rote Flagge gab, etwa zehn Minuten, da ich jede Runde brauchen kann, um mich zu verbessern.  Aber ich hoffe, dass es noch eine ganze Menge zu tun gibt. Es ist erst der Anfang des Wochenendes..."

Teamchef Walter Lechner zeigte sich recht zufrieden, „denn es ist ein gutes Zeichen, dass sowohl Dylan als auch Jaxon sich hier im Auto recht wohl und zufrieden fühlen. Auch Leon hat bei seinem ersten Auftritt in Barcelona einen guten Job gemacht und erneut bewiesen, dass er in der Lage ist, neue Strecken schnell zu lernen. Jetzt müssen wir sehen, was wir im Qualifying erreichen können, aber ich bin nicht allzu pessimistisch.“


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