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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Emotionaler Heimsieg für Dylan Pereira beim Porsche Mobil 1 Supercup in Spa

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing sicherte sich den Sieg beim siebten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2019 im belgischen Spa-Francorchamps. Mit seinem Teamkollegen Tio Ellinas auf Platz sechs und den beiden BWT Lechner Racing Piloten Michael Ammermüller und Julien Andlauer auf den Rängen acht und neun landeten drei weitere Lechner Autos in den Top Ten.

Pereira hatte aus der Pole Position das ganze Rennen über geführt, doch in der letzten Runde wurde es noch einmal hochdramatisch. Ayhancan Güven war ganz nahe herangekommen und ritt einige harte Attacken, berührte den 21-jährigen Luxemburger sogar einmal ziemlich heftig von hinten. Doch Pereira konnte sein Auto abfangen und die Situation kontrollieren und fuhr schließlich mit ganzen 0,2 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Sein zweiter Saisonsieg nach Hockenheim – dort hatte es allerdings wegen der verkürzten Renndistanz keine Punkte gegeben. 

Für den MOMO Megatron Lechner Racing Piloten war es ein sehr emotionaler Sieg. „Natürlich ist es einerseits fantastisch, hier zu gewinnen. Spa ist mein Heimrennen, ich habe meine Familie und viele Freunde hier. Aber es war auch nicht ganz einfach, heute zu fahren, nach dem tragischen Unfall, der gestern in der Formel 2 passiert ist. Ich kannte Anthoine Hubert sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit im Kart und in der Formel Renault. Ich wollte dieses Rennen unbedingt für ihn gewinnen – und das habe ich geschafft. Anthoine – dieser Sieg ist für Dich!“  Wie die französischen Lechner Piloten Andlauer und JB Simmenauer trug auch Pereira über der Nationalflagge an seinem Auto als Zeichen des Respekts einen Trauerflor-Streifen.

Für das BWT Lechner Racing Team war es kein besonders erfolgreiches Wochenende. Michael Ammermüller, als Fünfter gestartet, nachdem ihm seine schnellste Runde im Qualifying wegen Tracklimits gestrichen worden war, verlor in der Startrunde ein paar Plätze, nachdem es da zwischen vier oder fünf Autos extrem eng geworden war: „Es ist halt dann immer die Frage, wie viel Risiko man in so einer Situation eingehen will, wenn man um den Titel fährt.“ Auf Platz acht zurückgefallen, direkt vor seinen BWT Lechner Racing Teamkollegen Julien Andlauer, konnte er zwar zu der Gruppe vor sich aufschließen, fand aber keinen Weg vorbei. Währenddessen musste sich Andlauer gegen Mikkel Pedersen verteidigen, um seine neunte Position zu behalten. „Es war von Anfang an ein schlechtes Wochenende für mich“, meinte der französische Porsche Junior, der in der Meisterschaft jetzt gleichauf mit Ammermüller mit 92 Punkten an der Spitze liegt. „Aber andererseits, was bedeutet schon ein Ergebnis, wenn man sieht, wie gestern, was im Rennsport passieren kann...“

Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East kämpfte sich am Ende mit guten Überholmanövern vom 17. Startplatz auf Rang 13 nach vorne, sei südafrikanischer Teamkollege Saul Hack wurde 25. JB Simmenauer, zum dritten Mal nach Österreich und Ungarn als Gaststarter im Supercup dabei, verlor wie Ammermüller im Durcheinander der ersten Runde ein paar Positionen, konnte sich aber immerhin wieder auf Position 14 nach vorne kämpfen. 

„Dylan hat heute einen tollen Job gemacht, sich auch unter massivem Druck keinen Fehler geleistet und den Sieg an einem Tag heimgebracht, der unter den gegebenen Umständen für niemanden einfach war.“, sagte Teamchef Walter Lechner. „Michael und Julien haben gegenüber unseren schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft ein paar Punkte verloren, aber manchmal hat man eben ein Wochenende, an dem nicht alles nach Plan läuft. Wir werden alles versuchen, um das in einer Woche in Monza wieder umzudrehen.“


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