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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Dylan Pereira holt sich mit Rang zwei in Spa die Meisterschaftsführung zurück

BWT Lechner Racing-Pilot Dylan Pereira hat sich  mit einem zweiten Platz in Spa-Francorchamps hinter Sieger Ayhancan Güven die Meisterschaftsführung im Porsche Mobil 1 Supercup 2020 zurückerobert. Vor dem letzten Rennen der Saison am kommenden Wochenende im italienischen Monza  hat Pereira jetzt einen Vorsprung von vier Punkten auf seinen Hauptkonkurrenten Larry Ten Voorde. Mit seinem Teamkollegen Jaxon Evans auf Position vier  baute BWT Lechner Racing auch die Führung in der Teammeisterschaft auf 28 Punkte vor dem Team GP Elite aus. 

Pereira startete von Platz drei, nachdem er die Pole-Position aufgrund eines Fehlers im letzten Sektor im Qualifying verpasst hatte: „Das erwies sich als teuer -  denn ich hatte wahrscheinlich den Speed, das Rennen zu gewinnen. Aber so hing ich die meiste Zeit hinter Güven und Evans fest. Erst als  Jaxon weniger als zwei Runden vor Schluss seinen kleinen Ausrutscher hatte, kam ich auf Platz zwei und konnte dann auch ganz schnell aufschließen. Aber das war natürlich viel zu spät, um Güven wirklich angreifen zu können“, sagte der 23-Jährige aus Luxemburg.  „Trotzdem kann ich mit dem Ergebnis in Bezug auf die Meisterschaft wirklich zufrieden sein, weil  Ten Voorde hier ja nur Fünfter wurde, was mir alle Chancen im Finale in Monza gibt.“

Sein BWT Lechner Racing Teamkollege Jaxon Evans war von Position zwei  gestartet und behielt diesen Platz auch bis zur vorletzten Runde, als er einen kleinen Fehler machte:  „Meine Räder haben blockiert, ich bin kurz  von der Strecke abgekommen. Ich konnte mich zwar knapp  hinter Dylan wieder auf Platz drei einreihen, aber meine Reifen waren danach quasi viereckig, so dass ich in der letzten Runde meine Position gegen Latorre nicht mehr verteidigen konnte“, war der Porsche-Junior aus Neuseeland nicht allzu zufrieden  mit sich selbst. „Aber immerhin habe ich noch einige wichtige Punkte für das Team geholt.“

Leon Köhler in seinem MSG-Porsche des Teams Lechner Racing Middle East fuhr ein sehr kurzes Rennen: Von Rang fünf gestartet, kam er sehr gut weg, konnte Florian Latorre vor sich sogar kurzzeitig im Kampf um Platz vier angreifen, wurde dann aber in Runde zwei Opfer eines unglücklichen Zwischenfalls: „Ten Voorde und ich waren in Eau Rouge Seite an Seite unterwegs, fuhren auch  Seite an Seite bergauf und dann hat  sein Auto oben auf der Kippe leicht versetzt, wir berührten uns, ich bin abgeflogen und in der Leitplanke gelandet“, war der deutsche Youngster sichtlich sehr enttäuscht. Sein Teamkollege JB Simmenauer fuhr ein gutes Rennen und schaffte es von Startplatz 16 auf Platz neun im Ziel:  „Ich hatte einen recht guten Start und dann war mein Speed auch wirklich ordentlich. Das Rennen war also wieder okay, aber natürlich leide ich immer noch unter meinen Qualifying-Problemen“,  so der Franzose.

Gaststarter Nicolas Misslin freute sich über Platz 19, weit vor allen Pro-Am-Konkurrenten: „In der ersten Runde hatte ich ein bisschen Feindberührung, danach war ich etwas vorsichtig, denn ich wollte keinen Schaden an dem Auto riskieren, das ich ja auch im französischen Porsche Carrera Cup fahren werde.  In der letzten Runde habe ich noch mal gepusht, um zu sehen, was in Sachen Rundenzeit möglich ist, und ich fuhr eine 2:27,9. Das liegt innerhalb einer Sekunde von dem, was die Führenden fuhren. Nicht allzu schlecht, denke ich, zumal ich aufgrund meines Gewichts im Supercup ein wenig im Nachteil bin“,  lächelte der Franzose. 

Teamchef Walter Lechner zeigte sich mit dem Ergebnis des Wochenendes zufrieden: „Da Spa die Heimstrecke unserer niederländischen Hauptkonkurrenten ist, konnten wir nicht wirklich erwarten, hier vor ihnen ins Ziel zu kommen. Dass wir es geschafft haben, ist natürlich ein schöner Schub für unsere Meisterschaftshoffnungen. Es ist schade, dass Leon nicht die Chance hatte, mehr aus seiner großartigen Startposition zu machen. In solchen engen  Situationen haben Leute mit deutlich mehr Erfahrung halt doch oft die besseren Karten.“ 


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