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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Drei Lechner Racing Piloten unter den Top Sechs in Qualifikations-Lotterie in Hockenheim

Das Wetter spielte beim Qualifying zum fünften Saisonrennen des Porsche Mobil 1 Supercup, in dem sich Nick Yelloly die Pole Position sicherte, eine entscheidende Rolle. Die BWT Lechner Racing Piloten  Thomas Preining und Michael Ammermüller  landeten am Ende auf den Rängen vier und fünf, knapp vor  Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing auf Position sechs.  So schafften es immerhin drei Lechner-Autos unter die Top Sechs, obwohl alle in den allerletzten Minuten und Sekunden, als sich die Session zu einer wahren Lotterie entwickelte, ein bisschen zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen waren...

Starker Regen bis eine Stunde vor Beginn des Qualifyings hatte alle Erkenntnisse des freien Trainings am Freitag, in dem Ammermüller und sein Teamkollege Preining mit ihren Autos und den Plätzen eins und drei sehr zufrieden gewesen waren, wertlos gemacht. Auf der noch nassen Strecke setzte sich Ammermüller von Anfang an an die Spitze, wurde dann zehn Minuten vor Schluss von Preinig abgefangen. Auf der immer stärker abtrocknenden Strecke setzten praktisch alle Fahrer für die letzten Minuten auf Slicks,  so dass alles noch einmal auf den Kopf gestellt wurde. Am Ende ging es darum, im letztmöglichen Moment vor dem Fallen der karierten Flagge noch einmal die Ziellinie zu passieren, um unter den bestmöglichen Bedingungen die schnellste Runde zu fahren. „In diesem Spiel haben wir viel verloren“, ärgerte sich Preining, der sich zu seinem 20. Geburtstag am Samstag ein schöneres Geschenk gewünscht hätte. „Wir hatten alles, um unsere Autos ganz nach vorne zu stellen“, betonte auch Titelverteidiger Ammermüller, „es lief aber heute einfach nicht optimal für uns. Aber wir wissen, dass wir ein sehr gutes Auto haben, mal sehen was morgen im Rennen noch geht. Ein sehr guter Start wäre natürlich schon mal hilfreich.“

Der Norweger Roar Lindland dominierte als 18. die ProAm-Kategorie erneut deutlich und lag dabei fast drei Sekunden vor seinem nächsten Verfolger, obwohl er bei einem kleinen Ausrutscher zwei Minuten vor Schluss  bei einem kleinen Ausritt leicht die Leitplanken berührte. Bei  Al Faisal Al Zubair (Rang 26) entschuldigte sich das Team Lechner Racing Middle East nachher für ein Missverständnis: Er war auch für seinen zweiten Stint mit Regenreifen auf die Strecke geschickt worden, nachdem ein Mechaniker beobachtet hatte, dass auch die Ammermüller-Crew zunächst noch einmal nach diesem Reifentyp griff. Dass man sich bei dem Deutschen dann aber doch noch einmal umentschied und die Slicks aufzog, ging in der  Hektik des Geschehens unter. Dass man auch bei Khalid Al Wahaibi  (Platz 29) bei Regengummis blieb war dagegen eher eine Vorsichtsmaßnahme angesichts der geringen Erfahrung des jungen Omani bei noch leicht feuchter Strecke. Josh Webster vom Team MOMO Megatron Lechner  Racing konnte wegen eines Ausritts und eines gerissenen Keilriemens am Ende seines ersten Stints  nur fünf Runden fahren und blieb deshalb auf Position 27 festgenagelt.

„Natürlich  wäre für uns heute noch etwas mehr drin gewesen“, meinte Teamchef Walter Lechner. „Andererseits ist es auch kein so schlechtes Ergebnis, unter diesen kniffligen Bedingungen und bei der extremen Dichte der Konkurrenz drei Autos unter die Top Sechs zu bringen. Wie eng es ist, zeigt ja, dass ein Pedersen plötzlich auf Platz zwei auftaucht. Dass unser Haupt-Titelrivale Nick Yelloly auf der Pole steht und Michael Ammermüller nur auf der fünf, ist natürlich ärgerlich, ich hoffe mal, dass das morgen im Rennen (12.05 Uhr auf Eurosport) nicht so bleibt.“


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