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Walter Lechner

Doppelsieg für BWT-Lechner Racing in Paul Ricard - Misslin zweimal an der Spitze der Pro-Am

BWT Lechner Racing feierte in Paul Ricard den ersten Sieg des Teams im französischen Porsche Carrera Cup: Im dritten Rennen des Wochenendes dominierte JB Simmenauer vom Start bis zum Ziel und überquerte schließlich die Ziellinie mit mehr als sechs Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Jaxon Evans, der am Vormittag seinen zweiten Platz aus dem ersten Sonntagsrennen wiederholte. Nach einigen schwierigen Wochenenden war es auch für den Lechner Racing Pro-Am-Piloten Nicolas Misslin, der in beiden Rennen seine Kategorie gewann, ein großartiger Tag.

JB Simmenauer startete von der Pole-Position in Rennen 3, nachdem er in Rennen 2 die schnellste Runde gefahren war - die schnellsten Runden zählten für die Startaufstellung des letzten Rennens, eine Sonderregel in der französischen Serie. „Ich hatte einen guten Start und konnte mich von meiner Konkurrenz absetzen, auch weil sie anscheinend ziemlich beschäftigt waren, gegeneinander zu kämpfen“, freute sich der 19-jährige Franzose über seinen Erfolg. „Natürlich ist es ein tolles Gefühl, hier im französischen Porsche Carrera Cup meinen ersten Sieg einzufahren. Es war nicht so einfach, wie es aussah, man muss immer sehr konzentriert bleiben, auch wenn man einen recht
komfortablen Vorsprung hat.“ Am Vormittag schien Simmenauer nach tollen Überholmanövern von Startplatz sechs  aus ebenfalls auf dem Weg zum Podium zu sein, doch auf dem dritten Platz liegend wurde er von Ayhancan Güven und Marvin Klein ein bisschen neben  der Strecke überholt. Doch nur Güven erhielt dafür später eine Strafe, so dass JB schließlich auf P4 landete.


Jaxon Evans wiederholte seinen zweiten Platz vom Vormittag am Nachmittag und stand so bei allen drei Rennen in Südfrankreich auf dem Podium. „Der zweite Platz fühlte sich in den beiden Läufen etwas unterschiedlich an. Im ersten, als ich aus der ersten Reihe startete, nur knapp verpasste, am Start in Führung zu gehen,  dann schneller war als Latorre vor mir, aber nicht vorbei kam, ohne etwas Verrücktes zu probieren,  war ich sogar leicht enttäuscht, nicht gewonnen zu haben.“ Der zweite zweite Platz des Tages brachte dann ein deutlich besseres Gefühl, „denn von Startplatz vier aus verlor ich direkt nach dem Start in dem Durcheinander ein wenig an Boden, kämpfte mich dann aber zurück und überholte eine ganze Reihe von Leuten, darunter auch meinen Porsche-Junior-Kollegen Güven, als nur noch zweieinhalb Runden zu fahren waren – und hielt ihn dann bis ins Ziel hinter mir.“

Nach einigen nicht ganz einfachen Wochenenden, an denen er mehr als einmal Opfer von Pech oder übereifrigen Konkurrenten wurde, war es schließlich ein großartiger Tag für Nicolas Misslin, dem es gelang, die Pro-Am-Kategorie zweimal zu gewinnen. „In beiden Rennen hatte ich einen guten Start, konnte mich von meinen Hauptkonkurrenten etwas absetzen und dann den Vorsprung bis zum Ende verwalten, wobei ich mich aus jeglichem Ärger fern hielt und mein Rennen an meinen Rivalen aus meiner Klasse  orientierte. Endlich bekamen wir die Belohnung, die vor allem dem Team für seine große harte Arbeit gebührt“,  sagte der Franzose, der begeistert auf dem Podium feierte, begleitet von seinem 7-jährigen Sohn. 

Für Richard Wagner war es eher ein Tag zum Vergessen. Im ersten Rennen kam er auf Platz zehn ins Ziel, konnte aber nach vorne  nicht viel tun, „da ich ziemlich früh im Rennen die Frontlippe meines Autos verlor und in der Folge mit massivem Untersteuern zu kämpfen hatte.“ Die Hoffnungen auf Besserung  im zweiten Rennen  wurden bereits in der zweiten Runde zunichte gemacht, als der Deutsche von Pro-Am-Pilot Sylvain Noel aus dem Rennen geworfen wurde, der für die überoptimistische Aktion eine Durchfahrtsstrafe erhielt. „Was mir natürlich nicht sehr geholfen hat, da mein Rennen beendet war. Der einzige Teil, für den ich ein wenig Schuld auf mich nehmen muss, ist, dass ich kein besseres Qualifying hatte. Vor einigen der Jungs im Feld zu starten, die anscheinend für Chaos prädestiniert sind, würde die Dinge sicher einfacher machen.“

Teamchef Walter Lechner war über das Ergebnis sehr glücklich: „Es war generell ein gutes Wochenende, aber natürlich war vor allem das letzte Rennen ein echtes Highlight. Unser erster Sieg in einer Serie, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal bestreiten, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben an diesem Wochenende ziemlich viele Punkte gesammelt, es stehen noch vier weitere Rennen an, also schauen wir mal, was wir in den verschiedenen Meisterschaften noch erreichen  können.“


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