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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Doppelsieg für BWT Lechner Racing in Monza

BWT Lechner Racing verwandelte eine komplett pinke erste Startreihe beim achten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2018 in Monza in einen Doppelsieg: Monza: Porsche Junior Thomas Preining holte sich seinen vierten Triumph der Saison vor seinem Teamkollegen Michael Ammermüller – die beiden ließen den italienischen Lokalmatador  Mattia Drudi als Dritten hinter sich: „Es war gar nicht so einfach, denn durch den Windschatten-Effekt hier in Monza ist es sehr schwierig, vom Feld weg zu fahren, auch wenn man vorne liegt“, erklärte der 20-jährige Österreicher. „Aber ich habe es geschafft, vorne zu bleiben, keine Fehler zu machen und den Sieg nach Hause zu bringen. Es fühlt sich toll an, wieder auf so einer historischen Strecke zu gewinnen wie Monza eine ist – diese Klassiker sind einfach etwas ganz Besonderes.“

Michael Ammermüller hatte aus der Pole Position den Start gewonnen, Preining ging aber das Risiko ein, seinen Teamkollegen auf dem Weg zur ersten Schikane aus dem Windschatten heraus zu attackieren und schaffte es dann auch, beim Anbremsen vorbei zu gehen. Danach kam der Bayer noch ein paarmal ganz dicht heran, aber nicht in eine perfekte Position für einen Gegenangriff, ehe er sich dann in den allerletzten Runden doch mit Platz zwei begnügte. „Wenn man wie ich im Titelkampf ist, muss man halt immer genau abwägen, wie viel Risiko man eingeht“, meinte der 32-Jährige. „Ich muss das komplette Bild im Auge haben und da ich wusste, dass mein Hauptgegner Nick Yelloly zwei Plätze hinter mir liegt und ich so einige Punkte gutmachen kann, glaube ich, dass es die richtige Entscheidung war, auf Nummer sicher zu gehen. Ammermüller baute seine Meisterschaftsführung auf fünf Punkte aus, liegt jetzt mit 119 zu 114 Zählern vor Yelloly, Preining folgt als Dritter mit 105 Punkten.

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing zeigte wieder einmal eines seiner bekannten aggressiven Rennen, kam von Startplatz 12 aus am Ende auf Position fünf nach vorne und bestätigte seine exzellenten Überhol-Qualitäten. „Das hat natürlich Spaß gemacht, aber ich würde mir wünschen, ich brächte endlich mal wieder ein gutes Qualifying und ein gutes Rennen gleichzeitig zusammen“, meinte der 21-jährige Luxemburger. Sein  Teamkollege Josh Webster schien den siebten Platz sicher zu haben, ehe ihn in der letzten Runde ein Reifenschaden hinten links stoppte – ein Schicksal, das einige Autos gegen Rennende ereilte.

Al Faisal Al Zubair, der ebenfalls lange Zeit unter den Top Ten mitkämpfte, wurde ebenfalls ein Opfer von Problemen in der letzten Runde, die ihn auf Rang 16 zurück warfen, während seine Lechner Racing Middle East Teamkollegen vom Chaos am Ende ein bisschen profitierten. Igor Walilko, der zuvor bei einem kleinen Ausritt ein paar Plätze verloren hatte, wurde so noch 14., ProAM-Pilot Roar Lindland, der seine Klasse erneut souverän gewann, 15. im Gesamtklassement. Der Norweger übernahm damit auch wieder die Tabellenführung in der Klassenwertung, da sein Hauptgegner Nicolas Misslin zu den Reifenopfern gehörte.

„Das ist ein Superergebnis für uns, ein Doppelsieg, drei Autos unter den ersten Fünf“, freute sich Teamchef Walter Lechner. „Jetzt gehen wir mit einer Führung in allen Meisterschaften zum Saisonfinale nach Mexiko. Das ist natürlich noch keine Garantie für irgendetwas, vor allem, weil dort ja zwei Rennen auf dem Programm stehen, aber es gibt trotzdem ein gutes Gefühl...“

 


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