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Walter Lechner

Doppelsieg für BWT Lechner Racing beim Saisonhighlight auf dem Norisring

Das Wochenende auf dem Nürnberger Norisring ist für den Porsche Carrera Cup Deutschland das, was Monaco für den Porsche Mobil 1 Supercup bedeutet: Ein absolutes Saison-Highliht, auf einer nur 2,3 Kilometer langen Strecke zwischen Betonmauern, die nicht den kleinsten Fehler verzeiht. Julien Andlauer vom Team BWT Lechner Racing, der hier am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, machte sich  mit einem Sieg vom vierten Startplatz aus das schönste Geschenk. Es ließ dabei seinen Teamkollegen Michael Ammermüller hinter sich, der auf Position zwei ins Ziel kam. JB Simmenauer vom Team Lechner Racing komplettierte auf Rang vier ein erneutes Top-Ergebnis der österreichischen Truppe.

Andlauer schob sich in der vierten Runde an Ammermüller vorbei, als beide den Schweden Henric Skoog überholten, und übernahm dann in der zwölften Runde die Führung, als sich der Meisterschaftsführende Larry ten Voorde an der Spitze einen kleinen Fehler leistete und so die Innenbahn für den französischen Porsche Junior aufmachte. Danach kam es zwischen den beiden zu einem Kontakt, „aber er ist mit seinem Vorderrad auf mein Hinterrad drauf gefahren, also ist die Sache eigentlich ziemlich klar“, meinte Andlauer. Ten Voorde musste nach dem Zwischenfall aufgeben, „aber ich hatte auch eine Menge Glück, dass ich das Rennen überhaupt beenden konnte, meine Felge war ziemlich beschädigt. Ich glaube, für die Zuschauer war das heute eine gute Show, viel Action. Das ist auch der große Unterschied zwischen hier und Monaco: Auf dem Norisring kann man überholen.“ 

Michael Ammermüller, Zweiter in der Startaufstellung, hatte sich schon ab Start ein bisschen über Ten Voorde geärgert: „Er ist aus der Pole Position schlechter weggekommen als ich, hat mich dann aber in die Mauer gedrückt und wir haben uns auch noch berührt.  Ich konnte froh sein, dass mein Auto dabei nichts Größeres abbekommen hat. An sich ist Platz zwei aber okay, wir haben heute als Team vor allem in Sachen Meisterschaft sehr viele wichtige Punkte geholt.“

JB Simmenauer vom Team Lechner Racing fuhr vom fünften Startplatz aus ein sehr starkes Rennen, kämpfte in der Schlussphase mit dem Australier Jaxon Evans um den letzten Podiumsplatz: „Einmal dachte ich schon, ich hätte ihn, aber dann hat er sehr stark gekontert und seinen dritten Platz doch behalten. Aber grundsätzlich bin ich schon zufrieden, das Wochenende läuft für mich bis jetzt doch deutlich besser als die letzten“, meinte der junge Franzose. Sein Teamkollege Dylan Pereira hing nach nicht optimalem Qualifying im Mittelfeld fest und belegte am Ende Rang elf. 

Teamchef Walter Lechner freute sich sehr über das Ergebnis: „Ein Doppelsieg und drei pinke Autos unter den ersten Vier, das zeigt wieder einmal, wie stark unser ganzes Team arbeitet. Wir haben heute teilweise sehr hartes Racing gesehen, aber die Jungs sind halt nun mal alle sehr ehrgeizig...“

Rennen zwei auf dem Norisring beginnt am Sonntag  um 11.15 Uhr  (live auf Sport1)


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