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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Doppelsieg für BWT Lechner Racing beim Heimrennen - Julien Andlauer ganz vorne

BWT Lechner Racing Pilot Julien Andlauer sicherte sich beim dritten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2019 auf dem  Red Bull Ring im österreichischen Spielberg einen souveränen Sieg, 4,9 Sekunden vor seinem Teamkollegen Michael Ammermüller und dem Drittplatzierten, Larry ten Voorde. Insgesamt brachten die Lechner Racing Teams fünf Autos unter die Top 11.

Andlauer, der aus der Pole Position gestartet war, musste in der ersten Runde hart kämpfen, um seine Führung gegen ten Voorde zu verteidigen, konnte sich dann aber im Laufe des Rennens Schritt für Schritt immer weiter absetzen und geriet nie mehr in Gefahr, seine Spitzenposition doch noch zu verlieren. „Aber es war trotzdem nicht einfach, gerade bei der Hitze ist es schon ein bisschen schwierig, immer voll konzentriert zu bleiben und nicht den kleinsten Fehler zu machen“, meinte der überglückliche französische Porsche Junior nach seinem Erfolg. „Aber ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben. Für das BWT Lechner Racing Team ist es eine toller Tag, hier vor unserem österreichischen Heimpublikum einen Doppelsieg feiern zu können.“

Michael Ammermüller verteidigte mit seinem dritten Podiumsplatz in diesem Jahr seine Meisterschaftsführung und liegt jetzt fünf Punkte vor  Andlauer, der sich am bisherigen Zweiten, Güven vorbeischob – zum ersten Mal hat damit BWT Lechner Racing in der Fahrerwertung auch die Doppelführung inne. „Wir haben ja gestern mit den Reifen ein bisschen gepokert, so dass ich von Platz vier starten musste. Aber ich war dann auch der einzige mit ganz frischem Gummi, so dass ich am Anfang schon gleich Boden gutmachen konnte.“ Der Bayer war nach der ersten Rund bereits Dritter und schien im zweiten Umlauf schon in der Lage, auch an ten Voorde vorbei gehen zu können, musste dann aber wegen einer gelben Flagge wegen des stehen gebliebenen Güven-Autos zurückstecken. „Wenn ich ihn da schon hätte überholen können, hätte ich vielleicht noch eine Siegchance gehabt. Aber dann hat es zu lange gedauert, bis ich wieder in der Position war, Julien noch jagen zu können – er hatte da schon fast drei Sekunden Vorsprung. Ich bin zwar noch die schnellste Rennrunde gefahren, aber er hatte immer wiede reine Antwort – also musste ich mich doch mit Rang zwei begnügen.“

Dylan Pereira, von Position drei gestartet, verlor bereits in der ersten Runde nach einem harten Duell mit Ammermüller in Kurve drei, bei dem er nach einer Berührung leicht von der Strecke abkam, einige Positionen. Später lieferte er sich dann aber mit Florian Latorre den Zweikampf des Rennens, war an dem Franzosen im Kampf um Platz sechs schon einmal kurz vorbei, fiel dann aber nach einem Verbremser mit stehendem Rad doch wieder hinter ihn auf Position sieben zurück. Sein MOMO Megatron Lechner Racing Teamkollege  Tio Ellinas musste nach alles andere  als optimalem Qualifying verlorenen Boden gutmachen, schaffte es aber mit einem guten Rennen noch von Startplatz 14 auf Position zehn. „Wenn ich nur einmal ein gutes Qualifying hätte, dann wäre viel mehr drin“, ärgerte sich der 26-Jährige aus Zypern trotzdem ein bisschen. „Denn ich glaube schon, dass ich den Speed habe, um ganz vorne mit zu fahren.“

Team Lechner Racing Middle East Fahrer Al Faisal Al Zubair bestätigte seine gute Leistung des gesamten Wochenendes mit Platz elf im Rennen – schließlich war der Omani der einzige im gesamten Starterfeld, der wegen seiner kürzlichen Abschlussprüfungen an der Uni auf dem Red Bull Ring überhaupt nicht getestet hatte. Sein südafrikanischer Teamkollege Saul Hack belegte am Ende Rang 18, Gaststarter JB Simmenauer, der sich schon bis auf Platz 14 nach vorne gekämpft hatte, geriet dann in zwei kleinere Auseinandersetzungen und fiel so auf Rang 19 zurück.

Teamchef Walter Lechner war natürlich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis: „Ich habe ja gestern schon gesagt, dass es immer etwas ganz Besonders ist, unser Heimrennen zu gewinnen. Ich hatte Julien mit auf den Weg gegeben, dass er wahrscheinlich mit einem guten Start und der Führung von Anfang an quasi mit dem Rennen auf und davon fahren könnte... Und genau das hat er getan. Michael hatte ein bisschen Pech mit der gelben Flagge, aber zwei unseren pinken Autos hier ganz vorne zu haben, ist natürlich ein fantastisches Gefühl.“


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