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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Doppelsieg für BWT Lechner Racing beim 300. Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup

BWT Lechner Racing feierte  beim historischen 300. Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup einen beeindruckenden Doppelsieg. Auf der klassischen Strecke von Spa-Francorchamps sicherte sich Dylan Pereira seinen ersten Saisonsieg vor seinem Teamkollegen Ayhancan Güven. Bei sehr schwierigen Bedingungen durch den starken Regen legte Pereira bereits zu Beginn des Rennens den Grundstein für seinen Erfolg. Direkt nach dem Start attackierte er den Pole-Setter Larry ten Voorde, setzte sich am Ausgang von La Source neben ihn, die beiden fuhren Seite an Seite auf Eau Rouge zu, wobei der 24-jährige Luxemburger in der folgenden Bergauf-Passage schließlich die Oberhand behielt.

"Es war ein sehr, sehr starkes Manöver, er hat es durchgezogen, natürlich mit etwas Risiko, aber das muss man tun, wenn man um den Sieg fahren will", zeigte sich Lechner Racing Teamchef Robert Lechner von seinem Fahrer beeindruckt. "Ich bin heute überglücklich, dieses Ergebnis ist eine tolle Belohnung für das ganze Team nach einer schwierigen Zeit in den letzten Monaten. Es zeigt, dass sich unsere fokussierte, harte Arbeit ausgezahlt hat - wir sind immer noch das alte Team, das Rennen gewinnen kann. Ich bin wirklich stolz auf die Jungs, vielen Dank an alle, vor allem natürlich auch an die Fahrer. Dylan hat heute absolut alles richtig gemacht, und auch Ayhancan hat eine starke Leistung gezeigt, ist mit einem tollen Start auf Platz zwei vorgefahren und hat dann mit einigen schnellsten Runden seinen Speed gezeigt, hatte aber auch die Reife, in einigen Schlüsselmomenten an das Teamergebnis zu denken."

Drei Safety-Car-Phasen aufgrund einiger Zwischenfälle bei den kniffligen Bedingungen machten es den Fahrern nicht leicht, aber sowohl Pereira als auch Güven behielten die Nerven und brachten das fantastische Teamergebnis nach Hause. "Es war wirklich ein großartiges Rennen, das Auto war im Nassen sehr gut, ich denke, wir haben eine recht gute Abstimmung für diese Verhältnisse gefunden", sagte ein sehr glücklicher Pereira. "Ich konnte auch meine Spa-Erfahrung nutzen, ich wusste, dass die äußere Linie durch Eau Rouge ein Vorteil sein würde, sie ist die schnellere später bergauf - und es hat geklappt! Es ist ein ganz besonderer Sieg für mich, ich möchte ihn Walter Lechner sr. widmen. Ich bin jetzt schon lange Teil dieses Teams, ich verdanke Walter einen großen Teil meiner Karriere, habe über die Jahre unglaublich viel von ihm gelernt -  dieser Sieg ist für ihn!"

Auch der türkische Porsche-Junior Ayhancan Güven  konnte mit seiner Leistung und den wichtigen Punkten sehr zufrieden sein: "Ich hatte einen sehr guten Start, kam sofort von Platz sechs auf Position zwei, und auch meine Pace im Rennen war wirklich stark. Es war wieder eng mit Dylan, aber es sieht so aus, als ob wir zwei hier wirklich die beiden dominierenden Fahrer sind. Es ist jetzt das dritte Mal in Folge, dass wir hier einen Doppelsieg einfahren. 2019 hat er vor mir gewonnen, letztes Jahr war es umgekehrt - und jetzt konnte er es wieder umdrehen.“

Der dritte BWT Lechner-Pilot, JB Simmenauer, konnte das chaotische Rennen nutzen, indem er sich aus allen Schwierigkeiten heraushielt und sich im Ziel um elf Plätze auf Position 15 verbesserte. Er freute sich aber besonders für das Team: "Es ist wirklich super, Teil einer so tollen Mannschaft zu sein, Glückwunsch an Dylan und Ayhancan, sie sind wirklich ein starkes Rennen gefahren."

Tio Ellinas vom Team Lechner Racing Middle East machte ebenfalls einige Plätze gut und beendete das Rennen auf Platz zehn, nachdem er von Position 15 aus gestartet war. "Es war ein verrücktes Rennen, mit viel Gischt - nach Kurve 1 war es fast unmöglich, etwas zu sehen. Zum Glück konnte ich nach dem zweiten Safety Car, als es im Mittelfeld wieder ziemlich chaotisch wurde, einige gute Manöver durchziehen und so ein paar Positionen gutmachen." 

Sein Teamkollege Nicolas Misslin baute seine Meisterschaftsführung in der Pro-Am-Kategorie mit einem zweiten Sieg in Folge aus und dominierte seine Klasse: "Ich hatte einen sehr guten Rhythmus, das Auto war wirklich gut und ich mag diese Bedingungen. Nach dem zweiten Safety Car habe ich mich darauf konzentriert, meine direkten Konkurrenten in der Klasse zu kontrollieren, denn ich will die Meisterschaft gewinnen und wollte deshalb in der letzten Runde keine unnötigen Risiken eingehen. Vielen Dank an das Team und an meinen Ingenieur, der an diesem Wochenende immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat."


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