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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Doppelsieg für BWT Lechner Racing an Walter Lechners 70. Geburtstag

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte es für Teamchef Walter Lechner nicht geben können, der am Sonntag auf dem Hungaroring 70 Jahre alt wurde: Seine beiden BWT Lechner Racing Piloten  Michael Ammermüller und Julien Andlauer holten beim sechsten Rennen zum  Porsche Mobil 1 Supercup 2019 einen Doppelsieg, vor Larry ten Voorde und den beiden MOMO Megatron Lechner Racing Fahrern Tio Ellinas und Dylan Pereira, die die Ränge vier und fünf belegten. 

Der amtierende Supercup Champion Michael Ammermüller, der auf seinem Auto mit der Nummer 1 mit einer speziellen Geburtstagslackierung für seinen Boss unterwegs war, holte sich die Führung von Polesetter Julien Andlauer am Ende der sechsten Runde, als der französische Porsche Junior sich einen kleinen Fehler leistete. „Er ist ein bisschen weit raus gekommen, und ich war nah genug dran, um das auszunutzen. Wir haben uns ganz leicht berührt, aber es war nicht kritisch, alles im Rahmen dessen, was unter Teamkollegen noch geht“, meinte der 33-Jährige aus Bayern. „Später konnte ich meine Führung dann ein bisschen ausbauen, vielleicht waren auch meine Reifen noch in etwas besserer Verfassung. Natürlich bin ich über meinen zweiten Saisonsieg sehr glücklich, die spezielle Lackierung für Walter hat mir offenbar Glück gebracht. Jetzt habe ich den Abstand auf Julien in der Meisterschaft auf einen Punkt verkürzt, das sieht also nach einem ganz engen Kampf bis zum Schluss aus.“  Andlauer ärgerte sich ein bisschen über sich selbst: „Es war mein Fehler und ich habe dafür bezahlt“, sagte der französische Porsche Junior.  „Natürlich kann ich unter diesen Umständen mit dem zweiten Platz nicht ganz zufrieden sein. Aber wenigstens ist es wieder ein ganz tolles Teamergebnis an Walters Ehrentag.“ 

Tio Ellinas und  Dylan Pereira schienen vor allem in der Schlussphase des Rennen schneller als Ten Voorde und kämpften mit um den letzten Platz auf dem Podium: „Aber wenn der Vordermann keinen Fehler macht, ist es auf diese Strecke halt unglaublich schwer zu überholen und es bot sich keine Chance, ohne übertriebenes Risiko eine echte Attacke zu starten“, waren sich die beiden  MOMO Megatron Lechner Racing Piloten einig. 

Al Faisal Al Zubair  verlor von seinem sechsten Startplatz aus auf den ersten Metern ein bisschen Boden und wurde am Ende Zehnter. Sein Lechner Racing Middle East Teamkollge Saul Hack wurde in der ersten Runde fast das Opfer eines quer durchs Feld kreiselnden Autos: „Es war sehr knapp, aber ich konnte gerade noch ausweichen, hab aber ein paar Plätze verloren. Pedersen habe ich dann ohne großen Kampf vorbei gelassen, weil ich wusste, dass er deutlich schneller ist. Ich habe dann lieber versucht, ihm ein bisschen zu folgen. Platz 19 ist nicht so schlecht, für mich war es sehr wichtig, hier mal wieder ein sauberes, problemloses Wochenende zu haben, und das ist mir gelungen.“ Gaststarter JB Simmenauer hatte vom 20. Startplatz aus nach nicht so gutem Qualifying ein starkes Rennen, in dem er bis auf Rang 13 nach vorne fuhr: „Ich habe jede Überholchance genutzt, die mir die Jungs vor mir geboten haben – und es hat geklappt“, war der 19-jährige Franzose sehr zufrieden.

 „Natürlich ist es toll, an einem einzigen Tag so vieles zu feiern zu haben“, strahlte Walter Lechner nach dem Rennen. „Gestern haben mir Porsche, mein Team und meine Familie eine tolle Geburtstagsparty organisiert – und jetzt haben wir wieder so ein tolles Ergebnis erzielt. Der Kampf zwischen Julien und Michael war hart, aber sehr fair, zwei echte Profis eben. Michael hat das clever gemacht, den Moment ausgenutzt, war da, als Julien ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Bei so was hilft natürlich auch die große Erfahrung, die er hat.“


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