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Walter Lechner

Doppelpodium für BWT Lechner Racing am Nürburgring

Nach 16 Runden tollem Rennsport und fantastischen Rad-an-Rad-Duellen sicherten sich die beiden BWT Lechner Racing Piloten Thomas Preining und Michael Ammermüller die Plätze zwei und drei im Samstagsrennen des deutschen Porsche  Carrera Cup  auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings, ganz knapp hinter dem Holländer Jaap van Lagen.  Preining war aus der Pole Position ins Rennen gegangen, „und ich hatte eigentlich auch keinen schlechten Start, aber Jaap ist wie eine Rakete abgegangen und deshalb an mir vorbei gekommen.“ In den folgenden Runden versuchte der 20-jährige Österreicher immer wieder, sich die Spitzenposition zurück zu erobern, doch nach einer etwas zu optimistischen Attacke und einem kleinen Fehler im elften Umlauf  fiel er sogar noch hinter seinen Teamkollegen Michael Ammermüller zurück, der die Situation ausnutzen konnte.

Der Bayer war dann der nächste, der alles versuchte, um an van Lagen vorbei zu kommen, der nachher offen zugab, eigentlich ein bisschen langsamer gewesen zu sein als die beiden pinkfarbenen BWT Lechner Autos. Doch auch er biss sich an dem geschickt verteidigenden Holländer die Zähne aus. Am Ende der 15. und vorletzten Runde war Preining absolut entschlossen, zumindest Platz zwei wieder zurück zu bekommen – und Ammermüller schlug seinem Teamkollegen auch nicht in allerletzter Sekunde die Tür zu, um eventuell größeres Unheil zu vermeiden. „Wir hatten ein tolles Rennen, es war ein sehr harter Kampf, nur ein bisschen schade, dass ich nicht rechtzeitig wieder nach vorn gekommen bin“, meinte Preining. „Aber morgen werde ich sicherlich alles tun, um mir einen weiteren Sieg zu sichern.“

Ammermüller musste ja von Startplatz drei aus ins Rennen gehen, nachdem er im Qualifying am späten Freitag Abend in zwei schnellen Runden im Verkehr behindert worden war. Und obwohl er sich mit seinem dritten Platz mit fünf Punkten Vorsprung auf Preining die Halbzeit-Meisterschaft im Carrera Cup sicherte, war er nach dem Rennen nicht so ganz glücklich: „Ein bisschen bin ich mir heute wie in einem NASCAR-Rennen vorgekommen, aber ansonsten war´s okay. Morgen stehe ich in der ersten Reihe – mal schauen, was da geht.“

Dylan Pereira vom Team Lechner Racing wurde gleich in der Startrunde das Opfer eines gewaltigen Chaos im Mittelfeld, bei dem einige Autos kreuz und quer über Strecke, Gras  und Kiesbetten flogen  und  musste an der Box aufgeben. Sein Teamkollege  Jean-Baptiste Simmenauer geriet ebenfalls in das Schlamassel und fiel dadurch von Startposition sieben bis auf Platz 14 zurück, was ihn die Chance auf ein zweistelliges Punkteergebnis kostete. „Aber wenigstens konnte ich bis zur Zielflagge noch ein paar Plätze gut machen. Rang neun ist unter diesen Umständen nicht so schlecht – hoffentlich habe ich morgen ein bisschen mehr Glück.“

„Ich glaube, wir haben heute wirklich tollen Rennsport gesehen, und auch wenn es ziemlich nervenaufreibend für uns war, von der Boxenmauer aus zuzuschauen, hat es auch bewiesen, dass wir unseren Fahrern wirklich gleiche Chancen geben“, betonte Teamchef Walter Lechner jr. „Das war immer die Philosophie bei Lechner Racing, das hat mein Vater von Anfang an so eingeführt. Und Thomas und Michael haben heute bewiesen, dass sie in der Lage sind, so einen Kampf hart aber fair durchzuziehen. Wir bei BWT Lechner Racing freuen uns über Platz zwei und drei und gratulieren Jaap van Lagen und Förch Racing unter Sigi Müller zu ihrem Sieg. Im Rennen morgen (11.30 Uhr, Sport1) haben wir dann aber eine sehr gute Chance, wieder anzugreifen.“


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