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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Die BWT-Farben ganz oben – Dreifach-Erfolg für Lechner Racing in Spielberg

Besser hätte der Saisonstart im Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Red Bull Ring für Lechner Racing nicht laufen können: Die beiden BWT Lechner Racing Piloten Jaxon Evans und Dylan Pereira sowie Leon Köhler im MSG Porsche fuhren beim Heimrennen des Teams im österreichischen Spielberg einen ungefährdeten Dreifach-Triumph heraus. „Das ist natürlich ein fantastischer Neustart“, freute sich Teamchef Walter Lechner, „ein Beweis dafür, dass wir auch in dieser Saison mit unserer stark verjüngten Fahrermannschaft und unseren zwei Neuen, Jaxon und Leon, sehr gut aufgestellt sind.“

Für Jaxon Evans, der sich am Samstag bereits die Pole Position gesichert hatte, war es der erste Sieg im Porsche Supercup überhaupt. Der Neuseeländer übernahm gleich vom Start weg die Führung und kontrollierte anschließend das Rennen souverän. „Ich bin natürlich überglücklich, dass gleich mein erstes Rennwochenende mit Walter und seinem Team so gut gelaufen ist. Mein allererster Sieg in dieser Serie ist etwas ganz Besonderes, daran werde ich mich sicher immer erinnern“, freute sich der Porsche Junior. „Es ging darum, keinen Fehler zu machen und den Sieg sicher nach Hause zu bringen, das ist mir gelungen.“ 

Sein BWT-Lechner Racing Teamkollegen  Dylan Pereira machte vom vierten Startplatz aus sein Versprechen wahr: Volle Attacke – so gelang es dem ihm schon in der Startrunde, sich auf den zweiten Platz hinter Evans zu setzen, den er dann auch bis zum Rennende souverän hielt. „Ihn anzugreifen war aber nicht drin, er war heute wirklich sehr gut und schnell.“ Eine Verwarnung mit der schwarz-weißen Flagge wegen Tracklimits sorgte dafür, dass er vom Team die Anweisung bekam, ein kleines bisschen vorsichtiger zu sein: „Man hat ja an der Zeitstrafe für Güven, die den bis aus Platz acht zurückgeworfen hat, gesehen, dass es die Sportkommissare hier wirklich ernst gemeint haben“, meinte Walter Lechner, „da ist dann etwas Vorsicht schon angebracht.“

Große Freude herrschte bei Leon Köhler im MSG-Porsche von Lechner Racing Middle East. Der 20-Jährige jubelte auf dem Podium über seinen dritten Platz fast wie über einen Sieg. „Bei meinem Debüt hier gleich auf dem Podest zu landen, das ist schon eine tolle Sache. Wichtig war, in der Startphase die Übersicht zu behalten und da keinen Boden zu verlieren. Danach ging es vor allem darum, keinen Fehler zu machen und die Position zu halten.“ Der Deutsche gewann auch die Rookie-Wertung vor JB Simmenauer im zweiten MSG-Porsche, der im Gesamtklassement auf Position sechs landete, darüber aber sogar ein bisschen enttäuscht war. „Mein Speed war richtig gut, das Set-up des Autos unglaublich. Aber ich bin an Florian Latorre einfach nicht vorbeigekommen.“ Als sich die beiden in der zehnten Runde einmal kurz berührten, konnte auch noch Larry Ten Voorde die Situation ausnützen und vorbei gehen. „Danach war mein Auto ein bisschen beschädigt, aber zum Glück immer noch schnell.“

Julian Hanses, im dritten Auto von Lechner Racing Middle East auf dem Red Bull Ring im Einsatz, landete auf Platz 11: „Am Start war ich ein bisschen zu vorsichtig, da haben mich die anderen ein bisschen eingeklemmt, dadurch habe ich ein paar Plätze verloren. Da muss ich noch ein bisschen aggressiver werden.“ Der Supercup-Debütant konnte sich trotzdem über ein starkes Rennen freuen – zwei Konkurrenten mit blitzsauberen Überholmanövern hinter sich gelassen – das konnten in diesem Rennen sonst nicht viele von sich behaupten.   

Für Teamchef Walter Lechner war der erfolgreiche Auftakt Grund für Optimismus für die Zukunft: „Es geht ja gleich hier weiter und wir sind wirklich gut aufgestellt. Unsere Autos sind sehr schnell, unsere Fahrer machen einen tollen Job. Jaxon Evans war absolut fehlerfrei, Dylan Pereira hat aus seinem vierten Startplatz das Optimum herausgeholt – und bei Leon Köhler zeigt sich schon jetzt der Erfolg davon, dass wir in zwei Jahren über den Winter in der Porsche Sprint Challenge Middle East so behutsam und konsequent aufgebaut haben. Ich bin überzeugt, dass wir nächste Woche wieder sehr gut aussehen können.“


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