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Walter Lechner

BWT Lechner Racing Pilot Thomas Preining baut mit Platz zwei in Zandvoort Führung aus

Ein bisschen gleich das Bild dem des ersten Rennens am letzten Wochenende: 16 Runden lang folgte Thomas Preining vom Team BWT Lechner Racing beim Sonntagsrennen des Porsche Carrera Cup Deutschland im niederländischen Zandvoort dem führenden Lokalmatador  Jaap van Lagen dichtauf, doch obwohl er deutlich schneller war, gab es keinen sicheren Weg an seinem Konkurrenten vorbei: „Am Anfang waren die Bedingungen auf der noch nassen Strecke sehr rutschig, es war ziemlich schwierig zu fahren. So habe ich ihn quasi erst Mal als Versuchskaninchen benutzt, Linien und Bremspunkte austesten lassen – und bin nur hinterher gefahren“, lachte der Österreicher nach dem Rennen. „Es war dann später ziemlich einfach, ihm zu folgen, aber besonders unter diesen Bedingungen gab es keinen sicheren Weg, ein Überholmanöver zu versuchen. Und mit Blick auf die Meisterschaft wollte ich nichts riskieren – ich bin heute mit Platz zwei auch sehr zufrieden.“

Der 20-jährige  Porsche Junior  baute seine Führung auf zehn Punkte vor seinem BWT Lechner Racing Teamkollegen Michael Ammermüller aus, der sich, von Platz sieben gestartet, am Ende mit Position sechs zufrieden geben musste: „Ich hatte nicht den allerbesten Start, habe da gleich mal ein paar Plätze verloren. Danach war es eine schwierige Entscheidung zwischen Angriff und nicht zu großem Risiko“, erklärte der Bayer. „Deshalb hat es auch ein paar Runden gedauert, an Heistand vorbei zu kommen. Danach konnte ich schnell zu der Gruppe vor mir aufschließen Nachdem Walilko und Simmenauer vor mir aneinander geraten sind, konnte ich wenigstens noch Platz sechs mitnehmen. Es hätte besser, aber unter diesen schwierigen Bedingungen auch viel schlechter laufen können, deshalb nenne ich es mal Schadensbegrenzung. Der Titelkampf ist noch nicht vorbei!“

Was sich für Ammermüller als ein bisschen Glück erwies, war großes Pech für Jean-Baptiste Simmenauer vom Team Lechner Racing: Nachdem er wieder ein gutes Rennen gefahren war und von Platz sieben aus Druck auf die Autos vor ihm ausüben konnte, musste der 71-Jährige nach der Feindberührung mit Waliko eine Runde vor Schluss aufgeben. Sein Teamkollege Dylan Pereira holte als Vierter wertvolle Punkte, war aber mit seinem Ergebnis doch nicht hunderprozentig zufrieden.  Larry ten Voorde hatte ihn kurz nach dem Neustart nach einen drei Runden langen Safety-Car-Phase, weil Sören Spreng ziemlich heftig in den Leitplanken gelandet war, überholt: „Es ist ein bisschen ärgerlich, dadurch meinen Podiumsplatz zu verlieren. Er war eigentlich nicht wirklich schneller als ich, aber vielleicht habe ich da einen winzig kleinen Fehler gemacht und ihm dadurch die Chance zum Überholen geboten. Nachher habe ich alles versucht, um mir die Position wieder zurück zu erobern, aber er hat mir keine Möglichkeit mehr gegeben.“

„Unter diesen alles andere als einfachen Bedingungen war es gerade für unsere Meisterschafts-Kandidaten extrem wichtig, die Autos sicher ins Ziel zu bringen“, sagte Teamchef Walter Lechner jr. „Auch wenn es für uns heute vielleicht nicht das absolut perfekte Rennen war, können wir mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden sein. Besonders was die Team-Meisterschaft angeht, wo wir mit BWT Lechner Racing ja schon ganz nahe am Titelgewinn dran sind. Es fehlen nur noch ganze drei Punkte – bei noch 180, die an den letzten zwei Rennwochenenden noch zu vergeben sind. Hätte es gestern auch nur halbe Punkte gegeben, hätten wir den Titel schon. Aber hätte, wenn und aber zählt nicht, es ist, wie es ist. Hoffentlich können wir die Meisterschaft dann in drei Wochen am Sachsenring vorzeitig unter Dach und Fach bringen...“


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