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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

BWT Lechner Racing gewinnt Team-Titel, Ammermüller baut Führung auf neun Punkte aus

Schon im ersten Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup Finales in Mexiko sicherte sich  BWT Lechner Racing den Meistertitel bei den Teams: Mit  Michael Ammermüller auf Platz zwei und Thomas Preining auf Position drei hinter Sieger Julien Andlauer hat das Team jetzt einen Vorsprung von 45 Punkten auf Fach Autotech, bei nur noch maximal 38 zu vergebenden Zählern. „Das ist ein weiterer toller Erfolg nach unseren Titelgewinnen im deutschen Porsche Carrera Cup“, freute sich Teamchef Walter Lechner und war auch ein bisschen stolz: „Vor allem, weil die Konkurrenz hier im Supercup ja wirklich sehr, sehr hart ist.“

Gleichzeitig baute Ammermüller seine Meisterschaftsführung gegenüber Nick Yelloly vor dem letzten Saisonrennen am Sonntag (17 Uhr auf Eurosport 1) auf neun Punkte aus. Der Titelverteidiger musste nach dem Qualifying eine Weile warten, ehe seine Pole Positions für beide Rennen bestätigt wurden, da es wieder einmal längere Diskussionen um die Tracklimits gab. Doch als alles feststand, konnte er dann mit einer gewissen Beruhigung ins Rennen gehen, vor allem, weil Yelloly noch eine 3-Plätze-Strafe wegen zu-schnell-Fahrens unter Gelb kassierte und so nur von Platz neun starten musste – am Ende wurde der Brite  noch Vierter.

Am Start war der 32-Jährige aus Bayern dann etwas vorsichtig, als  Larry ten Voorde und Julien Andlauer ziemlich hart attackierten. Wobei der Holländer dann noch eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines Frühstarts kassierte und deshalb im Endklassement auf Platz sieben zurück fiel, obwohl er als Erster über die Ziellinie gefahren war.  So war  Ammermüller nach hartem Kampf mit Andlauer vor und seinem  BWT Lechner Racing Teamkollegen  Thomas Preining, dem Sieger der letzten drei Supercup-Rennen, hinter sich nicht unglücklich über Platz zwei in einem für ihn alles andere als einfachen Rennen:  „Thomas hat von hinten über einige Zeit sehr viel Druck gemacht, andererseits hatte ich vorher bei einem Angriff auf Julien, als ich sehr knapp an ihm dran war, nicht allzu viel riskieren wollen. Ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis, es sieht nicht schlecht aus für morgen, vor allem, weil ich ja wieder von der Pole starte. Aber deswegen nehme ich nichts vorzeitig als gegeben hin.“

Dylan Pereira und Josh Webster vom Team  MOMO Megatron Lechner Racing starteten von den Plätzen 13 und 14. Während Webster nach 11 Runden wegen technischer Probleme an die Box kommen musste, fuhr Pereira eines seiner bekannt aggressiven Rennen. Obwohl er in einige Zwischenfälle verwickelt wurde, kam der Luxemburger auf Platz zehn ins Ziel, einen Platz vor

Philip Hamprecht vom Team Lechner Racing Middle East.Hamprechts Teamkollege  Roar Lindland, schon im Qualifying wieder Schnellster in der ProAm-Kategorie, gewann seine Klasse dann auch erneut, zum siebten Mal in diesem Jahr, und baute damit seine Meisterschaftsführung auf den erneut Zweitplatzierten Nicolas Misslin auf acht Zähler aus. „Das ist natürlich ein recht beruhigendes Ergebnis“, meinte der Norweger. „aber im Moment versuche ich noch, alle Emotionen so weit wie möglich weg zu schieben. Es ist noch nicht vorbei, es ist noch ein Rennen zu fahren, deshalb möchte ich jetzt noch nicht an den Titel denken. Das Ziel ist natürlich, jetzt ganz ruhig und kontrolliert zu bleiben, mich morgen aus allem Ärger heraus zu halten – aber im Rennsport weiß man ja nie.“

Walter Lechner war nach dem Rennen natürlich überglücklich: „Es ist ein tolles Gefühl, dass der erste Teil unserer Aufgabe erledigt ist und wir den Teamtitel in der Tasche haben. Ein großer Dank dafür geht an meine komplette Mannschaft, die die ganze Saison über soviel Einsatz gezeigt und tolle Arbeit geleistet hat. Aber es war alles andere als einfach, da heute von der Boxenmauer aus zuzuschauen.“ Lechner ist ja in der gesamten Rennszene bekannt und extrem respektiert dafür, selbst in kritischen Situationen nie eine Teamorder auszugeben. Den harten Kampf zwischen Ammermüller und Preining zu beobachten, forderte allerdings einiges von ihm: „Das war schon extrem Nerven aufreibend. Ich habe bloß gehofft, dass die Vernunft siegt und sie sich nicht berühren und beide von der Strecke fliegen, so dass wir zum Gespött des Fahrerlagers werden. Aber zum Glück ist ja alles gut gegangen, ohne das es einen Schaden für irgend jemanden gab. Michael hat jetzt gute Chancen, morgen seinen Titel unter Dach und Fach zu bringen, genauso wie Roar. Hoffen wir also mal, dass wir bald noch mehr Grund zum Feiern haben...“


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