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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

BWT-Lechner-Fahrer Dylan Pereira in Silverstone auf dem dritten Platz

Ein weiterer Podiumsplatz für BWT Lechner Racing: Dylan Pereira wurde beim fünften Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 in Silverstone hinter Ayhancan Güven und Larry Ten Voorde Dritter. Mit diesem Ergebnis behauptete er auch seine Führung in der Meisterschaft, vier Punkte vor dem Niederländer. Insgesamt  war es wieder ein tolles Ergebnis für die Lechner-Teams, denn alle sechs Autos kamen unter die ersten Elf.

Von Platz vier  gestartet, behielt Pereira nach dem Start seine Position, musste aber mit weiteren Angriffen warten, da das Safety-Car wegen einer Kollision im hinteren Teil des Feldes zwischen Philip Sager und John Love für drei Runden auf die Streck gehen musste. Doch gleich nach dem Neustart  gelang ihm ein erfolgreicher Angriff gegen van Splunteren: „Es war sehr wichtig, sofort vorbei zu kommen, dann konnte ich auf die beiden vor mir aufschließen. Ich hatte gehofft, dass sie einen Fehler machen würden, aber das haben sie nicht, also musste ich mich mit Rang drei begnügen“, sagte der 23-Jährige aus Luxemburg.  „Aber es ist schön, wieder auf dem Podium zu stehen und auch meine Meisterschaftsführung zu behalten.“

Sein BWT Lechner Racing-Teamkollege Jaxon Evans zeigte sich von Platz acht eher enttäuscht: „Ich habe mir bereits gestern im Qualifying mit meinem Fehler im letzten Sektor mein Wochenende kaputt gemacht. Der hat mich einen viel besseren Startplatz, wahrscheinlich sogar die Pole Position,  gekostet.“ Doch auch der Porsche-Junior aus Neuseeland gab zu, dass er auch nicht das beste aller Rennen hatte:  „Ich hatte schon ein oder zwei Positionen gewonnen, aber dann habe ich sie wieder verloren, weil ich ein paar kleine Fehler gemacht habe, zum Beispiel einmal von der Strecke abgekommen bin...“ 

Für JB Simmenauer im MSG-Porsche des Team Lechner Racing Middle East war der fünfte Platz „ein ziemlich gutes Ergebnis. Nach dem Safety-Car hatte ich ein wenig mit dem Auto zu kämpfen, aber dann in den letzten fünf Runden war es wirklich mega. Van Splunteren vor mir hat sehr gut verteidigt, aber ich glaube, ich habe auch ein paar kleine Fehler gemacht, als ich ihn angegriffen habe, sonst hätte ich vielleicht überholen können.“

Sein Teamkollege Leon Köhler, der am Freitag mit der schnellsten Zeit im freien Training so gut in das Wochenende gestartet war, kam auf der Strecke auf Rang neun  ins Ziel, dieselbe Position, von der er gestartet war. Er hatte bereits zwei Positionen gewonnen, verlor dann aber nach einer Berührung mit Marius Nakken etwas an Boden:  „Ich bin mir nicht sicher, ob mein Auto bei dem Vorfall beschädigt wurde, zumindest hatte ich von da an ein paar Probleme mit der Vorderachse, das müssen wir jetzt überprüfen.“ Nachträglich kassierte er für den Zwischenfall auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe, die ihn auf den zehnten Platz zurück warf. 

Die Gaststarter Julian Hanses und Berkay Besler und Julian Hanses kamen auf den Positionen zehn und elf  ins Ziel. Der Deutsche, der dann durch die Köhler-Strafe noch auf Rang neun vorrückte, freute sich über das Ergebnis -  sein Rennen hatte er zuvor wirklich genossen: „Diesmal habe ich den Start ganz gut erwischt, das macht die Sache schon in den ersten Runden etwas leichter, wenn man nicht so sehr unter Druck steht, verlorenes Terrain aufzuholen. Im Mittelfeld wurde sehr hart gekämpft, aber es hat mir wirklich Spaß gemacht, es hat sehr viel Spaß gemacht, gegen die Jungs Seite an Seite zu fahren. Jetzt hoffe ich, dass ich in Monza mit Walter und seinem Team noch einen weiteren Gaststart bekomme.“

Teamchef Walter Lechner wollte zunächst Sieger Ayhancan Güven gratulieren, „der in dieser Saison bereits der vierte Sieger in bisher fünf Rennen ist. Das zeigt, wie hart umkämpft der Porsche Mobil 1 Supercup 2020 ist. Ich freue mich, dass Dylan es wieder aufs Podest geschafft hat, das bedeutet, dass wir in diesem Jahr bisher in jedem Rennen auf dem Podium gestanden haben. JB Simmenauer hatte sein mit Abstand bestes Wochenende in diesem Jahr, er fuhr ein sehr cleveres Rennen, hatte den Speed der Top-Jungs und hat gezeigt, was er erreichen kann, wenn er sich relativ weit vorne qualifiziert. Ich bin sicher, dass sich Jaxon Evans und Leon Köhler, die hier nicht ihre besten Wochenenden hatten, schnell wieder fangen  und nächste Woche in Barcelona wieder ganz vorn mit dabei sein werden. Apropos Barcelona, ein großes Dankeschön an alle unsere Fahrer, die hier die Autos in einem Stück gelassen haben. Angesichts des engen Zeitplans und der langen Anreise nach Spanien ist das wirklich wichtig.“


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