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Walter Lechner

Walter Lechner Racing Porsche Supercup

Auftaktsieg für Julien Andlauer und BWT Lechner Racing im Porsche Mobil 1 Supercup 2019 in Barcelona

Julien Andlauer und BWT Lechner Racing gelang ein großartiger Start in die Porsche Mobil 1 Supercup Saison 2019. Auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona sicherte sich der Franzose den Sieg vor dem Türken Ayhancan Güven und seinem BWT Lechner Racing Teamkollegen Michael Ammermüller. 

Andlauer, der aus der Pole Position gestartet war, musste sich in der ersten Runde gegen ein paar Überholversuche von Güven verteidigen, während auch Ammermüller von hinten unter Druck geriet. Doch beide BWT Lechner Racing Piloten konnten ihre Positionen eins und drei halten. Gegen Ende des Rennens konnte sich Porsche Junior Andlauer ein bisschen von seinem türkischen Rivalen absetzen, der dann auch ganz schnell Ammermüller formatfüllend in seinen Rückspiegeln hatte. Doch der amtierende Supercup Champion fand dann doch keinen Weg mehr vorbei, ohne einen Crash zu riskieren: „Ich war zwar am Ende definitiv schneller, aber ich wollte es nicht riskieren, jetzt am Saisonbeginn schon wertvolle Punkte wegzuwerfen“, betonte Ammermüller, während Andlauer seinen Sieg feierte: „Einen besseren Start in meine Supercup-Saison mit Walter und seinem tollen Team hätte ich mir nicht wünschen können. Ganz am Anfang gab es schon ein paar kritische Momente, aber ich konnte cool bleiben und meine Führung verteidigen. Am Ende wurde es vielleicht ein bisschen einfacher, aber ich musste trotzdem voll konzentriert bleiben, um mir auch nicht den kleinsten Fehler zu erlauben.“

Tio Ellinas vom Team MOMO Megatron Lechner Racing kam vom vierten Startplatz aus nicht optimal weg und verlor zunächst einmal zwei Positionen, holte sich aber in der fünften Runde mit einem Überholmanöver gegen Jaap van Lagen einen Platz zurück – kurz bevor das Safety Car wegen eines Zwischenfalls im Mittelfelds für zwei Runden auf die Strecke musste. In der vorletzten Runde eroberte er sich dann Platz vier zurück: „Für mein erstes Supercup-Rennen war das nicht so schlecht, denke ich“, meinte der 27-jährige aus Zypern, „aber für die Zukunft peile ich natürlich schon auch Podiumsplätze an.“ Sein Luxemburger Teamkollege Dylan Pereira leistete sich in der zweiten Runde gleich einen Ausflug neben die Strecke und einen spektakulären Dreher, der ihn ans Ende des Feldes zurückwarf und zu einer großen Aufholjagd zwang. Doch zu mehr als Rang 13 reichte es trotz einiger guter Überholmanöver nicht mehr.

Der Omani Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East beendete ein gutes und sauberes Rennen auf Platz sieben, war dabei immer in der Lage, den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Sein südafrikanischer Teamkollege Saul Hack war ebenfalls zufrieden, nachdem er seine Supercup-Premiere auf Platz 14 beendete: „Ich habe gegenüber meinem Startplatz ein paar Positionen gutgemacht, konnte mich aus allem Ärger heraushalten und habe gemerkt, dass ich zumindest im Mittelfeld von Anfang an konkurrenzfähig bin. Ich denke, das ist ein ganz ordentlicher Beginn.“ 

Teamchef Walter Lechner war über das Ergebnis natürlich sehr glücklich: „Ein Sieg, ein weiterer Podiumsplatz, vier Autos unter den ersten Sieben, eine sehr gute Leistung von all unseren Newcomern – besser hätte der Saisonauftakt für uns kaum laufen können. Jetzt hoffe ich, dass wir in zwei Wochen bei unserem Saisonhighlight in Monaco unsere starke Vorstellung wiederholen können. Aber ich weiß natürlich, dass man gerade dort auf diesem Straßenkurs immer auch ein bisschen Glück braucht – vor allem im Qualifying...“


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