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Walter Lechner

Ammermüller verhindert vorzeitige Meisterschaftsentscheidung mit sechstem Saisonsieg

BWT Lechner Racing Pilot Michael Ammermüller sorgte dafür, dass die Meisterschaftsentscheidung im Porsche Carrera Cup Deutschland 2019 erst im alllerletzten Saisonrennen fällt. Mit seinem sechsten Saisonsieg im Samstagsrennen auf dem Sachsenring vor Larry ten Voorde  und Dylan Pereira vom Team Lechner Racing verkürzte der 33-Jährige den Rückstand auf den Meisterschafts-Führenden, seien Teamkollegen Julien Andlauer, auf 15.5 Punkte, nachdem der Franzose sich diesmal mit Rang vier zufrieden geben musste.

Ammermüller ging vom zweiten Startplatz aus ins Rennen, schnappte sich aber sofort die Führung von Pole Setter ten Voorde und bekam dann sogar noch gewisses Schützenhilfe durch den Holländer: „Ich glaube, er hat hinter mir den ganzen Zug ein bisschen aufgehalten, so dass ich mir einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte und dann nicht mehr wirklich unter Druck geraten bin“, lachte Ammermüller. „Natürlich ist es schön, wieder zu gewinnen. Was die Meisterschaft angeht, kann ich morgen nur versuchen, noch einmal einen Sieg zu holen und aus der Pole Position und mit einem Satz neuen Reifen, den ich mir aufgespart habe, sind die Chancen da auch nicht so schlecht. Was dann hinter mir passiert, kann ich sowieso nicht beeinflussen.“

Andlauer verlor bereits am Start einen Platz gegenüber Dylan Pereira: „Darüber bin ich etwas enttäuscht, denn ich bin eigentlich sehr gut weg gekommen, wurde dann aber zwischen Ammermüller und ten Voorde eingeklemmt, musste vom Gas gehen und fand mich auf einmal außen in einer sehr unglücklichen Position wieder.“ Von da an ging er eher auf Nummer sicher: „Ich weiß ja, dass ich hier nur zweimal recht weit vorne ankommen muss, um mir den Titel zu sichern. Also habe ich nur geschaut, was die Jungs da vor mir machen und darauf geachtet, nicht von hinten unter Druck zu geraten. Ich bin zum ersten Mal am Sachsenring, insofern war es im Qualifying nicht ganz einfach, vor allem mit den wechselnden Wetterbedingungen zwischen Freitag und Samstag. Morgen geht es jetzt nur noch darum, den Titel sicher unter Dach und Fach zu bringen.“

Pereira freute sich über seinen erneuten Podiumsplatz, hoffte aber lange Zeit, sich sogar noch um einen weiteren Rang nach vorne schieben zu können: „Ich habe ten Voorde wirklich unter Druck gesetzt, ich war definitiv schneller. In der letzten Runde hat er einen kleinen Fehler gemacht, da dachte ich schon, ich kriege ihn noch – aber es hat halt doch nicht mehr ganz gereicht.“ Sein Lechner Racing Teamkollege JB Simmenauer litt wieder einmal unter einem ziemlich schlechten Qualifying, konnte sich dann aber im Rennen immerhin noch von Platz 21 auf Platz 16 verbessern.  

Teamchef  Walter Lechner freute sich nicht nur über das Ergebnis für sein Team, sondern auch für die Fans: „Für sie ist es sicher schön, wenn es spannend bleibt und die Titelentscheidung erst im allerletzten Rennen fällt. Ich hoffe, dass wir dann morgen einen guten und  fairen Saisonabschluss sehen. Und wer auch immer sich dann durchsetzt, hat den Titel auch verdient, denn sowohl Julien als auch Michael sind jeweils eine sehr starke Saison gefahren.“

 


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