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Zweiter Sieg für Olsen in Spa – wieder Dreifach-Podium für Lechner Racing

Dennis Olsen krönte sein eindrucksvolles Spa-Wochenede mit einem zweiten Sieg im Sonntagsrennen, dem achten Lauf zum Porsche Supercup 2017. Der Norweger führte dabei einen erneuten dreifachen Podiums-Erfolg für Lechner Racing an, hinter ihm belegten Michael Ammermüller und Dylan Pereira die Ränge zwei und drei. Olsen übernahm aus der Pole Position vom Start weg die Führung und geriet danach nie mehr wirklich in Gefahr: „Es war wirklich ein fantastisches Wochenende für mich", meinte er, „und natürlich ist es ein schönes Gefühl, mit nur noch acht Punkten Rückstand auf Michael in der Meisterschaft zum nächsten Rennen nach Monza zu fahren."

Hinter ihm ging es im Kampf um die Plätze freilich schon zur Sache: Gaststarter Nick Yelloly verteidigte Rang zwei, dahinter geriet Michael Ammermüller sofort unter massiven Druck seines Lechner-Teamkollegen Dylan Pereira. Der 19-Jährige Luxemburger versuchte gleich in der ersten Runde auf dem Bergabstück zu Eau Rouge eine Attacke, doch am Ende behielt Ammermüller die Oberhand und konnte seine Position behaupten.

Im Gegensatz zum sehr sauberen und fairen Samstagsrennen sorgten diesmal doch eine Menge spektakulärer Zwischenfälle für mehrere Safety-Car-Phasen und reichlich Schrottauf der Strecke – zum Glück blieben aber alle Fahrer in dem Chaos unverletzt. Eines der unschuldigen Opfer war Dan Cammish, der aus ungewohnter 15. Position starten musste, nachdem ihm eine seiner schnellen Qualifying-Runden wegen Track Limits gestrichen worden war. Auf seinem Weg nach vorn wurde der Brite von Ivan Walilko in einen spektakulären Dreifach-Dreher geschickt, musste dann mit beschädigter linker Vorderrad-Aufhängung aufgeben. Dass der Pole für seine Aktion später eine Durchfahrtsstrafe bekam, half da auch nichts mehr...

Nach der letzten Safety-Car-Phase, als nur noch zwei Runden zu fahren waren, gelang Ammermüller schließlich ein erfolgreicher Angriff gegen Yelloly, der dabei auch noch einen kleinen Fehler machte und von der Strecke geriet, so dass auch Pereira noch durch schlüpfen und sich in seinem Quasi-Heimrennen den letzten Podiumsplatz sichern konnte: „Ich bin hier auf dieser Strecke groß geworden, ich glaube, deshalb kann ich das schon so bezeichnen."

Teamchef Walter Lechner war natürlich „sehr glücklich über das, was wir heute wieder erreicht haben. Das ist der Lohn für all die harte Arbeit den das gesamte Team ständig leistet." Außer über die Top Drei konnte sich der Österreicher auch noch über das gute Ergebnis von Gaststarter Heric Skoog freuen, der mit Rang acht sein Ziel einer Top Ten Platzierung erreichte, während Ryan Cullen, der als Letzter starten musste, weil er im Qualifying keine zwei gezeiteten Runden erreicht hatte, das turbulente Rennen dazu nutzte, um immerhin noch auf Rang 12 nach vorne zu fahren.


Walter Lechner
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