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Zweiter Saisonsieg für Thomas Preining in Ungarn

Thomas Preining vom Team BWT Lechner Racing feierte auf dem Hungaroring bei Budapest mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg seinen zweiten Saisonerfolg  im Porsche Mobil 1 Supercup 2018. Nach einem eindrucksvollen Qualifying am Samstag aus der Pole Position gestartet, übernahm Preining sofort die Führung und verteidigte sie auch nach einer kurzen Safety-Car-Phase, die durch einen Unfall in der hinteren Hälfte des Feldes ausgelöst worden war.  Philip Sager  war  Kahlid Al Wahaibi vom Team Lechner Racing Middle East ins Auto gefahtren, das dabei sichtliche Beschädigungen davon trug, trotzdem konnte der 18-Jährige aus dem Oman das Rennen noch als 23. beenden.

Preining hatte stets den zweiten Porsche Junior Julien Andlauer im Nacken, gemeinsam konnten sich die beiden recht schnell deutlich vom Feld absetzten. Dennoch hatte der 20-jährige Österreicher nie wirklich Zeit zum Durchatmen, ehe er mit nur 0,4 Zehntel Vorsprung auf seinen französischen Konkurrenten die Zielflagge sah. „Er hat wirklich die ganze Zeit über Druck gemacht, aber ich konnte meine Position verteidigen, habe mich nicht in einen Fehler treiben lassen. Ich wusste ja, dass das auf einer Strecke, auf der das Überholen so schwierig ist, entscheidend sein würde: Ein guter Start und dann ein sauberes Rennen ohne einen Fehler. Natürlich freue ich mich riesig über meinen zweiten Saisonsieg, nach Spielberg war das wieder ein tolles Wochenende für mich.“

Sein  BWT Lechner Racing Teamkollege Michael Ammermüller, der vom siebten Startplatz aus ins Rennen gegangen war, konnte am Start zwar eine Position gut machen, wurde aber gleichzeitig von seinem größten Meisterschaftsrivalen Nick Yelloly passiert, der die erste Kurve noch etwas aggressiver in Angriff nahm. „Danach war ich eigentlich fast das ganze Rennen über schneller als er, aber man weiß ja, wie schwierig es auf dem Hungaroring ist, zu überholen, ohne ein allzu großes Risiko einzugehen. Ab Ende habe ich entschieden, es nicht mit aller Gewalt zu versuchen. Okay, ich habe dadurch jetzt zwei Punkte auf ihn eingebüßt, aber trotzdem meine Meisterschaftsführung behauptet. Insofern ist das nach dem nicht optimal verlaufenen Qualifying nicht so schlecht.“ 

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing bewies wieder einmal seine guten Überholqualitäten und arbeitete sich von Startplatz 12 noch auf die neunte Position nach vorne. Sein Teamkollege Josh Webster wurde in einer sehr, sehr engen Mittelfeldgruppe 13., einer Gruppe, zu der auch   Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East gehörte, der nach seiner besten Quali-Platzierung im Supercup mit Rang neun am Samstag nun auf Platz 12 ins Ziel kam. „Auch wenn ich ein paar Plätze eingebüßt habe, bin ich mit dem Rennen eigentlich ganz zufrieden“, meinte der Youngster aus dem Oman. „Ich konnte mit all diesen sehr erfahrenen Profis rundherum  mitkämpfen, habe keinen Fehler gemacht und einige Punkte geholt.“ Sein Teamkollege Roar Lindland aus Norwegen gewann zum fünften Mal in dieser Saison die ProAm Kategorie und verringerte dadurch seinen Rückstand auf den in dieser Klasse in der Meisterschaft noch knapp vorn liegenden Nicolas Misslin auf zwei Zähler.

„Das war wirklich kein schlechtes Wochenende für uns“, betonte Teamchef Walter Lechner. „Es ist toll, Thomas wieder ganz oben auf dem Podium zu sehen und außerdem haben wir in beiden Meisterschaften  unsere Führung verteidigt. Jetzt gibt es zwar im  Porsche Mobil 1 Supercup eine kleine Pause, aber die meisten von uns werden trotzdem sehr beschäftigt sein: Schließlich stehen an den nächsten drei Wochenenden drei Rennen im deutschen Porsche Carrera Cup auf dem Programm.“


Walter Lechner
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